<h1>Fachlaufbahnen in mittelst&auml;ndischen Unternehmen (Leitfaden)</h1> <h2>Dieser Leitfaden gibt Personalverantwortlichen in mittelst&auml;ndischen Unternehmen eine einfache und erprobte Methode an die Hand, mit der sie gemeinsam mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ihren eigenen, strategisch begr&uuml;ndeten Fachlaufbahnansatz entwickeln k&ouml;nnen... Quelle RKW Kompetenzzentrum</h2> <p>Bezug zur Unternehmensstrategie - aber wie? Kleine oder gro&szlig;e Fachlaufbahn? Der Einf&uuml;hrungsprozess einer Fachlaufbahn in acht Schritten die gr&ouml;&szlig;ten Fehler gleich am Anfang? 1. Schritt: Strategiebezug, strategische Ziele und Geltungsbereich der Fachlaufbahn. 2. Schritt: Auftragskl&auml;rung und Projektplanung. 3. Schritt: Rangstufenrohkonzept mit Differenzierungskriterien (Optional). 4. Schritt: Differenzierungskriterien f&uuml;r die Fachlaufbahn. 5. Schritt: Anforderungsprofile und gegebenenfalls Stellenbeschreibungen. 6. Schritt: Ausstattungsmerkmale und Gehaltsb&auml;nder. 7. Schritt: Laufbahnpositionen und Personen. 8. Schritt: Probelauf und gegebenenfalls Nachjustierungen. F&uuml;r viele mittelst&auml;ndische Unternehmen gibt es gute Gr&uuml;nde, neben den F&uuml;hrungspositionen gleichwertige Fachpositionen einzurichten und entsprechend auszustatten. Solche Gr&uuml;nde k&ouml;nnen immer nur wirtschaftliche sein: Wie verdient das Unternehmen sein Geld, wie funktioniert das Gesch&auml;ft, welche Mitarbeiter braucht es, damit es am Markt erfolgreich sein kann, und was muss getan werden, damit diese Mitarbeiter das tun, was getan werden muss, damit das Unternehmen wettbewerbsf&auml;hig bleibt? Kann die Einf&uuml;hrung einer Fachlaufbahn hier hilfreich sein? Bereits diese einfachen &Uuml;berlegungen weisen darauf hin, dass es f&uuml;r Unternehmen nicht die eine richtige Fachlaufbahn geben kann. Jedes Unternehmen, das die Einf&uuml;hrung einer Fachlaufbahn beabsichtigt, wird seine eigene besondere Fachlaufbahn (er)finden m&uuml;ssen. Wie auch immer, es gilt f&uuml;r beide Laufbahnen gleicherma&szlig;en: Ausschlie&szlig;lich die Wertsch&ouml;pfung des Unternehmens kann Referenz f&uuml;r die Einf&uuml;hrung und Ausgestaltung sein. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie dies geschehen kann. Er gibt Personalverantwortlichen in mittelst&auml;ndischen Unternehmen eine einfache und erprobte Methode an die Hand, mit der sie gemeinsam mit der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung ihren eigenen, strategisch begr&uuml;ndeten Fachlaufbahnansatz entwickeln k&ouml;nnen. Er ist im Rahmen des Projekts &#039;&#039;Wettbewerbsf&auml;hig mit Personalstrategie&#039;&#039; im RKW Kompetenzzentrum entstanden. Gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen haben wir hier an der Frage gearbeitet: Wie schaffen diese es, die passenden Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben? Die Verbindung von Personalarbeit und Unternehmensstrategie ist der zentrale Ausgangspunkt - nicht nur f&uuml;r diesen Leitfaden. Der Leitfaden zeigt Ihnen Wege, die f&uuml;r Ihr Unternehmen passende Form einer Fachlaufbahn zu finden und zu gestalten. Dazu lernen Sie unterschiedliche Optionen kennen und werden bei Ihren Auswahlentscheidungen unterst&uuml;tzt. Sie bekommen Hinweise auf Risiken typischer Fehler und Stolpersteine - und wie Sie diese vermeiden k&ouml;nnen. Viele allgemeine Gr&uuml;nde f&uuml;r die zunehmende Aktualit&auml;t von Fachlaufbahnen gelten nicht nur f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen, sondern auch f&uuml;r kleine und mittlere Unternehmen: der Druck, als Arbeitgeber f&uuml;r die wichtigen Mitarbeiter attraktiv zu sein, weil die passenden Fachkr&auml;fte am Arbeitsmarkt schwer zu kriegen sind - und sie zu binden, damit sie bleiben, die flachen Hierarchien, die die Karrierechancen f&uuml;r gute Fachkr&auml;fte in einem Unternehmen einschr&auml;nken, das mittelstandstypische Muster, F&uuml;hrungspositionen mit den besten Fachkr&auml;ften zu besetzen, unabh&auml;ngig davon, ob diese &uuml;berhaupt zu F&uuml;hrungsjobs taugen, die neuen Anspr&uuml;che an F&uuml;hrung und sinnvolle Arbeit, die man der sogenannten &#039;&#039;Generation Y&#039;&#039; nachsagt, Allerdings gilt auch, dass man nicht unbedingt eine Fachlaufbahn braucht, um einige gute Fachkr&auml;fte im Unternehmen zu halten. Es gibt viele andere M&ouml;glichkeiten. F&uuml;r das einzelne Unternehmen spielen solche allgemeinen Gr&uuml;nde allerdings keine Rolle. Die Einf&uuml;hrung einer Fachlaufbahn muss zweckm&auml;&szlig;ig sein, also zu den gesch&auml;ftlichen Zielen des Unternehmens passen (siehe Abschnitt 3). Unter dieser Voraussetzung kann eine Fachlaufbahn bereits ab einer Gr&ouml;&szlig;e von ca. 40 50 Mitarbeitern Sinn machen. In der Praxis stellt man dann fest, dass es nie die eine richtige Fachlaufbahn gibt, sondern jedes (mittelst&auml;ndische) Unternehmen seine besondere Fachlaufbahn (er)finden muss. (Nur) unter der Voraussetzung, dass eine Fachlaufbahn zur strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmens passt, kann deren Nutzenbeitrag darin bestehen, Ihre Fach- und Schl&uuml;sselkr&auml;fte anforderungsgerecht zu entwickeln, zufriedener zu machen und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. M&ouml;glicherweise bekommen Sie auch mehr passende Initiativbewerbungen, wenn sich Ihre Fachlaufbahn herumspricht. Allein durch die Vergr&ouml;&szlig;erung der Anzahl der Entwicklungsoptionen f&uuml;r Ihre Mitarbeiter kann Ihr Unternehmen attraktiver und innovativer werden. Auch Ihre Prozesse k&ouml;nnen effektiver werden. Wenn sich zum Beispiel junge und gut ausgebildete Servicetechniker f&uuml;r eine Fachlaufbahn in ihrem Unternehmen entscheiden, anstatt f&uuml;r eine Technikerausbildung an einer Schule, wird sich eine solche Situation nicht nur auf die Attraktivit&auml;t, sondern auch auf die Wirtschaftlichkeit dieses Unternehmens positiv auswirken</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02247.pdf">Publikation zeigen</a></p>