<h1>Zeitarbeit (Perspektiven f&uuml;r Ihr Berufsleben)</h1> <h2>Dieses Heft zeigt, welche Chancen Ihnen die Arbeitnehmer&uuml;berlassung bietet... Quelle Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</h2> <p>Zeitarbeit Auf dem Weg ins Berufsleben Zeitarbeit kann eine Chance bedeuten: Gehen Sie neue Wege im Berufsleben oder meistern Sie den Wiedereinstieg. Das Besch&auml;ftigungsmodell eignet sich auch f&uuml;r diejenigen, die zuvor noch nie besch&auml;ftigt waren. Lesen Sie in diesem Heft, wie andere Zeitarbeit nutzen. Motivierende Erfolgsgeschichten, aktuelle Informationen und hilfreiche Praxistipps erwarten Sie. Wie funktioniert Zeitarbeit? Migranten in Zeitarbeit Zeitarbeit als Strategie Interview Es war lange angek&uuml;ndigt, nun wurde es umgesetzt: Seit April 2017 ist eine ver&auml;nderte Fassung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes in Kraft. Die Neuregelungen darin haben weitreichende Konsequenzen f&uuml;r die Zeitarbeitsbranche - und ihre Arbeitskr&auml;fte. Zeitarbeit ist im Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetz geregelt. Das wurde in den vergangenen Jahren reformiert und angepasst. Gesetzlich besteht seit 2011 die M&ouml;glichkeit, eine zwingende Lohnuntergrenze f&uuml;r die Zeitarbeit festzulegen. Seit April dieses Jahres gibt es nun eine &Auml;nderung im Gesetz, die sich unter anderem mit der &Uuml;berlassungsdauer und dem sogenannten Equal Pay besch&auml;ftigt. Mit dem Inkrafttreten der neuen Regelung wird klar festgelegt, dass Arbeitskr&auml;fte in der Zeitarbeit k&uuml;nftig nur noch bis zu einer &Uuml;berlassungsh&ouml;chstdauer von 18 Monaten bei einem Entleiher eingesetzt werden k&ouml;nnen. Damit soll eine Arbeitnehmer&uuml;berlassung als Dauerzustand verhindert werden. Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit. Wer angemessen entlohnt wird, ist mit seiner meist Stelle zufrieden. Die zweite &Auml;nderung betrifft den bereits lange diskutierten Grundsatz des Equal Pay, also die gleiche Bezahlung bei gleicher T&auml;tigkeit. Seit Juni 2017 gilt die Dritte Verordnung &uuml;ber die Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmer&uuml;berlassung, die verbindliche Mindeststundenentgelte f&uuml;r die Branche vorgibt. Das Gesetz stellt klar: Zeitarbeiter und Zeitarbeiterinnen erhalten grunds&auml;tzlich nach neun Monaten den gleichen Lohn wie die vergleichbaren Stammbesch&auml;ftigten. Arbeitgeberverb&auml;nde und Gewerkschaften k&ouml;nnen jedoch abweichende Vereinbarungen treffen, wenn ein Tarifvertrag existiert. Eine Ausnahme von der Neun-Monats-Frist gilt etwa, wenn der Arbeitgeber bereits ab der sechsten Besch&auml;ftigungswoche einen Branchenzuschlag zum Tariflohn bezahlt. Dann k&ouml;nnen Unternehmen die Angleichung des Lohns auf bis zu 15 Monate ausdehnen. Grunds&auml;tzlich eignet sich Zeitarbeit f&uuml;r alle, die beruflich und r&auml;umlich flexibel sind und die sich schnell auf neue Anforderungen einstellen wollen und k&ouml;nnen. Traditionell ist es noch immer so, dass der Gro&szlig;teil der Zeitarbeitskr&auml;fte m&auml;nnlich ist. Das h&auml;ngt damit zusammen, dass der gewerbliche Sektor - vor allem der Bereich Verkehr und Logistik mit rund 30 Prozent eine wichtige Rolle spielt. Bei den M&auml;nnern sind rund ein Drittel im Bereich Metall und Elektro t&auml;tig und rund 13 Prozent arbeiten in anderen Fertigungsberufen. Bei Frauen haben sich in der Zeitarbeit andere Schwerpunkte herausgebildet: Bei ihnen spielen Dienstleistungsberufe sowie das Gesundheits- und Sozialwesen eine gro&szlig;e Rolle. Angesichts einer alternden Gesellschaft gibt es zum Beispiel auch Verleihfirmen, die sich auf Pflege und Medizin spezialisiert oder eigene Abteilungen daf&uuml;r eingerichtet haben, um Fachpersonal zu &uuml;berlassen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02420.pdf">Publikation zeigen</a></p>