<h1>Vorsorgen und Steuern sparen</h1> <h2>Durch eine attraktive F&ouml;rderung der eigenverantwortlich aufgebauten kapitalgedeckten Altersvorsorge verst&auml;rkt der Staat das mit der gesetzlichen Rente gelegte Fundament... Quelle BMF</h2> <p>Zus&auml;tzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge: warum? Die steuerliche F&ouml;rderung der privaten kapitalgedeckten Altersvorsorge F&ouml;rderberechtigung Altersvorsorgeprodukte F&ouml;rderwege Altersvorsorgezulage Sonderausgabenabzug Eigenheimrente (&#039;&#039;Wohn-Riester&#039;&#039;) Sch&auml;dliche Verwendung bei Sparvertr&auml;gen Sch&auml;dliche Verwendung beim &#039;&#039;Wohn-Riester&#039;&#039; Nachgelagerte Besteuerung Die zus&auml;tzliche steuerliche F&ouml;rderung der betrieblichen Altersversorgung Durchf&uuml;hrungswege der betrieblichen Altersversorgung Integration der Durchf&uuml;hrungswege in die F&ouml;rderung Anspruch auf Entgeltumwandlung Portabilit&auml;t in der betrieblichen Altersversorgung Neben dem Sonderausgabenabzug f&uuml;r bestimmte Vorsorgeaufwendungen nach &sect; 10 Einkommensteuergesetz (EStG) f&ouml;rdert der Staat die private kapitalgedeckte Altersvorsorge durch die M&ouml;glichkeit eines zus&auml;tzlichen Sonderausgabenabzugs nach &sect; 10a EStG. Er wird durch eine progressionsunabh&auml;ngige Zulage nach Abschnitt XI EStG erg&auml;nzt (sogenannte Riester-Rente). Mit der Riester-Rente k&ouml;nnen auch Bezieher kleiner Einkommen und kinderreiche Familien eine staatlich gef&ouml;rderte Altersvorsorge aufbauen, auch wenn sie keine oder nur wenig Einkommensteuer zahlen und sich somit ein zus&auml;tzlicher Sonderausgabenabzug bei ihnen nicht auswirken w&uuml;rde. Die steuerliche F&ouml;rderung steht grunds&auml;tzlich denjenigen zu, die von den leistungsrechtlichen Auswirkungen der Rentenreform und des Versorgungs&auml;nderungsgesetzes von 2001 wirtschaftlich betroffen sind und den betreffenden Alterssicherungssystemen weiterhin &#039;&#039;aktiv&#039;&#039; angeh&ouml;ren. Zu den beg&uuml;nstigten Altersvorsorgeprodukten geh&ouml;ren alle Anlageformen, deren vertragliche Gestaltung die vom Gesetzgeber definierten Mindeststandards im Hinblick auf eine Absicherung im Alter und den Verbraucherschutz gew&auml;hrleistet. Jeder F&ouml;rderberechtigte erh&auml;lt zun&auml;chst auf Antrag die Zulage auf seinen Altersvorsorgevertrag &uuml;berwiesen. Die steuerliche Zulage erh&ouml;ht dabei seine Aufwendungen f&uuml;r diesen Vertrag. Bei denjenigen, die zur Einkommensteuer veranlagt werden, pr&uuml;ft das Finanzamt im Rahmen der Veranlagung, ob f&uuml;r den Beg&uuml;nstigten der zus&auml;tzlich beantragte Sonderausgabenabzug f&uuml;r die Altersvorsorgeaufwendungen (geleistete Eigenbeitr&auml;ge und staatliche Zulagen) g&uuml;nstiger ist. Ist dies der Fall, erh&auml;lt der F&ouml;rderberechtigte im Rahmen der Veranlagung die &uuml;ber die Zulage hinausgehende gesondert festgestellte Steuererm&auml;&szlig;igung, die im Gegensatz zur Zulage nicht auf den Altersvorsorgevertrag &uuml;berwiesen wird. Zum beg&uuml;nstigten Personenkreis geh&ouml;ren die Steuerpflichtigen, die entweder von der Absenkung des Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung oder der Absenkung des Versorgungsniveaus wirtschaftlich betroffen sind. Von der F&ouml;rderung profitieren insbesondere Pflichtversicherte in der inl&auml;ndischen gesetzlichen Rentenversicherung und ihnen gleichgestellte Personen Pflichtversicherte in der Alterssicherung der Landwirte Empf&auml;nger von inl&auml;ndischer Besoldung und ihnen gleichgestellte Personen Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunf&auml;higkeit oder einer Versorgung wegen Dienstunf&auml;higkeit F&uuml;r die Gew&auml;hrung der steuerlichen F&ouml;rderung ist es ausreichend, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r die Zugeh&ouml;rigkeit zum beg&uuml;nstigten Personenkreis w&auml;hrend eines Teils des Kalenderjahres vorgelegen haben</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02133.pdf">Publikation zeigen</a></p>