<h1>Werdeg&auml;nge von Bachelor- und Masterabsolventen</h1> <h2>Nach dem Ende des Studiums unterschreiben neun von zehn Masterabsolventinnen und Masterabsolventen im Laufe der ersten 18 Monate einen Arbeitsvertrag. Das geht aus dieser Studie hervor... Quelle DZHW</h2> <p>Werdeg&auml;nge der Bachelor- und Masterabsolvent(inn)en des Pr&uuml;fungsjahrgangs 2013. Studienverlauf und R&uuml;ckblick auf das Studium. Berufseinstieg und Berufserfolg. Durchschnittliche Abschlussnoten. Studienbezogene Auslandsaufenthalte. Praktika w&auml;hrend des Studiums. Urteile &uuml;ber das absolvierte Studium. Erw&auml;gung eines Studienabbruchs. &Uuml;berg&auml;nge vom Bachelor- in das Masterstudium. Zeitpunkt der ernsthaften Erw&auml;gung eines Masterstudiums. Hochschulwahl f&uuml;r das Masterstudium. Gr&uuml;nde gegen die Aufnahme eines weiteren Studiums. Wege in die Promotion. Beginn und Dauer der Besch&auml;ftigungssuche. Wege der Stellensuche. Erfolgreiche Wege der Stellenfindung. Berufseinstieg und Berufserfolg. Berufseinstieg. Art des Arbeitsverh&auml;ltnisses. Zufriedenheit mit der beruflichen Situation. Absolvieren von Praktika. Dimensionen der Studienqualit&auml;t. Anders als bei Studierendenbefragungen, die vorrangig der Aufgabe dienen, bisherige Studienverl&auml;ufe und die gegenw&auml;rtige Studiensituation abzubilden, besteht mit Hilfe von Absolventenbefragungen die M&ouml;glichkeit, die Studienbedingungen in den Kontext der weiteren Werdeg&auml;nge zu stellen. Auf diesem Wege k&ouml;nnen - im Spiegel der Anforderungen, denen sich Neuakademiker(innen) ausgesetzt sehen - wichtige Erkenntnisse &uuml;ber die Qualifikationsleistung der Hochschulen erlangt werden und bei Bedarf in die Weiterentwicklung der Studieng&auml;nge einflie&szlig;en. Im Rahmen einer Erstbefragung stehen die &Uuml;berg&auml;nge im Anschluss an das absolvierte Hochschulstudium im Mittelpunkt. Ergebnisse aus diesen Absolventenbefragungen bieten dar&uuml;ber hinaus Informationen zu fr&uuml;hen Ertr&auml;gen eines Hochschulstudiums. Des Weiteren geben sie Einblicke in die Phase zwischen Hochschulstudium, Berufseinm&uuml;ndung oder der Aufnahme einer weiteren akademischen Qualifizierung. Diese Befunde stie&szlig;en bereits in der Vergangenheit auf gro&szlig;es Interesse im Hochschul- und Wissenschaftssystem, in der Politik, der Wirtschaft sowie in der Hochschul- und Arbeitsmarktforschung. Die Daten des hier berichteten Jahrgangs erm&ouml;glichen erstmals valide Antworten auf Fragen, &uuml;ber die bisher eher Vermutungen als gesicherte Erkenntnisse vorliegen. Zwei Gruppen unter den Absolvent(inn)en sind von besonderem Interesse: die Master der Fachhochschulen und die Bachelors der Universit&auml;ten. Beide Abschl&uuml;sse stellen in Relation zu den tradierten Diplom- und Magisterabschl&uuml;ssen g&auml;nzlich neue Abschlussprofile dar, Bachelors der Fachhochschulen weisen hingegen bei allen Modifikationen gegen&uuml;ber dem Fachhochschuldiplom doch eine relativ gro&szlig;e N&auml;he zu diesem fr&uuml;heren Abschluss auf. &Auml;hnlich d&uuml;rften Masterabschl&uuml;sse an Universit&auml;ten im Qualifikationsprofil den tradierten Universit&auml;tsdiplomen und Magisterabschl&uuml;ssen relativ nahe stehen. Daher stellt die Beantwortung folgender Fragen einen Zugewinn an Wissen &uuml;ber die Studienstrukturreform in Deutschland dar: Wie gelingt es den Masterabsolvent(inn)en insbesondere der Fachhochschulen, dieses neue Qualifikationsprofil am Arbeitsmarkt zu platzieren? Wie gelingt ihnen im Vergleich zu Fachhochschulbachelors und universit&auml;ren Masterabschl&uuml;ssen der &Uuml;bergang aus dem Studium in das Besch&auml;ftigungssystem? Wie bewerten sie die Ad&auml;quanz ihrer T&auml;tigkeiten, wo finden sie sich im Gef&uuml;ge der Starteinkommen akademisch Qualifizierter wieder? Wo ordnen sich die Bachelors der beiden dominierenden Hochschultypen (Fachhochschule und Universit&auml;t) im Zuge der beruflichen Erstintegration ein? Zeichnet sich ein st&auml;rker berufsvorbereitendes Profil des universit&auml;ren Bachelorabschlusses ab oder bleibt dieser Abschluss f&uuml;r das Gros dieser Absolvent(inn)en lediglich eine Zwischenetappe auf einem vorgezeichneten Weg zum Masterabschluss? Die Befragung des Absolventenjahrgangs 2013, die mit einer F&ouml;rderung des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung durchgef&uuml;hrt wurde, setzt die vom DZHW (vormals HIS) seit 1989 im Vierjahresrhythmus durchgef&uuml;hrten Erhebungen fort. Auf Basis dieser Befragungen k&ouml;nnen deutschlandweit repr&auml;sentative Aussagen &uuml;ber den Studienverlauf, die Bewertung des Studiums, den Berufsstart und weitere Qualifizierungsphasen von Hochschulabsolvent(inn)en getroffen werden1. Die vorliegende, mittlerweile siebte Befragung einer Absolventenkohorte sah sich vor dem Hintergrund zur&uuml;ckliegender und aktueller Entwicklungen im Bereich der Absolventenforschung mit der Aufgabe konfrontiert, unter erheblich erschwerten Bedingungen einen deutschlandweit repr&auml;sentativen Datensatz zu erstellen. Das Feld der Absolventenforschung war in den letzten Jahren dadurch gekennzeichnet, dass die Daten &uuml;ber Absolvent(inn)en f&uuml;r verschiedene Akteure (Hochschulen, Forscher(innen), Akkreditierung, Politik) und Zwecke (Forschung, Studiengangsevaluation, forschungsbasierte Politikberatung) immer wichtiger geworden sind. Dieses erh&ouml;hte Interesse hat dazu gef&uuml;hrt, dass es mittlerweile eine gro&szlig;e Anzahl von Absolventenstudien mit unterschiedlichen Zielsetzungen gibt, damit sind zunehmende Probleme insbesondere der Forschung verbunden, Zugang zu den Absolvent(inn)en zu finden, der in der Regel von den Hochschulen gesteuert wird. Dadurch bedingt war bei der aktuellen Befragung eine Vielzahl von Absagen der in die Stichprobe gelangten Hochschulen zu verzeichnen, wodurch das Ziel, einen deutschlandweit repr&auml;sentativen Datensatz zu erstellen, gef&auml;hrdet war. Ein Gro&szlig;teil der Absagen kam von Hochschulen, die sich an der KOAB-Erhebung2 desselben Jahrgangs beteiligt haben, die bei anderer Zielsetzung inhaltliche &Auml;hnlichkeiten und Schnittmengen mit dem DZHW-Absolventenpanel aufweist. Aufgrund der &Auml;hnlichkeiten bei beiden Befragungen wurde nach einer &Uuml;berpr&uuml;fung der Vergleichbarkeit der Erhebungsinstrumente entschieden, die Stichprobenausf&auml;lle durch die Daten der KOAB-Befragung zu kompensieren. Durch dieses sogenannte Datenmatching3 wurde das Projektziel, f&uuml;r zentrale Aspekte (Studienverlauf und R&uuml;ckblick auf das Studium, Weitere Werdeg&auml;nge und Berufseinstieg und Berufserfolg) deutschlandweit repr&auml;sentative Daten zu generieren, erreicht. Gleichwohl konnte nur ein Teil der bis dato aus den DZHW-Absolventenpanels gewohnten Merkmale auf eine entsprechende repr&auml;sentative Basis gestellt werden. Die auf diese Weise realisierte Stichprobe umfasst 16.013 auswertbare F&auml;lle, wovon 8.437 Absolvent(inn)en durch das DZHW und 7.576 Personen im Rahmen des KOAB-Projektes befragt wurden. Mit einem Anteil von 43 Prozent sind Bachelorabsolvent(inn)en von Universit&auml;ten am h&auml;ufigsten in der Stichprobe vertreten. Es folgen Universit&auml;tsabsolvent(inn)en mit Masterabschluss (21%), Bachelorabsolvent(inn)en, die an einer Fachhochschule studiert haben (16%), Absolvent(inn)en mit Staatsexamensabschluss (inkl. Lehramt) (13%) und Masterabsolvent(inn)en von Fachhochschulen mit sieben Prozent. W&auml;hrend die Bachelorabsolvent(inn)en mehrheitlich im Rahmen des KOABProjekts befragt wurden (54% der Fachhochschulabsolvent(inn)en und 52% der Universit&auml;tsabsolvent(inn)en), waren die Masterabsolvent(inn)en zu gr&ouml;&szlig;eren Teilen durch die DZHW-Stichprobe abgedeckt (57% der Fachhochschulabsolvent(inn)en, 62% der Universit&auml;tsabsolvent(inn)en und 85% der Absolvent(inn)en mit Staatsexamensabschluss). Beim aktuell befragten Jahrgang 2013 haben erstmals gen&uuml;gend Masterabsolvent(inn)en die Hochschulen verlassen, um ihre Werdeg&auml;nge im Rahmen des DZHW-Absolventenpanels nach Fachrichtungen differenziert darzustellen und so die St&auml;rken und Schw&auml;chen einzelner Bereiche zu identifizieren (vgl. Tab. A.2). Dies gilt ebenfalls f&uuml;r Bachelorabsolvent(inn)en. In Abh&auml;ngigkeit der dargestellten akademischen und beruflichen Werdeg&auml;nge variieren allerdings die Fallzahlen, so dass die F&auml;cher z. T. h&ouml;her aggregiert werden mussten (vgl. Tab. A.31 und Tab. A.32). Die Auswertungen erfolgten getrennt nach Hochschulart (Fachhochschule/Universit&auml;t) jeweils f&uuml;r Bachelor- und Masterabsolvent(inn)en. Au&szlig;erdem sind die Staatsexamensabschl&uuml;sse Pharmazie/ Lebensmittelchemie, Humanmedizin, Zahnmedizin und Rechtswissenschaft sowie die Staatsexamensabschl&uuml;sse des Lehramts ber&uuml;cksichtigt</p> <p><a href="https://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201601.pdf">Publikation zeigen</a></p>