<h1>Bezugsgr&ouml;&szlig;e im Rahmen der Beitragspflicht</h1> <h2>Bei der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Zeitwertpapieren stellt sich die Frage, nach welcher Bezugsgr&ouml;&szlig;e sich die zu entrichtenden Beitr&auml;ge bemessen... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Zeitwertpapier - Bezugsgr&ouml;&szlig;e im Rahmen der Beitragspflicht Bei der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Zeitwertpapieren stellt sich die Frage, nach welcher Bezugsgr&ouml;&szlig;e sich die zu entrichtenden Beitr&auml;ge bemessen. Dabei kommen das gleich bleibende Arbeitsentgelt oder aber die st&auml;ndig schwankende Arbeitszeit in Betracht. Eine Antwort gibt nun &sect; 23 b (1) SGB IV. Danach bemessen sich bei Vereinbarungen nach &sect; 7 (1a) SGB IV die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge - unabh&auml;ngig von der Arbeitszeit - nach dem jeweiligen Arbeitsentgelt. Als besonders vorteilhaft ist beim Zeitwertpapier-Modell hervorzuheben, dass die Investition &#039;&#039;brutto f&uuml;r netto&#039;&#039; erfolgt. Dies gew&auml;hrleisten verschiedene Erlasse und Verordnungen des Bundesministeriums f&uuml;r Finanzen, nach denen die Investition in das Zeitwertpapier aus dem Bruttoentgelt des Arbeitnehmers erfolgen kann. Zeitwertpapier - Gestundete Beitrags- und Steuerpflicht Die sozialversicherungsrechtliche Beitragspflicht wird gem&auml;&szlig; &sect; 23 b (1) SGB IV &#039;&#039;gestundet&#039;&#039;, so dass F&auml;lligkeit erst zu dem Zeitpunkt eintritt, in dem es zur Auszahlung des verbrieften Entgelts kommt. Ebenso erfolgt die Besteuerung des Zeitwertpapiers erst zum Zeitpunkt der Realisierung der Freistellungsphase, da der Arbeitnehmer das Entgelt erst dann tats&auml;chlich erh&auml;lt. Denn nachdem sogenannten &#039;&#039;Zuflussprinzip&#039;&#039; ist f&uuml;r den Zeitpunkt der Besteuerung ausschlaggebend, wann der Arbeitnehmer die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber seinen Lohn erh&auml;lt. Im Ergebnis wird damit erst der effektiv ausgezahlte Betrag als lohnsteuerpflichtiges Arbeitseinkommen angesehen. Allerdings ist zu ber&uuml;cksichtigen, ob die Vereinbarung, die Arbeitsleistung auf dem Arbeitszeitkonto zu registrieren, vor oder nach der Erbringung der Arbeitsleistung getroffen wird. Erfolgt sie vorher, so setzt die Besteuerung - wie oben dargestellt - erst zum Zeitpunkt der Auszahlung des Entgelts ein. Erfolgt die Vereinbarung jedoch erst nach der Erbringung der Arbeitsleistung, dann handelt es sich bereits um eine &#039;&#039;Verf&uuml;gung&#039;&#039; &uuml;ber diesen Lohnanspruch, da der Arbeitnehmer erst dann entscheidet, dass diese Leistung auf dem Arbeitszeitkonto bzw. f&uuml;r das Zeitwertpapier ber&uuml;cksichtigt werden soll</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/03018.pdf">Publikation zeigen</a></p>