<h1>Jobfamilien in mittelst&auml;ndischen Unternehmen</h1> <h2>Jobfamilien sind Stellencluster, die nach dem Prinzip der &Auml;hnlichkeit gebildet werden. Sie fassen verwandte Jobs, das hei&szlig;t Stellen mit gleichen oder &auml;hnlichen Aufgaben(-profilen), zusammen... Quelle RKW Kompetenzzentrum</h2> <p>Was sind Jobfamilien? Warum haben Jobfamilien Konjunktur? Wof&uuml;r k&ouml;nnen Jobfamilien genutzt werden? Personalbestandsanalyse. Strategische Personalplanung und Personalmarketing. Betriebliche Entwicklungswege. Leistungsbeurteilung und Personalentwicklung. Was ist bei der Arbeit mit Jobfamilien zu beachten? Wie werden Jobfamilien gebildet? Jobfamilien definieren. Jobfamilien beschreiben. Jobfamilien anwenden. Jobfamilien sind ein personalwirtschaftliches Organisationsmittel, das im Grunde zun&auml;chst einmal &auml;hnliche Stellen zu Stellenb&uuml;ndeln zusammenfasst. Ihr Einsatz ist immer Mittel zum Zweck und damit Antwort auf ein bestimmtes betriebliches Problem. Demjenigen, der dies im Blick beh&auml;lt, k&ouml;nnen Jobfamilien wichtige Dienste leisten. Schlie&szlig;lich kann die damit verbundene Reduktion von Komplexit&auml;t helfen, den Blick auf das Wesentliche zu lenken und personalwirtschaftliche Prozesse effizient zu gestalten. Dies gilt f&uuml;r Personalverantwortliche und Manager, die etwa das ben&ouml;tigte Personal f&uuml;r die anstehenden Gesch&auml;fte planen, genauso wie f&uuml;r Mitarbeiter, die beispielsweise von transparenten betrieblichen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten profitieren. Gleichzeitig haben wir in unterschiedlichen Betriebsprojekten auch beobachten k&ouml;nnen, dass auf anf&auml;ngliche Euphorie und expansivem Einsatz Ern&uuml;chterung folgte: Mitunter sind Jobfamilien zu unn&ouml;tigem Ballast oder Datenfriedh&ouml;fen degeneriert. Die Aufbereitung der unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit Jobfamilien halten wir auch deshalb f&uuml;r wichtig, weil die Literaturlage d&uuml;nn ist. Betriebliche Praktiker, die den Einsatz von Jobfamilien erw&auml;gen, finden zu diesem Thema wenig, was &uuml;ber einschl&auml;gige Dissertationen oder Foliens&auml;tze von Beratungsh&auml;usern hinaus geht, und bleiben weitgehend sich selbst &uuml;berlassen. In den vergangenen Jahren haben wir dementsprechend in verschiedenen Entwicklungsprojekten immer auch nach dem Einsatz von Jobfamilien gefragt oder ihre Anwendung begleitet. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen. Wir werden vielmehr auch weiterhin am Ball bleiben und den Einsatz von Jobfamilien nachzeichnen. Dabei interessiert uns im Besonderen der Einfluss der Digitalisierung auf die Jobfamilien in mittelst&auml;ndischen Unternehmen - auch vor dem Hintergrund einer bestimmten Fragestellung: Warum brauchen Unternehmen Jobfamilien heute mehr als fr&uuml;her? Eine m&ouml;gliche Antwort: Einerseits erfolgen wirtschaftliche Erneuerungsprozesse immer rasanter, mittelst&auml;ndische Unternehmen positionieren sich h&auml;ufiger in sehr spezifischen Marktnischen und vermelden k&uuml;rzere Zeitr&auml;ume, die f&uuml;r Produkt- und Dienstleistungsentwicklungsprozesse zur Verf&uuml;gung stehen. Andererseits und damit im Zusammenhang werden die Zeitr&auml;ume l&auml;nger, die sie f&uuml;r die Entwicklung der n&ouml;tigen (sehr spezifischen) Kompetenzen brauchen - &uuml;ber die Standards der etablierten Berufsbilder hinaus. Jobfamilien k&ouml;nnen insofern einen unternehmensindividuellen Standard abbilden und damit die Personalarbeit erheblich erleichtern. Mit diesem Leitfaden verfolgen wir den Anspruch immer ausgehend von konkreten betrieblichen Anwendungen, etwas zur Orientierung im Jobfamiliendschungel beizutragen. Der interessierte Praktiker kann auf diese Weise verstehen, warum der Einsatz von Jobfamilien in welcher Form und f&uuml;r welche Anwendung sinnvoll war und k&uuml;nftig sein kann. Der Leitfaden ist im Rahmen des Projekts &#039;&#039;Wettbewerbsf&auml;hig mit Personalstrategie&#039;&#039; im RKW Kompetenzzentrum entstanden. Gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen arbeiten wir hier an der Frage: Wie schaffen Sie es, die passenden Mitarbeiter zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben? Die Verbindung von Personalarbeit und Unternehmensstrategie ist dabei der zentrale Ausgangspunkt - nicht nur f&uuml;r diesen Leitfaden. Jobfamilien sind Stellencluster, die nach dem Prinzip der &Auml;hnlichkeit gebildet werden. Sie fassen &#039;&#039;verwandte&#039;&#039; Jobs, das hei&szlig;t Stellen mit gleichen oder &auml;hnlichen Aufgaben(-profilen), zusammen. Sie sind insofern kein eigenst&auml;ndiges personalwirtschaftliches Konzept, sondern ein Organisationsmittel, das vergleichbar mit anderen Clustern im Unternehmen ist - wie Warengruppen im Einkauf oder Teilefamilien in der Produktion. Das Prinzip ist: Vereinfachung durch Zusammenfassung. Damit k&ouml;nnen Jobfamilien personalwirtschaftliche Prozesse unterst&uuml;tzen, sie deutlich effizienter und effektiver gestalten. Jobfamilien stellen somit eine Abstraktion dar: Anstatt den Blick auf jede einzelne Stelle zu richten, richtet sich der Blick auf Stellenb&uuml;ndel. Diesem Organisationsmittel k&ouml;nnen sich sowohl nach innen gerichtete personalwirtschaftliche Prozesse (wie Entwicklungswege) als auch nach au&szlig;en gerichtete (wie Personalbeschaffung) bedienen. Mehr noch: Jobfamilien eignen sich als Referenz f&uuml;r einen Blick auf das Gestern (beispielsweise im Zusammenhang mit Leistungsbeurteilungen) ebenso wie f&uuml;r den Blick auf das Morgen (beispielsweise im Zusammenhang mit einer strategischen Personalplanung)</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02295.pdf">Publikation zeigen</a></p>