<h1>Ausgestaltung Zeitwertpapier</h1> <h2>Die Fondsauswahl innerhalb des Zeitwertpapier-Modells orientiert sich in der Regel am Altersjahrgang des Arbeitnehmers... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Ausgestaltung Zeitwertpapier - Fondszuordnung nach Altersjahrg&auml;ngen Die Fondsauswahl innerhalb des Zeitwertpapier-Modells orientiert sich in der Regel am Altersjahrgang des Arbeitnehmers. Insoweit kann auch zwischen den einzelnen Investmentfonds differenziert werden. Ausschlaggebend ist die &Uuml;berlegung, dass der Anlagehorizont ma&szlig;geblich &uuml;ber die Zusammensetzung eines optimalen Investmentportfolios entscheidet. Da die Arbeitnehmer, die sich am Zeitwertpapier-Modell beteiligen, regelm&auml;&szlig;ig unterschiedlich alt sind und die Entnahme nicht vor Vollendung des 55. Lebensjahres erfolgen kann, ist es sinnvoll, verschiedene altersgruppenabh&auml;ngige Investmentfonds aufzulegen. Die Zuordnung zu den einzelnen Fonds erfolgt anschlie&szlig;end im Wege der Zusammenfassung bestimmter Altersjahrg&auml;nge zu jeweils einem Anlagekonzept. Je j&uuml;nger die Altersgruppe (und damit auch je weiter entfernt sie vom erstm&ouml;glichen Entnahmezeitpunkt) ist, desto h&ouml;her wird die Aktienquote im Fonds sein. Damit er&ouml;ffnet sich dieser Altersgruppe die M&ouml;glichkeit zur Erzielung hoher Renditen. Demgegen&uuml;ber werden bei &auml;lteren Arbeitnehmern, die relativ nah am ersten Entnahmezeitpunkt stehen, kontinuierlich mehr festverzinsliche Wertpapiere hineingekauft, so dass die Gefahr der Preisschwankungen der Fondsanteile im Zeitverlauf immer weiter gesenkt wird. Der Vorteil dieser Zusammenfassung liegt darin, dass den unterschiedlichen Bed&uuml;rfnissen der verschiedenen Altersgruppen - im Hinblick auf die zuk&uuml;nftige Fondsentwicklung - gesondert Rechnung getragen werden kann. Dieses Zeitwertpapier-Programm stellt sich damit quasi als &#039;&#039;ma&szlig;geschneiderte Anlage&#039;&#039; f&uuml;r jeden Mitarbeiter dar. Allerdings bleibt auch hier - unabh&auml;ngig von der jeweiligen Altersgruppe - die Konzeption nahezu unver&auml;ndert. Argumente f&uuml;r die Einf&uuml;hrung von Zeitwertpapier-Modellen F&uuml;r die Arbeitnehmer ist dieses Modell vorteilhaft, da sie ihre Lebensarbeitzeit - zumindest in einem erh&ouml;hten Umfang - nach ihren Vorstellungen gestalten und bei laufendem Gehalt vorzeitig das Berufsleben verlassen k&ouml;nnen. Zudem ergeben sich zu ihren Gunsten durch das Investieren in Zeitwertpapiere auch finanzielle und insbesondere steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile. Aber auch der Arbeitgeber zieht aus der Verwirklichung eines Zeitwertpapier-Modells insoweit Nutzen, als dass auf diese Weise eine &Uuml;beralterung der Mitarbeiter vermieden wird und zugleich eine flexible Besch&auml;ftigungsstruktur erreicht werden kann. Daneben werden Motivation und Zufriedenheit der Arbeitnehmer gef&ouml;rdert, was sich wiederum positiv auf deren Produktivit&auml;t und Kreativit&auml;t auswirkt. Dar&uuml;ber hinaus ist auch der Staat an der erfolgreichen Praktizierung von Zeitwertpapier-Modellen interessiert, da daraus durchaus positive Besch&auml;ftigungseffekte resultieren k&ouml;nnen. Im &Uuml;brigen ist es auch f&uuml;r den Staat von besonderer Wichtigkeit, dass Wege gefunden werden, die zwar das in sozialer Hinsicht praktikable vorzeitige Ausscheiden der Arbeitnehmer aus dem Berufsleben erm&ouml;glichen, dagegen aber nicht zu einer untragbaren Belastung der Sozialversicherungstr&auml;ger und der &ouml;ffentlichen Hand f&uuml;hren. Gerade hier lagen die Probleme der klassischen Fr&uuml;hpensionierungsprogramme. Sie bauten auf Leistungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit oder auf den vorzeitigen ungek&uuml;rzten Rentenbezug und sind heute nicht mehr m&ouml;glich</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/03012.pdf">Publikation zeigen</a></p>