<h1>V&auml;ter und das ElterngeldPlus</h1> <h2>Diese Brosch&uuml;re greift speziell die Situation von V&auml;tern in Familie und Erwerbsleben auf und weist auf die M&ouml;glichkeiten des ElterngeldPlus hin... Quelle BMFSFJ</h2> <p>Mehr Zeit f&uuml;r die Familie: V&auml;ter und das ElterngeldPlus Rund 70 Prozent der V&auml;ter geben an, sich mehr an der Erziehung und Betreuung der Kinder zu beteiligen als die V&auml;ter ihrer Elterngeneration. Ein Drittel der V&auml;ter nimmt heute Elterngeldmonate in Anspruch. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 waren es etwa 20 Prozent. Mehr Zeit f&uuml;r die Familie, mehr Pr&auml;senz in der Familie: Dieser V&auml;ter-Trend wird seit 2015 mit dem ElterngeldPlus unterst&uuml;tzt. Junge Eltern in Deutschland, V&auml;ter wie M&uuml;tter, wollen Kind und Karriere. Sie wollen sich nicht f&uuml;r das eine, gegen das andere entscheiden m&uuml;ssen. Das geht nur partnerschaftlich: 60 Prozent der jungen Eltern stellen sich vor, dass beide Partner in gleichem Umfang erwerbst&auml;tig sind und sich gleicherma&szlig;en um Haushalt und Familie k&uuml;mmern. Entsprechend steigt die Erwerbsbeteiligung von M&uuml;ttern. Zur Partnerschaftlichkeit geh&ouml;ren jedoch immer (mindestens) zwei: Es sind nicht zuletzt die modernen, &#039;&#039;aktiven&#039;&#039; V&auml;ter, die Partnerschaftlichkeit in der Wirklichkeit gelingen lassen. Daher richtet sich das ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus ausdr&uuml;cklich auch an V&auml;ter. V&auml;ter m&ouml;chten lieber flexibel arbeiten, als sich zwischen Vollzeitt&auml;tigkeit und zeitweisem Ausstieg zu entscheiden. Sie w&uuml;nschen sich mehr Zeit mit ihrem Kind, gleichzeitig m&ouml;chten sie ihrer Familie einen sicheren Rahmen bieten und beruflich nicht den Anschluss verlieren. In dieser Situation helfen die neuen Gestaltungsspielr&auml;ume durch das ElterngeldPlus. In Gespr&auml;chen mit dem Arbeitgeber ist das ElterngeldPlus ein Argument f&uuml;r V&auml;ter, Zeit f&uuml;r die Familie einzufordern andersherum tr&auml;gt die wachsende Anerkennung engagierter V&auml;ter im Unternehmen dazu bei, M&auml;nner bei der Entscheidung f&uuml;r die Familie zu st&auml;rken. Immer mehr Unternehmen sch&auml;tzen zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Zugewinn an Erfahrung und sozialer Kompetenz, den sie aus der Familie mitbringen. V&auml;ter, die sich aktiv in die partnerschaftliche Kindererziehung einbringen, verdienen Anerkennung und Unterst&uuml;tzung. Insofern ist das ElterngeldPlus mehr als eine Familienleistung: Es macht Mut, partnerschaftliche Vorstellungen vom Familienleben zu verwirklichen. Zus&auml;tzliche Spielr&auml;ume nutzen Die Rolle der V&auml;ter wandelt sich. Knapp 70 Prozent geben in einer aktuellen Allensbach-Umfrage an, sich mehr um die Kinder zu k&uuml;mmern als die V&auml;ter ihrer Elterngeneration. Jeder dritte Vater nutzt heute die Partnermonate im Elterngeld. Und jeder zweite will sich die Kinderbetreuung mit der Partnerin gerecht teilen - ohne dabei die eigene Karriere zu vernachl&auml;ssigen. Das ElterngeldPlus kommt diesem Wunsch entgegen. Es erm&ouml;glicht V&auml;tern, Familienleben und Teilzeitarbeit flexibel zu kombinieren. Die maximale Bezugszeit l&auml;sst sich auf bis zu 28 Monate ausdehnen. Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Teilzeit und gleichzeitiger Elterngeldbezug lassen sich besser als fr&uuml;her kombinieren. Wie das bisherige Elterngeld ersetzt auch das ElterngeldPlus das wegfallende Einkommen zu 65 bis 100 Prozent. Gezahlt wird h&ouml;chstens die H&auml;lfte des monatlichen Elterngeldbetrags, der Eltern ohne Teilzeiteinkommen zustehen w&uuml;rde. Daf&uuml;r haben Eltern &uuml;ber den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus mehr Spielraum, Verantwortung im Beruf zu &uuml;bernehmen und f&uuml;r ihr Kind da zu sein. F&uuml;r gl&auml;nzende Teamleistungen: der Partnerschaftsbonus Wer sich die Kinderbetreuung partnerschaftlich teilt, wird belohnt. M&uuml;tter und V&auml;ter, die als Eltern gemeinsam in Teilzeit gehen, erhalten einen Bonus von jeweils vier zus&auml;tzlichen ElterngeldPlus-Monaten. Voraussetzung: Sie m&uuml;ssen in diesen vier aufeinanderfolgenden Monaten beide jeweils zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Dies gilt auch f&uuml;r getrennt lebende M&uuml;tter und V&auml;ter, die als Eltern gemeinsam in Teilzeit gehen. Alleinerziehende V&auml;ter, die die Voraussetzungen f&uuml;r den steuerlichen Entlastungsbetrag erf&uuml;llen und bei denen das Kind haupts&auml;chlich lebt, k&ouml;nnen den Partnerschaftsbonus f&uuml;r sich alleine nutzen und die Zahl der ElterngeldPlus-Monate so deutlich erh&ouml;hen. Optimal aufgestellt Elterngeld, ElterngeldPlus - oder beides? Beantragt werden Elterngeld und ElterngeldPlus schriftlich bei der zust&auml;ndigen Elterngeldstelle. Eltern ist es freigestellt, ob sie sich f&uuml;r Elterngeld oder ElterngeldPlus entscheiden oder beides miteinander kombinieren. Applaus aus der Business-Lounge Die Zeiten, in denen V&auml;ter f&uuml;r ihr Engagement in Haushalt und Familie bel&auml;chelt oder benachteiligt wurden, sind vorbei. Grunds&auml;tzlich d&uuml;rfen Sie als Vater f&uuml;r die Betreuung und Erziehung Ihres Kindes zeitweise beruflich aussetzen oder k&uuml;rzertreten. Das ist nicht nur Ihr gutes Recht, sondern wird von Arbeitgebern mittlerweile auch respektiert und bef&ouml;rdert. Unternehmen erkennen, dass sie mit einer vielf&auml;ltigen Belegschaft kreativer und effizienter arbeiten. Je mehr sie sich f&uuml;r individuelle Lebensentw&uuml;rfe &ouml;ffnen und diese f&ouml;rdern, desto attraktiver sind sie zudem f&uuml;r Kundinnen und Kunden, Partnerinnen und Partner und Mitarbeitende - bestehende wie auch zuk&uuml;nftige. Auf einem globalisierten Markt und angesichts eines fortschreitenden Fachkr&auml;ftebedarfs sind das handfeste Wettbewerbsvorteile. Sie haben gute Gr&uuml;nde, im Dialog mit Ihren Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen selbstbewusst aufzutreten. Denken Sie daran, dass Sie mit Ihrem Engagement nicht nur Ihre Familie unterst&uuml;tzen. Vorausgesetzt, dass die Teilzeit gut vorbereitet und abgesprochen ist, profitiert davon auch Ihr Arbeitgeber. Er kann sich nicht nur auf einen zufriedenen, motivierten und loyalen Mitarbeiter verlassen, der sein Wissen und seine Kompetenz weiterhin einbringt. Er gewinnt mit Ihnen ebenso ein authentisches Aush&auml;ngeschild f&uuml;r eine gute Unternehmenskultur. Unterst&uuml;tzung f&uuml;r getrennt und alleinerziehende V&auml;ter Die jungen Eltern von heute - das sind die &#039;&#039;aktiven V&auml;ter&#039;&#039; und die zunehmend auch in h&ouml;herer Teilzeit erwerbst&auml;tigen M&uuml;tter - wollen beides: sich um Haushalt und Familie k&uuml;mmern und zugleich f&uuml;r das Erwerbseinkommen der Familie sorgen. Das ElterngeldPlus tr&auml;gt auch nach einer Trennung dazu bei. V&auml;ter, die sich nach der Trennung aktiv um ihre Kinder k&uuml;mmern, profitieren vom ElterngeldPlus. Sie k&ouml;nnen ihr Elterngeldbudget l&auml;nger und besser aussch&ouml;pfen. Diese Flexibilit&auml;t verschafft auch den getrennt erziehenden V&auml;tern die M&ouml;glichkeit, Familie und Berufsleben besser unter einen Hut zu bekommen. In der Kombination von beidem - Teilzeitarbeit und ElterngeldPlus - k&ouml;nnen sie ihre Kinder emotional und finanziell gut unterst&uuml;tzen und erhalten damit auch nach der Trennung die Chance, aktive V&auml;ter zu sein. Auch getrennt erziehende M&uuml;tter und V&auml;ter, die als Eltern gemeinsam in Teilzeit gehen, k&ouml;nnen den Partnerschaftsbonus von jeweils vier zus&auml;tzlichen ElterngeldPlus-Monaten erhalten, wenn sie in diesen vier aufeinanderfolgenden Monaten beide jeweils zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. Alleinerziehende V&auml;ter k&ouml;nnen den Partnerschaftsbonus f&uuml;r sich alleine nutzen und die Zahl der ElterngeldPlus-Monate so deutlich erh&ouml;hen. Wie Elternpaare k&ouml;nnen sie f&uuml;r vier weitere Monate ElterngeldPlus beziehen, wenn sie in diesen vier aufeinanderfolgenden Monaten zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten. &#039;&#039;Die Erlebnisse mit Jonathan sind unvergleichlich und wichtig - f&uuml;r ihn und f&uuml;r mich&#039;&#039; Dominik Aigner (30) lebt mit seiner Frau und seinem Sohn Jonathan in Berlin. Der Psychotherapeut f&uuml;r Kinder und Jugendliche hat eine eigene Praxis und ist zudem in der Jugendhilfe angestellt. W&auml;hrend der Betreuung von Jonathan hat er teils Elterngeld, teils ElterngeldPlus bezogen. Das sind seine Erfahrungen: &#039;&#039;Mir war schon lange klar, dass ich mich neben meinem Beruf auch um unser Kind k&uuml;mmern m&ouml;chte. Wichtig war mir aber auch, im Beruf nicht den Anschluss zu verlieren. Durch die Elternzeit und die Unterst&uuml;tzung durch das ElterngeldPlus ist das leichter m&ouml;glich - auch f&uuml;r meine Frau. Die berufliche und famili&auml;re Gleichberechtigung ist uns beiden wichtig. In meiner Praxis habe ich keine Vorgesetzten, aber nat&uuml;rlich verlangt ein beruflicher Ausstieg auf Zeit eine gr&uuml;ndliche und gut koordinierte Vorbereitung. Als Angestellter musste ich mein Umfeld erst einmal von meinem Vorhaben begeistern. Aber ich habe das gut abgesprochen, und meine Vorgesetzte hat mich voll unterst&uuml;tzt. Das hat sehr geholfen. Die Erlebnisse mit Jonathan sind unvergleichlich und wichtig nicht nur f&uuml;r seine Entwicklung, auch f&uuml;r meine. Ich bin dankbar f&uuml;r das Elterngeld und das ElterngeldPlus. Ohne das w&auml;re diese Erfahrung nicht m&ouml;glich gewesen. Ich kann Unternehmen nur empfehlen, die V&auml;ter in ihren Reihen zu unterst&uuml;tzen. Diese Erfahrung entlastet ihre Mitarbeiter und macht sie zufriedener und produktiver. Die intensive Zeit mit dem Kind Elterngeldrechner verbessert Soft Skills und st&auml;rkt Kompetenzen - etwa dauerhaft jetzt online auf: elterngeld-plus.de Verantwortung zu &uuml;bernehmen, unter Stress geduldig zu bleiben und Abl&auml;ufe effizient zu planen. Tja, und nat&uuml;rlich, mit wenig Schlaf auszukommen.&#039;&#039; Auch f&uuml;r Selbst&auml;ndige interessant Auch wer als Selbstst&auml;ndiger arbeitet, kann das ElterngeldPlus nutzen. Sie k&ouml;nnen weiterhin bis zu 30 Wochenstunden erwerbst&auml;tig sein und gleichzeitig l&auml;nger Elterngeld beziehen. Eine Beratung vor der Antragstellung ist sinnvoll. &Uuml;berraschend gutes Ergebnis Arbeitet ein Vater mit Elterngeld nebenbei in Teilzeit, kann sich das ElterngeldPlus besonders lohnen. ElterngeldPlus kann l&auml;nger als das bisherige Elterngeld bezogen werden. Das erleichtert die Balance von Beruf und Familienleben und zahlt sich nebenbei auch noch aus. Diese Unterlagen brauchen Sie, um das ElterngeldPlus zu beantragen: Von beiden Eltern unterschriebener Antrag auf Elterngeld bzw. ElterngeldPlus Geburtsbescheinigung des Kindes im Original mit Verwendungszweck &#039;&#039;Elterngeld&#039;&#039; oder &#039;&#039;f&uuml;r soziale Zwecke&#039;&#039; (Standesamt) Bescheinigung der Krankenkasse &uuml;ber den Bezug von Mutterschaftsgeld nach der Geburt Bescheinigung des Arbeitgebers &uuml;ber Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach der Geburt Einkommensnachweis bei Nichtselbstst&auml;ndigen: Lohnoder Gehaltsabrechnungen f&uuml;r die letzten zw&ouml;lf Monate vor der Geburt Einkommensnachweis bei Selbstst&auml;ndigen: Steuerbescheid f&uuml;r den letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Geburt Arbeitszeitbest&auml;tigung durch den Arbeitgeber bei Teilzeitarbeit im Bezugszeitraum bzw. Erkl&auml;rung &uuml;ber die Arbeitszeit bei selbstst&auml;ndiger Arbeit Berechnen Sie ihren Anspruch Wie viel Elterngeld Ihnen zusteht, k&ouml;nnen Sie unkompliziert online berechnen lassen - mit dem Elterngeld-Rechner: www.elterngeld-plus.de Beratung in ihrer N&auml;he Sie m&ouml;chten sich beraten lassen? Geben Sie daf&uuml;r einfach Ihre Postleitzahl ins Suchfeld ein und finden Sie Ihre Elterngeldstelle: www.elterngeld-plus.de Finden Sie Ihre Elterngeldstelle</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02244.pdf">Publikation zeigen</a></p>