<h1>Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Integration von Fl&uuml;chtlingen</h1> <h2>Die Integration von Fl&uuml;chtlingen in das Unternehmen wirft viele Fragen auf. Wen darf ich &uuml;berhaupt einstellen? Was muss ich hierbei beachten? Wo kann ich Unterst&uuml;tzung bekommen? Quelle Institut der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln e.V.</h2> <p>Bleibewahrscheinlichkeit. Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive. Asylbewerber aus sicheren Herkunftsl&auml;ndern. Ablauf des Asylverfahrens. Aufenthaltsstatus und Arbeitsmarktzugang. Anerkannte Fl&uuml;chtlinge. Subsidi&auml;r Schutzberechtigte. Geduldete. Asylbewerber. Arbeitsmarktzugang bei Praktikum, Ausbildung und Besch&auml;ftigung. Arbeitsmarktzugang f&uuml;r anerkannte Fl&uuml;chtlinge. Arbeitsmarktzugang f&uuml;r Geduldete und Asylbewerber. Zustimmung der Arbeitsagentur. Praktika f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Betriebliche Ausbildung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Rechtssicherheit in der Ausbildung (Ausbildungsduldung). Besch&auml;ftigung von Fl&uuml;chtlingen. In den letzten drei Jahren sind mehr als 1,2 Millionen Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland gekommen, um vor Krieg, Verfolgung und Gewalt in Ihren Heimatl&auml;ndern zu fliehen. Viele von Ihnen werden langfristig in Deutschland bleiben. Die erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt - sei es &uuml;ber ein Praktikum, eine Ausbildung oder den Direkteinstieg - ist ein wichtiger Schritt in Richtung Teilhabe an der Gesellschaft. Doch die Integration von Fl&uuml;chtlingen in das Unternehmen wirft viele Fragen auf. Wen darf ich &uuml;berhaupt einstellen? Was muss ich hierbei beachten? Wo kann ich Unterst&uuml;tzung bekommen? Folgende Brosch&uuml;re liefert Ihnen hierzu Informationen - auf einen Blick. Praxistipp: Weitere Informationen bietet Ihnen das Kompetenzzentrum Fachkr&auml;ftesicherung (KOFA) unter www.kofa.de/fluechtlinge. Zudem unterst&uuml;tzen Sie die deutschlandweit t&auml;tigen 170 Willkommenslotsen gerne vor Ort. Was macht ein Willkommenslotse? Willkommenslotsen sind Ihr zentraler Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Besetzung von Praktika-, Ausbildungs- und Arbeitspl&auml;tzen mit Gefl&uuml;chteten. Zu ihren Angeboten geh&ouml;ren Matching, Vor-Ort-Beratung zu rechtlichen Fragen und regionalen und nationalen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten sowie die Abnahmen des Verwaltungsaufwands. Weitere Informationen zu der T&auml;tigkeit der Willkommenslotsen und Kontaktm&ouml;glichkeiten finden Sie auf www.kofa.de/fluechtlinge Generell sind die Gefl&uuml;chteten deutlich j&uuml;nger als der Durchschnitt der deutschen Bev&ouml;lkerung. Knapp die H&auml;lfte der Gefl&uuml;chteten, die im Jahr 2016 nach Deutschland kamen, ist zwischen 16 und 30 Jahre alt, ca. ein Viertel der Gefl&uuml;chteten ist zwischen 31 und 65 Jahre alt. Somit sind fast drei Viertel der Gefl&uuml;chteten im erwerbsf&auml;higen Alter. Etwa ein weiteres Viertel ist unter 16 Jahre alt, weniger als ein Prozent ist &uuml;ber 65 Jahre alt. Etwa ein Drittel ist minderj&auml;hrig (31%). Zwei von drei Asylbewerbern in Deutschland sind momentan m&auml;nnlich (69%). Aufgrund des erwarteten Familienzuwachses anerkannter Fl&uuml;chtlinge werden allerdings voraussichtlich zuk&uuml;nftig mehr gefl&uuml;chtete Frauen nach Deutschland kommen. Anerkannte Fl&uuml;chtlinge haben eine sehr hohe Bleibewahrscheinlichkeit. Sie erhalten normalerweise zun&auml;chst eine Aufenthaltserlaubnis f&uuml;r drei Jahre. Subsidi&auml;r Schutzberechtigte zun&auml;chst f&uuml;r ein Jahr, diese wird sukzessive verl&auml;ngert. Je nach Integrationsleistung ist es m&ouml;glich, anschlie&szlig;end einen dauerhaften Aufenthaltstitel zu erhalten. Duldungen hingegen werden nur auf bestimmte Zeit, meist f&uuml;r sechs Monate, ausgestellt. Danach k&ouml;nnen sie jedoch stetig verl&auml;ngert werden, was zum Teil zu sogenannten &#039;&#039;Kettenduldungen&#039;&#039; f&uuml;hrt. Auch eine Duldung kann bei guten Integrationsleistungen in einen dauerhaften Aufenthaltstitel &uuml;bergehen. Die Bleibewahrscheinlichkeit von Asylbewerbern l&auml;sst sich gut anhand der Schutzquote absch&auml;tzen. Die Schutzquote gibt an, wie viele Asylantr&auml;ge aus einem Herkunftsland in der Vergangenheit zu einer Anerkennung gef&uuml;hrt haben. Die bereinigte Gesamtschutzquote errechnet sich, indem aus der Gesamtzahl der Entscheidungen des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) alle &#039;&#039;formellen Entscheidungen&#039;&#039; herausgerechnet werden. Die &#039;&#039;formellen Entscheidungen&#039;&#039; sind jene, in denen das BAMF keine inhaltliche Aussage zum Antrag trifft, sondern die F&auml;lle sich bereits vor der beh&ouml;rdlichen Entscheidung anderweitig erledigen. Beispiele hierf&uuml;r sind formelle Entscheidungen aufgrund einer &Auml;nderung des Aufenthaltsstatus durch Heirat oder aufgrund der Zust&auml;ndigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats gem&auml;&szlig; Dublin-III-Verordnung bzw. vorangehend Dublin-II-Verordnung/Dubliner &Uuml;bereinkommen. Die bereinigte Gesamtschutzquote liegt somit h&ouml;her als die Gesamtschutzquote. Monatlich aktualisierte Informationen zu den gestellten Asylantr&auml;gen, den Entscheidungen sowie aktuellen Entwicklungen im Asylbereich erhalten Sie im Rahmen der Asylgesch&auml;ftsstatistik des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge. Praxistipp: Mit Hilfe der &#039;&#039;bereinigten Schutzquote&#039;&#039; l&auml;sst sich die Bleibewahrscheinlichkeit von Asylbewerbern gut absch&auml;tzen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02275.pdf">Publikation zeigen</a></p>