<h1>Zweitbesch&auml;ftigungen in Deutschland</h1> <h2>Mehr als drei Millionen Erwerbst&auml;tige in Deutschland haben zus&auml;tzlich zu ihrer Hauptbesch&auml;ftigung einen Nebenjob. Oft sind Mehrfachbesch&auml;ftigte in ihrer Hauptbesch&auml;ftigung in Teilzeit t&auml;tig... Quelle IAB-Kurzbericht</h2> <p>Aktuell &uuml;ben 3,07 Mio. Erwerbst&auml;tige in Deutschland zus&auml;tzlich zum Hauptjob einen Nebenjob aus. Frauen, mittlere Altersgruppen sowie Personen nichtdeutscher Nationalit&auml;t sind unter den Nebenjobbern &uuml;berdurchschnittlich vertreten. Im Hauptberuf sind Nebenjobber oft in den Bereichen Verwaltung und B&uuml;ro, Allgemeine Dienstleistungen, Verkehr, Gesundheitswesen sowie in Sozial- und Erziehungsberufen t&auml;tig. Mit Blick auf die Entgeltverteilung haben Personen mit den niedrigsten Einkommen in der Hauptbesch&auml;ftigung die h&ouml;chste Wahrscheinlichkeit f&uuml;r einen Nebenjob. Ein Zweitjob wird eher von Teilzeit- als von Vollzeitbesch&auml;ftigten ausge&uuml;bt. Im Zuge der sehr guten Aufnahmef&auml;higkeit des Arbeitsmarkts, der m&auml;&szlig;igen Lohnentwicklung, der star ken Zunahme von Dienstleistungen und Teilzeit sowie infolge von gesetzlichen &Auml;nderungen f&uuml;r geringf&uuml;gige (Neben-)Besch&auml;ftigungen ist die Zahl der Nebenjobs seit 2003 deutlich gestiegen, besonders in der Kombination von sozialversicherungspflichtiger Hauptbesch&auml;ftigung mit einem Minijob. F&uuml;r eine Verbesserung der Arbeitsmarktintegration und der Alterssicherung w&auml;re eine Entlastung niedriger Verdienste im Hauptjob zielgenauer und wirkungsvoller als die derzeitige Beg&uuml;nstigung von Nebenjobs</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/02428.pdf">Publikation zeigen</a></p>