<h1>Wissen im Unternehmen halten und verteilen (Leitfaden)</h1> <h2>Dieser Leitfaden beschreibt, wie systematisch in vier Etappen die Wissenssicherung und -verteilung im Unternehmen geplant und umgesetzt werden kann... Quelle RKW Kompetenzzentrum</h2> <p>In vier Etappen gesch&auml;ftsrelevantes Wissen sichern. Alters-, Krankheits-, Fluktuations- und Nachbesetzungsrisiken. Wissenssicherung und Personalmanagement. Der Leser findet in diesem Leitfaden kompaktes R&uuml;stzeug in Form von Hintergrundwissen und mehreren Werkzeugen, um effektiv gesch&auml;ftsrelevantes Wissen zu identifizieren, zu sichern und zu verteilen. Alle Werkzeuge sind mit Beispielen versehen, die aus verschiedenen RKW-Projekten stammen. Im Anhang wird ein Werkzeugset &#039;&#039;In vier Etappen gesch&auml;ftsrelevantes Wissen sichern&#039;&#039; mit s&auml;mtlichen Werkzeugen als Blankoformulare sowie eine Zusammenfassung von 34 Wissensmanagement-Tools bereitgestellt. Die Werkzeuge stehen zum Download bereit. Ausgangslage: Die steigende Komplexit&auml;t macht das professionelle Management immaterieller Ressourcen immer wichtiger. Eine der wichtigsten immateriellen Ressourcen stellt das Wissen und die Erfahrung von Schl&uuml;sselkr&auml;ften dar, da diese einen erheblichen Einfluss auf die Wertsch&ouml;pfung der Betriebe haben. Gleichzeitig steigen heute jedoch die Risiken des Wissensverlusts: Alternde Belegschaften und die anstehende gro&szlig;e Verrentungswelle sowie das zunehmende Fluktuationsrisiko gut ausgebildeter Schl&uuml;sselkr&auml;fte erfordern eine systematische Sicherung des gesch&auml;ftsrelevanten Wissens. Qualit&auml;t und Erfolg der Wissenssicherung und -verteilung haben somit einen Einfluss auf die Wettbewerbsf&auml;higkeit und den Gesch&auml;ftserfolg von Unternehmen. Problematik: (1) Viele Unternehmen fangen an, wenn es bereits zu sp&auml;t ist. (2) Der Einstieg ist oft instrumentenzentriert (&#039;&#039;Wir wollen ein Wiki&#039;&#039;), ohne zu wissen, was genau erreicht werden soll. (3) Damit h&auml;ngt zusammen, dass Unklarheit dar&uuml;ber besteht, welches Wissen welche Bedeutung f&uuml;r das Gesch&auml;ft des Unternehmens hat. Oder, wer tats&auml;chlich &uuml;ber dieses Wissen verf&uuml;gt und wann aus dem Unternehmen ausscheiden wird. (4) Die Tools des Wissensmanagements werden bez&uuml;glich ihrer Reichweite und auch ihrer Grenzen falsch eingesch&auml;tzt, so dass die gew&uuml;nschte Wirkung ausbleibt. (5) Meist wird vergessen, dass die Einf&uuml;hrung von Wissensmanagement die Mitarbeiter mit Ver&auml;nderungen konfrontiert und daher auch deren Mitarbeit erfordert. L&ouml;sung: Der Leitfaden beschreibt, wie systematisch in vier Etappen die Wissenssicherung und -verteilung im Unternehmen geplant und umgesetzt werden kann: Etappe I: Bezug zu den relevanten Steuerungsgr&ouml;&szlig;en des Unternehmens herstellen und Schl&uuml;sselkr&auml;fte bestimmen Wie l&auml;sst sich Wissen, das f&uuml;r die Aufrechterhaltung des operativen Gesch&auml;fts und/oder f&uuml;r die Umsetzung strategischer Ziele bedeutsam ist, identifizieren? Etappe II: Kenntnis &uuml;ber das zu organisierende Wissen und die Reichweite der Tools herstellen Wie lassen sich die Wissensarten der Schl&uuml;sselkr&auml;fte einsch&auml;tzen und welche Tools kommen zur Sicherung und Verteilung dieses Wissens in Frage? Etappe III: Risiken bewerten, Tools und Ma&szlig;nahmen festlegen Wie sehen die Risiken des Wissensverlustes aus und welche L&ouml;sungen und Ma&szlig;nahmen (auch abseits des Wissensmanagements) sind f&uuml;r dem Umgang mit den spezifischen Risiken notwendig? Etappe IV: Umsetzung planen und gestalten Wie kann die Wahrscheinlichkeit auf eine erfolgreiche Einf&uuml;hrung und nachhaltige Nutzung des Wissensmanagements verbessert werden? Zur Beantwortung dieser Fragen stehen Werkzeuge zur Verf&uuml;gung, die gemeinsam im F&uuml;hrungskreis oder im Projektteam angewendet werden k&ouml;nnen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02258.pdf">Publikation zeigen</a></p>