<h1>Umgang mit religi&ouml;ser Vielfalt am Arbeitsplatz</h1> <h2>Diese Pr&auml;sentation zeigt, welche Verfahren Unternehmen und Verwaltungen anwenden, um einen diskriminierungsfreien Umgang mit religi&ouml;ser Vielfalt zu gew&auml;hrleisten... Quelle Antidiskriminierungsstelle des Bundes</h2> <p>Umgang mit religi&ouml;ser Vielfalt am Arbeitsplatz Besch&auml;ftigte sind wegen der Religionszugeh&ouml;rigkeit und -aus&uuml;bung vor Diskriminierung durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im Arbeitsleben gesch&uuml;tzt. Diskriminierungen wegen der Religion durch Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen sowie durch Dritte, wie Kundinnen und Kunden, kommen in Besch&auml;ftigung und Beruf aber dennoch vor. Arbeitgeberinnen haben die Pflicht, ihre Besch&auml;ftigten vor solchen Diskriminierungen zu sch&uuml;tzen. Die vorliegende Pr&auml;sentation zeigt, welche Verfahren Unternehmen und Verwaltungen anwenden, um einen diskriminierungsfreien Umgang mit religi&ouml;ser Vielfalt zu gew&auml;hrleisten. Die Pr&auml;sentation ausgesuchter Praxisbeispiele zur Pr&auml;vention von und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugeh&ouml;rigkeit bezieht sich auf Ma&szlig;nahmen, die Benachteiligungen im Arbeitsleben verhindern oder beseitigen k&ouml;nnen. Sie beruht in erster Linie auf einer empirischen Befragung von deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchenzugeh&ouml;rigkeit. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass es in Deutschland bislang noch nicht viele Ma&szlig;nahmen im Umgang mit Religion im Arbeitsleben gibt. Im Gegenteil wird h&auml;ufig eine Verunsicherung sichtbar, wie mit religi&ouml;ser Vielfalt und besonderen betrieblichen Anforderungen, die daraus resultieren, pro-aktiv umgegangen werden kann. Bislang beziehen sich die meisten Ma&szlig;nahmen auf die Arbeitsorganisation, durch entsprechende Vorkehrungen wird die Aus&uuml;bung von Religion im Rahmen der betrieblichen Gegebenheiten erm&ouml;glicht. Ma&szlig;nahmen, die sich auf andere Unternehmensbereiche beziehen, sind in der Regel in eine umfassendere Diversity-Strategie eingebettet. Die Hauptzielgruppe religionssensibler Ma&szlig;nahmen im Arbeitsleben sind Musliminnen und Muslime als Angeh&ouml;rige der zahlenm&auml;&szlig;ig gr&ouml;&szlig;ten Minderheitenreligion in Deutschland. Das Merkmal Religion wird hierbei meist in Verkn&uuml;pfung mit anderen Merkmalen, wie der Herkunft oder dem Geschlecht, relevant. Unternehmen, Einrichtungen und Wohlfahrtsverb&auml;nde, die sich aktiv um einen diskriminierungsfreien Umgang mit der Religionszugeh&ouml;rigkeit ihrer Besch&auml;ftigten am Arbeitsplatz bem&uuml;hen, berichten mehrheitlich von einer erh&ouml;hten Produktivit&auml;t ihrer Besch&auml;ftigten. Besonders kirchliche Wohlfahrtsverb&auml;nde, die unter Fachkr&auml;ftemangel leiden, konnten durch interreligi&ouml;se &Ouml;ffnung den Fachkr&auml;ftemangel beheben. Die vorliegende Pr&auml;sentation stellt Ma&szlig;nahmen und Verfahren zur Pr&auml;vention von und Intervention gegen Diskriminierung aufgrund der Religionszugeh&ouml;rigkeit im Arbeitsleben vor und wurde von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) beim Institut f&uuml;r Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) in Auftrag gegeben. Ausgangspunkt f&uuml;r die Recherche ist die Frage, welche Verfahren in der betrieblichen Praxis angewendet werden, um Menschen ein ihrem Glauben entsprechendes Verhalten auch im Arbeitsleben zu erm&ouml;glichen und Diskriminierung zu verhindern. Die Pr&auml;sentation beruht auf einer Recherche, die in privaten Unternehmen verschiedener Gr&ouml;&szlig;enordnung, in &ouml;ffentlichen Einrichtungen sowie in Unternehmen der Wohlfahrtspflege und bei unternehmensnahen Institutionen durchgef&uuml;hrt wurde. Gesucht wurde nach praxiserprobten einzel- und &uuml;berbetrieblichen Verfahren, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Vereinbarkeit von Religionszugeh&ouml;rigkeit und Besch&auml;ftigung im betrieblichen Alltag zu unterst&uuml;tzen, pr&auml;ventiv gegen die Diskriminierung wegen einer Religionszugeh&ouml;rigkeit zu wirken, die Chancengleichheit von Menschen verschiedener Religionszugeh&ouml;rigkeit zu f&ouml;rdern, im Falle von Diskriminierung aufgrund der Religionszugeh&ouml;rigkeit zu intervenieren</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02285.pdf">Publikation zeigen</a></p>