<h1>Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung</h1> <h2>Wie schnell kann Kurzarbeit eingef&uuml;hrt werden? Kann man auch nur f&uuml;r eine Abteilung Kurzarbeit anmelden? Quelle BMAS</h2> <p>Fragen und Antworten zu Kurzarbeit und Qualifizierung Was ist Kurzarbeitergeld? Die Agentur f&uuml;r Arbeit zahlt das Kurzarbeitergeld als teilweisen Ersatz f&uuml;r den durch einen vor&uuml;bergehenden Arbeitsausfall entfallenen Lohn. Der Arbeitgeber wird dadurch bei den Kosten der Besch&auml;ftigung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet. So k&ouml;nnen Unternehmen ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch bei Auftragsausf&auml;llen weiter besch&auml;ftigen. Das Kurzarbeitergeld hilft also, K&uuml;ndigungen zu vermeiden. Welche Rahmenbedingungen m&uuml;ssen erf&uuml;llt sein, um Kurzarbeitergeld bekommen zu k&ouml;nnen? Konjunkturelles Kurzarbeitergeld kann grunds&auml;tzlich gew&auml;hrt werden, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretung oder zwischen Arbeitgeber und den betroffenen Besch&auml;ftigten eine arbeitsrechtliche Reduzierung der Arbeitszeit im Betrieb vereinbart wurde und damit ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall einhergeht. Folgende Bedingungen m&uuml;ssen erf&uuml;llt sein: Der Arbeitsausfall beruht auf wirtschaftlichen Gr&uuml;nden oder auf einem unabwendbaren Ereignis (z.B. Hochwasser). Der Arbeitsausfall ist unvermeidbar und der Betrieb hat alles getan, um ihn zu vermindern oder zu beheben (z.B. in bestimmten Grenzen Nutzung von Erholungsurlaub oder Arbeitszeitguthaben). Der Arbeitsausfall ist vor&uuml;bergehender Natur. Das bedeutet, dass innerhalb der Bezugsdauer grunds&auml;tzlich wieder mit dem &Uuml;bergang zur regul&auml;ren Arbeitszeit gerechnet werden kann. Der Arbeitsausfall wurde der Agentur f&uuml;r Arbeit angezeigt. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer setzt nach Beginn des Arbeitsausfalls eine versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung fort und es erfolgt keine K&uuml;ndigung. Der Arbeitsausfall ist erheblich. Das bedeutet, dass mindestens ein Drittel der im Betrieb besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als zehn Prozent ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen ist. Wie weise ich nach, dass f&uuml;r die Anzeige von Kurzarbeit wirtschaftliche Gr&uuml;nde vorliegen? Und wie wird dieser Sachverhalt gepr&uuml;ft? Im Formular f&uuml;r die Anzeige des Arbeitsausfalls bei der &ouml;rtlichen Agentur f&uuml;r Arbeit werden die Ursachen des Arbeitsausfalls ausf&uuml;hrlich begr&uuml;ndet. Das Formular enth&auml;lt eine Erkl&auml;rung des Arbeitgebers, dass die Angaben nach bestem Wissen gemacht wurden. Ist eine Betriebsvertretung vorhanden, muss diese den Angaben des Arbeitgebers zustimmen oder eine gesonderte Stellungnahme abgeben. Die Arbeitsagenturen pr&uuml;fen in regelm&auml;&szlig;igen Intervallen die Unterlagen. F&uuml;r wen gilt der Anspruch auf Kurzarbeitergeld? Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben alle ungek&uuml;ndigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die durch die Kurzarbeit einen Gehaltsausfall von &uuml;ber 10 Prozent haben und weiterhin versicherungspflichtig besch&auml;ftigt sind. Ist die sogenannte Erheblichkeitsschwelle erreicht (mind. 1/3 der Belegschaft hat einen Arbeitsausfall von &uuml;ber 10 Prozent) k&ouml;nnen auch ungek&uuml;ndigte, versicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Gehaltsausfall 10 Prozent oder weniger betr&auml;gt, Kurzarbeitergeld erhalten. Wie schnell kann Kurzarbeit eingef&uuml;hrt werden? Kurzarbeit kann bei Auftragsausf&auml;llen durch entsprechende Vereinbarungen zur Reduzierung der Arbeitszeit im Betrieb sehr kurzfristig eingef&uuml;hrt und der &ouml;rtlichen Agentur f&uuml;r Arbeit angezeigt werden. Der Arbeitgeber berechnet das Kurzarbeitergeld und zahlt es an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus. Anschlie&szlig;end wird ein Erstattungsantrag bei der &ouml;rtlichen Agentur f&uuml;r Arbeit gestellt, die nach Pr&uuml;fung der Antragsunterlagen das gezahlte Kurzarbeitergeld dem Arbeitgeber umgehend erstattet. Offene Fragen k&ouml;nnen schnell und unb&uuml;rokratisch mit der Agentur f&uuml;r Arbeit vor Ort gekl&auml;rt werden. M&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten in einem Unternehmen ihre Arbeitszeit um jeweils den gleichen Prozentsatz reduzieren? Die Arbeitszeit muss nicht f&uuml;r alle Besch&auml;ftigten gleicherma&szlig;en reduziert werden. Wichtig ist, dass f&uuml;r alle betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Reduzierung der Arbeitszeit mit Entgeltreduzierung, also die Kurzarbeit, auf der Grundlage von Tarifvertr&auml;gen, Betriebsvereinbarungen oder einzelvertraglicher Regelungen wirksam vereinbart wird. Die Voraussetzungen zur Zahlung von Kurzarbeitergeld sind unter anderem erf&uuml;llt, wenn mindestens ein Drittel der im Betrieb besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von einem Entgeltausfall von jeweils mehr als zehn Prozent ihres monatlichen Bruttoentgelts betroffen ist. Muss ein Arbeitgeber f&uuml;r das ganze Unternehmen Kurzarbeit anzeigen oder k&ouml;nnen auch nur Abteilungen betroffen sein? Kurzarbeit muss nicht f&uuml;r den gesamten Betrieb eingef&uuml;hrt und angezeigt werden. Die Kurzarbeit kann auch auf einzelne Betriebsabteilungen beschr&auml;nkt sein. Welchen Umfang kann der Arbeitsausfall f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit haben? Ob der Arbeitsausfall Stunden, Tage oder sogar Wochen umfasst, richtet sich nach der Auftragslage und den Vereinbarungen im Unternehmen. Bei der &#039;&#039;Kurzarbeit null&#039;&#039; betr&auml;gt der Arbeitsausfall 100 Prozent, das hei&szlig;t die Arbeit wird f&uuml;r eine vor&uuml;bergehende Zeit vollst&auml;ndig eingestellt. Was ist zur Beantragung von Kurzarbeitergeld zu tun? Beantragung und Erstattung von Kurzarbeitergeld erfolgen in einem zweistufigen Verfahren: Der Arbeitsausfall wird vom Arbeitgeber oder von der Betriebsvertretung bei der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit schriftlich angezeigt. Zust&auml;ndig ist die Agentur f&uuml;r Arbeit, in deren Bezirk der Betrieb seinen Sitz hat. Die Agentur f&uuml;r Arbeit entscheidet unverz&uuml;glich, ob die Voraussetzungen f&uuml;r die Zahlung von Kurzarbeitergeld dem Grunde nach vorliegen. Der Arbeitgeber errechnet das Kurzarbeitergeld und zahlt es an die Besch&auml;ftigten aus. Im Anschluss daran richtet der Arbeitgeber einen schriftlichen Antrag auf Erstattung des von ihm verauslagten Kurzarbeitergeldes an die Agentur f&uuml;r Arbeit in deren Bezirk die f&uuml;r den Arbeitgeber zust&auml;ndige Lohnabrechnungsstelle liegt. Der Antrag ist innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten einzureichen. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalendermonats (Anspruchszeitraums), in dem die Tage liegen, f&uuml;r die Kurzarbeitergeld beantragt wird. Unternehmen, die Hilfestellung bei der Antragstellung ben&ouml;tigen, wenden sich bitte direkt an ihre &ouml;rtliche Agentur f&uuml;r Arbeit oder an den Arbeitgeberservice der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit unter der Rufnummer: 0800 4 5555 20. Auf der Website der BA sind die notwendigen Formulare sowie eine Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes verf&uuml;gbar (www.arbeitsagentur.de). Ist das Verfahren zur Gew&auml;hrung und Auszahlung von Kurzarbeitergeld zu b&uuml;rokratisch? Die R&uuml;ckmeldungen der von Kurzarbeit betroffenen Arbeitgeber zum Verfahren, zur Bearbeitung der Leistungsantr&auml;ge und zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Leistungsstellen im Operativen Service der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (OS Team Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Altersteilzeitgeld) sind durchweg positiv. Die Leistung wird in der Regel innerhalb von 15 Arbeitstagen nach Antragstellung an die Arbeitgeber ausgezahlt. In der Praxis hat sich das zweistufige Verfahren bei der Auszahlung und Erstattung von konjunkturellem Kurzarbeitergeld bew&auml;hrt. Ein schnelles und unb&uuml;rokratisches Verfahren ist im Interesse aller Beteiligten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit stehen bei R&uuml;ckfragen f&uuml;r ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch zur Verf&uuml;gung. Das Formular f&uuml;r die Anzeige und den Erstattungsantrag finden Sie auf der Internetseite der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (www.arbeitsagentur.de). Welche Rolle spielt der Betriebsrat bei der Einf&uuml;hrung von Kurzarbeit? Voraussetzung f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Kurzarbeit in einem Unternehmen ist, dass der Betriebsrat zustimmt. In Unternehmen ohne Betriebsrat und ohne tarifvertragliche Regelungen zur Kurzarbeit m&uuml;ssen alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kurzarbeit zustimmen. Will der Arbeitgeber keine Kurzarbeit einf&uuml;hren, hat der Betriebsrat au&szlig;erdem die M&ouml;glichkeit, Kurzarbeit anstelle von Entlassungen durchzusetzen. Was passiert eigentlich, wenn sich Arbeitgeber und Betriebsrat nicht auf die Einf&uuml;hrung von Kurzarbeit verst&auml;ndigen k&ouml;nnen? Nach &sect; 87 Abs. 1 Nr. 3 des Betriebsverfassungsgesetzes hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der Einf&uuml;hrung von Kurzarbeit. Das bedeutet konkret: K&ouml;nnen sich Arbeitgeber und Betriebsrat in der Frage, ob und wie Kurzarbeit eingef&uuml;hrt werden soll, nicht einigen, kann sowohl der Arbeitgeber als auch der Betriebsrat die Einigungsstelle anrufen. Der Spruch der Einigungsstelle ersetzt die Einigung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat (&sect; 87 Abs. 2 Betriebsverfassungsgesetz). M&uuml;ssen Besch&auml;ftigte ihren Resturlaub vor Beginn des Bezugs von Kurzarbeitergeld genommen haben? Bestehen noch &uuml;bertragbare Urlaubsanspr&uuml;che aus dem Vorjahr, sind diese grunds&auml;tzlich zur Vermeidung der Zahlung von Kurzarbeitergeld einzubringen. Etwas anders gilt, wenn vorrangige Urlaubsw&uuml;nsche der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur anderweitigen Nutzung des Resturlaubs entgegenstehen. In welcher H&ouml;he wird Kurzarbeitergeld gezahlt? Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Nettoentgeltausfall. Die Kurzarbeiter erhalten grunds&auml;tzlich 60% des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt betr&auml;gt das Kurzarbeitergeld 67% des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Eine Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes finden Sie auf der Website der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (www.arbeitsagentur.de). Wie wird Kurzarbeitergeld berechnet? In vielen Betrieben wird das Kurzarbeitergeld mit einer Software errechnet. Sofern eine solche Software nicht zur Verf&uuml;gung steht, kann die von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit erstellte Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes genutzt werden. Wie lange wird Kurzarbeitergeld gezahlt? Die gesetzliche Bezugsdauer f&uuml;r das Kurzarbeitergeld betr&auml;gt 12 Monate. Sie kann durch Rechtsverordnung des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales auf bis zu 24 Monate verl&auml;ngert werden. Wie wirken sich bereits geschlossene Vereinbarungen zur Sicherung der Arbeitspl&auml;tze auf die H&ouml;he des Kurzarbeitergeldes aus? Vom Arbeitgeber mit dem Betriebsrat oder - wenn es keinen Betriebsrat gibt - mit den Arbeitnehmern geschlossene Vereinbarungen zur Sicherung der Arbeitspl&auml;tze (sogenannte Besch&auml;ftigungssicherungsvereinbarungen durch eine vor&uuml;bergehende &Auml;nderung der Arbeitszeit) wirken sich nicht negativ auf die H&ouml;he des Kurzarbeitergeldes aus. Das gezahlte Kurzarbeitergeld richtet sich nach dem Gehalt, welches vor der Vereinbarung zur Besch&auml;ftigungssicherung gezahlt wurde. Wie wirkt sich ein Hinzuverdienst / eine Nebenbesch&auml;ftigung auf die H&ouml;he des Kurzarbeitergeldes aus? Wenn die Nebent&auml;tigkeit schon vor Beginn der Kurzarbeit durchgef&uuml;hrt wurde, ergeben sich keine Auswirkungen, erfolgt also keine Anrechnung auf das Kurzarbeitergeld. Nehmen Besch&auml;ftigte w&auml;hrend des Bezugs von Kurzarbeitergeld eine Nebent&auml;tigkeit auf, wird das daraus erzielte Entgelt auf das Kurzarbeitergeld angerechnet, denn es liegt eine Erh&ouml;hung des tats&auml;chlichen erzielten Entgelts vor. Auf welcher Grundlage berechnet sich das Kurzarbeitergeld, wenn die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer &uuml;ber der Beitragsbemessungsgrenze verdient? Der Berechnung des Kurzarbeitergeldes liegt die Differenz aus dem Istentgelt (tats&auml;chliches Bruttoentgelt im Monat der Kurzarbeit) und dem Sollentgelt (beitragspflichtiges Bruttoentgelt, das die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer ohne den Arbeitsausfall im Anspruchsmonat verdient h&auml;tte) zugrunde. Als Sollentgelt ist daher grunds&auml;tzlich das regelm&auml;&szlig;ige laufende Arbeitsentgelt im Sinne der Sozialversicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze zu ber&uuml;cksichtigen. Wie beim Arbeitslosengeld ist damit der Entgeltausfall bis zu dem Entgelt abgesichert, bis zu dem Beitr&auml;ge entrichtet werden. Liegt auch w&auml;hrend der Kurzarbeit das erzielte Istentgelt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze, kann daher kein Kurzarbeitergeld gezahlt werden. K&ouml;nnen auch au&szlig;ertariflich besch&auml;ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben bzw. kann sich ein Arbeitsvertrag mit einem au&szlig;ertariflich Angestellten auf die Gew&auml;hrung von Kurzarbeitergeld negativ auswirken? Ein Arbeitsvertrag mit einer au&szlig;ertariflich besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen bzw. einem Arbeitnehmer schlie&szlig;t die Zahlung von Kurzarbeitergeld nicht aus, solange die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt ist. Zu den Auswirkungen von Entgelten, die &uuml;ber der Beitragsbemessungsgrenze liegen, wird auf die vorhergehende Frage verwiesen. Werden Aufstockungsbetr&auml;ge, die tarifvertraglich geregelt sind, bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes ber&uuml;cksichtigt? Vom Arbeitgeber gezahlte Aufstockungsbetr&auml;ge oder Zusch&uuml;sse zum Kurzarbeitergeld werden bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes nicht ber&uuml;cksichtigt. Sie vermindern nicht das Kurzarbeitergeld, soweit noch ein Entgeltausfall gegeben ist. Haben Kurzarbeit und der Bezug von Kurzarbeitergeld Einfluss auf Eingliederungszusch&uuml;sse, die Arbeitgeber f&uuml;r eine/n Besch&auml;ftigten erhalten? Eingliederungszusch&uuml;sse berechnen sich nach dem &#039;&#039;ber&uuml;cksichtigungsf&auml;higen Entgelt&#039;&#039;. Dieses setzt sich aus den regelm&auml;&szlig;ig gezahlten Entgelten und einem pauschalierten Anteil des Arbeitgebers am Gesamtsozialversicherungsbeitrag zusammen. F&uuml;r Zeiten, in denen der Arbeitgeber kein Entgelt leistet, ist geregelt, dass der Eingliederungszuschuss entsprechend zu mindern ist bzw. nicht erbracht werden kann. Diese Zeiten wirken sich grunds&auml;tzlich nicht auf die F&ouml;rderdauer aus. N&auml;here Informationen erhalten Sie bei der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit. Werden Studentinnen und Studenten bei der Feststellung der Anzahl der besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Betrieb ber&uuml;cksichtigt oder z&auml;hlen ausschlie&szlig;lich sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigte? Es sind alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu ber&uuml;cksichtigen, die an mindestens einem Tag in dem Monat mit Kurzarbeit im Betrieb arbeiten. Dazu z&auml;hlen auch Besch&auml;ftigte, die nicht sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt sind. Mitzuz&auml;hlen sind z.B.: geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte, erkrankte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, beurlaubte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen w&auml;hrend des Mutterschutzes. Nicht mitzuz&auml;hlen hingegen sind z.B.: Auszubildende (ausdr&uuml;ckliche gesetzliche Regelung), Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsverh&auml;ltnis beispielsweise wegen Elternzeit ruht. Ist Kurzarbeit auch f&uuml;r in befristete Vertr&auml;ge &uuml;bernommene Auszubildende m&ouml;glich? Ja. Auch f&uuml;r Auszubildende, die nach Beendigung ihres Berufsausbildungsverh&auml;ltnisses eine versicherungspflichtige (befristete oder unbefristete) Besch&auml;ftigung bei demselben oder einem anderen Arbeitgeber aufnehmen, kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Wie verf&auml;hrt ein Arbeitgeber mit geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten, wenn keine Arbeit vorhanden ist? M&uuml;ssen diese erst entlassen werden, bevor Kurzarbeit angezeigt werden kann? Geringf&uuml;gig besch&auml;ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer m&uuml;ssen nicht entlassen werden, bevor Kurzarbeit eingef&uuml;hrt werden kann. Allerdings k&ouml;nnen geringf&uuml;gig besch&auml;ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kein Kurzarbeitergeld erhalten. Wer f&uuml;hrt w&auml;hrend der Kurzarbeit die Beitr&auml;ge zur Sozialversicherung ab? F&uuml;r das Arbeitsentgelt, das w&auml;hrend der Kurzarbeit verdient wird, bleibt es bei der gemeinsamen Beitragstragung von Arbeitgeber und Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer. F&uuml;r die Arbeitszeit, die durch Kurzarbeit entf&auml;llt, reduzieren sich die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge auf 80 Prozent. Diese tr&auml;gt der Arbeitgeber allein. Verschlechtert sich f&uuml;r Besch&auml;ftigte durch Kurzarbeit die soziale Absicherung? Nein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit m&uuml;ssen Einkommenseinbu&szlig;en verkraften, bleiben aber sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Ihre soziale Absicherung in der Kranken-, Renten-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung bleibt erhalten. Wie wirkt sich Kurzarbeit auf den Rentenanspruch aus? W&auml;hrend des Bezuges von Kurzarbeitergeld sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiterhin rentenversichert. Die auf das verminderte Arbeitsentgelt zu entrichtenden Beitr&auml;ge leisten Arbeitgeber und Arbeitnehmer wie &uuml;blich gemeinsam. Damit keine Nachteile bei der sp&auml;teren Rentenh&ouml;he entstehen, werden zus&auml;tzlich auf Grundlage von 80 Prozent des Entgeltausfalls (Differenz zwischen dem Soll-und Istentgelt) Beitr&auml;ge erbracht, die vom Arbeitgeber alleine getragen werden. Fragen zu den Auswirkungen von Kurzarbeit auf die sp&auml;teren Rentenleistungen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung oder am Servicetelefon unter 0800 1000 480 70. Ist eine K&uuml;ndigung von Besch&auml;ftigten f&uuml;r den Arbeitgeber nicht kosteng&uuml;nstiger? Der Vorteil von Kurzarbeit besteht darin, dass bei einer Verbesserung der Auftragslage die Arbeitszeit sofort erh&ouml;ht oder zur regul&auml;ren Arbeitszeit &uuml;bergegangen werden kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen sofort wieder zur Verf&uuml;gung und m&uuml;ssen nicht erst gesucht, eingestellt und eingearbeitet werden. Die Ausfallzeiten sind oftmals geringer als bei Entlassungen. Im Falle einer K&uuml;ndigung haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zudem bis zum Ablauf der K&uuml;ndigungsfrist Anspruch auf das volle Arbeitsentgelt - unabh&auml;ngig davon, ob sie noch in Vollzeit besch&auml;ftigt werden k&ouml;nnen oder nicht. Kurzarbeit reduziert die Kosten f&uuml;r das Unternehmen sofort. K&ouml;nnen Besch&auml;ftigte w&auml;hrend der angemeldeten Kurzarbeit gek&uuml;ndigt werden? Nach dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit (K&uuml;ndigung als letztes Mittel) kann die Einf&uuml;hrung von Kurzarbeit bei vor&uuml;bergehendem Arbeitsausfall als milderes Mittel eine betriebsbedingte K&uuml;ndigung unzul&auml;ssig machen. Kurzarbeit schlie&szlig;t jedoch betriebsbedingte K&uuml;ndigungen nicht aus, wenn die Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeit der betreffenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Dauer entf&auml;llt. Falls tats&auml;chlich eine K&uuml;ndigung erfolgt, kann Kurzarbeitergeld nicht mehr gezahlt werden. Hat Kurzarbeitergeld Auswirkungen auf den Anspruch und die H&ouml;he von Arbeitslosengeld? Kurzarbeit hilft in vielen F&auml;llen, betriebsbedingte K&uuml;ndigungen zu vermeiden. Sollte es dennoch dazu kommen, entstehen den Besch&auml;ftigten durch Kurzarbeit keine Nachteile. Zeiten des Bezuges von Kurzarbeitergeld wirken sich nicht negativ auf einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld aus. Der Bezug von Kurzarbeitergeld f&uuml;hrt nicht dazu, dass eine grunds&auml;tzlich zur Arbeitsf&ouml;rderung versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung versicherungsfrei wird. Dies ist selbst dann nicht der Fall, wenn Besch&auml;ftigte im Rahmen der Kurzarbeit keine Arbeitsleistung mehr erbringen. Zeiten des Kurzarbeitergeldbezuges tragen wie &#039;&#039;normale&#039;&#039; Besch&auml;ftigungszeiten zur Erf&uuml;llung der Anwartschaftszeit f&uuml;r einen Anspruch auf Arbeitslosengeld bei und werden auch bei der Ermittlung der Anspruchsdauer ber&uuml;cksichtigt. Falls Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer nach dem Bezug von Kurzarbeitergeld arbeitslos werden, berechnet sich das Arbeitslosengeld nach dem Arbeitsentgelt, das ohne den Arbeitsausfall erzielt worden w&auml;re. Damit ist grunds&auml;tzlich gew&auml;hrleistet, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine leistungsrechtlichen Nachteile erfahren, wenn sie nach dem Kurzarbeitergeldbezug arbeitslos werden sollten. Kann w&auml;hrend der Kurzarbeit eine Weiterbildung gef&ouml;rdert werden? Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss k&ouml;nnen die Weiterbildungskosten nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch gef&ouml;rdert erhalten. Dies gilt auch f&uuml;r diejenigen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, aber seit mindestens vier Jahren in an- oder ungelernter T&auml;tigkeit besch&auml;ftigt sind, und sie die erlernte T&auml;tigkeit nicht mehr aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Wie funktioniert die Weiterbildungsf&ouml;rderung durch die Agentur f&uuml;r Arbeit praktisch? Um die &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r Qualifizierungsma&szlig;nahmen zu beantragen, k&ouml;nnen sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer auf die Agentur f&uuml;r Arbeit zugehen. Dort wird der Anspruch auf die F&ouml;rderung gepr&uuml;ft und festgestellt, ob eine F&ouml;rderung nach dem SGB III m&ouml;glich ist. Bei F&ouml;rderung wird in der Regel ein Bildungsgutschein an die Besch&auml;ftige oder den Besch&auml;ftigten ausgeh&auml;ndigt. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen k&ouml;nnen die Besch&auml;ftigten den Bildungsgutschein bei einem f&uuml;r die Weiterbildungsf&ouml;rderung zugelassenen Tr&auml;ger ihrer Wahl einl&ouml;sen. Einen Wegweiser bzw. Tipps, wie man ein geeignetes Bildungsangebot findet, enth&auml;lt das Merkblatt &#039;&#039;F&ouml;rderung der beruflichen Weiterbildung&#039;&#039;, das bei der Agentur f&uuml;r Arbeit erh&auml;ltlich ist. Auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank &#039;&#039;KURSNET&#039;&#039; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit im Internet sowie die Bildungstr&auml;ger selbst bieten umfassende Informationen &uuml;ber zugelassene Bildungsma&szlig;nahmen. Welche M&ouml;glichkeiten der Weiterbildung bestehen, bevor Kurzarbeit ein Thema wird oder wenn im Unternehmen keine Kurzarbeit erforderlich wird? Zur St&auml;rkung der Qualifizierung von besch&auml;ftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern f&uuml;hrt die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit seit 2006 das Programm Weiterbildung Geringqualifizierter und besch&auml;ftigter &Auml;lterer in Unternehmen (WeGebAU) durch. Geringqualifizierte besch&auml;ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer k&ouml;nnen durch die &Uuml;bernahme der Weiterbildungskosten gef&ouml;rdert werden, wenn sie einen Berufsabschluss nachholen wollen. Dies gilt ebenfalls f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben, aber seit mindestens vier Jahren in an- oder ungelernter T&auml;tigkeit besch&auml;ftigt sind und die erlernte T&auml;tigkeit nicht mehr aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem k&ouml;nnen gezielt &auml;ltere Arbeitnehmer ab dem 45. Lebensjahr in Betrieben mit weniger als 250 Besch&auml;ftigte (KMU) eine Weiterbildung durch volle oder teilweise &Uuml;bernahme der Ma&szlig;nahmekosten gef&ouml;rdert erhalten, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsentgelt w&auml;hrend der Weiterbildung fortzahlt. Die F&ouml;rderung kann bei &auml;lteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unabh&auml;ngig von der Ausgangsqualifikation erfolgen. Auch bei j&uuml;ngeren Besch&auml;ftigten in KMU k&ouml;nnen -befristet bis Ende 2019- die Weiterbildungskosten gef&ouml;rdert werden, wenn sich der Arbeitgeber au&szlig;erdem mindestens h&auml;lftig an den Lehrgangskosten beteiligt. Ziel ist es, durch Qualifizierungsma&szlig;nahmen die beruflichen Kompetenzen der Besch&auml;ftigten zu erh&ouml;hen und auf diese Weise auf l&auml;ngere Sicht Entlassungen zu verhindern. Ist es m&ouml;glich, eine vor der Kurzarbeit begonnene Weiterbildung fortzusetzen? Das ist grunds&auml;tzlich m&ouml;glich, wenn es sich hierbei um berufsbegleitende Weiterbildungen (z.B. abends oder am Wochenende) handelt. Wurde vor Beginn der Kurzarbeit beim Arbeitgeber eine Qualifizierung begonnen, die ganz oder teilweise in der Arbeitszeit stattfindet und ist daf&uuml;r eine Freistellung erfolgt, so ist zu beachten, dass Kurzarbeitergeld f&uuml;r wirtschaftlich bedingte Ausfallzeiten gezahlt wird. Die Freistellungszeiten sind in diesen F&auml;llen jedoch weiterbildungsbedingt, so dass hier weiterhin Lohnanspruch besteht. Gegebenenfalls von der Agentur f&uuml;r Arbeit gef&ouml;rderte Weiterbildungskosten werden bei Fortzahlung des Lohnes weiterhin &uuml;bernommen. Kann die w&auml;hrend der Kurzarbeit begonnene Weiterbildung fortgesetzt werden, wenn die Kurzarbeit ganz oder teilweise endet? Die Teilnahme an der Weiterbildung darf der R&uuml;ckkehr zur normalen Arbeitszeit nicht entgegenstehen. Grunds&auml;tzlich muss sich die Weiterbildung daher zeitlich der ganz oder teilweise entfallenden Kurzarbeit anpassen lassen und bei R&uuml;ckkehr zur Regelarbeitszeit enden. Eine Ausnahme ist aber m&ouml;glich: F&uuml;r Besch&auml;ftigte, die keinen Berufsabschluss haben oder seit mehr als vier Jahren berufsfremd arbeiten, f&ouml;rdert die Arbeitsagentur die Weiterbildungskosten w&auml;hrend der Kurzarbeit in voller H&ouml;he. Wenn der Arbeitgeber zustimmt und die Besch&auml;ftigte oder den Besch&auml;ftigten weiter freistellt, kann die Weiterbildung ggf. auch &uuml;ber das Ende der Kurzarbeit hinaus fortgesetzt werden. Einzelheiten zur Weiterfinanzierung durch das Programm WeGebAU k&ouml;nnen bei der zust&auml;ndigen Agentur f&uuml;r Arbeit erfragt werden. Wer entscheidet &uuml;ber m&ouml;gliche Qualifizierungsma&szlig;nahmen - der Arbeitgeber oder die Besch&auml;ftigten? Inhalt, Art und Dauer der Weiterbildung werden zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer abgestimmt. Was muss ich konkret tun, damit meine Weiterbildung im Rahmen von WeGebAU gef&ouml;rdert wird? Um die &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r Qualifizierungsma&szlig;nahmen zu beantragen, k&ouml;nnen sowohl der Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer auf die Agentur f&uuml;r Arbeit zugehen. Dort wird der Anspruch auf die F&ouml;rderung gepr&uuml;ft und bei positivem Ergebnis in der Regel ein Bildungsgutschein an die Besch&auml;ftigte oder den Besch&auml;ftigten ausgeh&auml;ndigt. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen k&ouml;nnen die Besch&auml;ftigten den Bildungsgutschein bei einem f&uuml;r die Weiterbildungsf&ouml;rderung zugelassenen Tr&auml;ger ihrer Wahl einl&ouml;sen. Einen Wegweiser bzw. Tipps, wie man ein geeignetes Bildungsangebot findet, enth&auml;lt das Merkblatt &#039;&#039;F&ouml;rderung der beruflichen Weiterbildung&#039;&#039;, das bei der Agentur f&uuml;r Arbeit erh&auml;ltlich ist. Auch die Aus- und Weiterbildungsdatenbank &#039;&#039;KURSNET&#039;&#039; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit im Internet sowie die Bildungstr&auml;ger selbst bieten umfassende Informationen &uuml;ber zugelassene Bildungsma&szlig;nahmen. Parallel dazu k&ouml;nnen Arbeitgeber bei der Agentur f&uuml;r Arbeit einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt beantragen, wenn sie un- oder angelernte Besch&auml;ftigte f&uuml;r eine abschlussbezogene Qualifizierungsma&szlig;nahme freistellen und w&auml;hrend dieser Zeit das Arbeitsentgelt weiterzahlen. Bei einem positiven Bescheid zahlt die Agentur f&uuml;r Arbeit den Zuschuss zum Arbeitsentgelt direkt an den Arbeitgeber aus</p> <p><a href="https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-und-qualifizierung.pdf?__blob=publicationFile">Publikation zeigen</a></p>