<h1>Betriebszugeh&ouml;rigkeit beim Sabbatical</h1> <h2>Damit ist im Umkehrschluss aus &sect; 21 (7) BErzGG zu folgern, dass der Arbeitnehmer seinen Status als Betriebszugeh&ouml;riger nicht... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Betriebszugeh&ouml;rigkeit im Rahmen einer Sabbatical-Vereinbarung Eine gesetzliche Regelung, wie ein Arbeitnehmer, der innerhalb eines Sabbatical-Programms freigestellt ist, unter dem Gesichtspunkt der Betriebszugeh&ouml;rigkeit zu behandeln ist, existiert nicht. Zwar gibt es im Bereich der Elternzeit die Regelung des &sect; 21 (7) BErzGG, nach der Arbeitnehmer, die Elternzeit in Anspruch nehmen, dann nicht bei der Feststellung der Betriebsgr&ouml;&szlig;e mitzuz&auml;hlen sind, wenn f&uuml;r sie eine Vertretungskraft eingestellt wurde. Allerdings handelt es sich hierbei um eine nicht &uuml;bertragbare Ausnahmevorschrift. Damit ist im Umkehrschluss aus &sect; 21 (7) BErzGG zu folgern, dass der Arbeitnehmer seinen Status als Betriebszugeh&ouml;riger w&auml;hrend der Freizeitphase gerade nicht verliert, solange und soweit keine entgegengesetzte gesetzliche Regelung existiert. Daran &auml;ndert auch die fehlende tats&auml;chliche Eingliederung in die betriebliche Organisation nichts, da diese schlie&szlig;lich auch in F&auml;llen von Krankheit, Urlaub etc. vorliegt. Anders hingegen verh&auml;lt es sich, wenn die Freistellung f&uuml;r den gleitenden &Uuml;bergang in den Ruhestand verwendet wird. Denn dann ist die Situation weitgehend identisch zur Sachlage bei der Altersteilzeit. Dort aber ist die Betriebszugeh&ouml;rigkeit des Altersteilzeitarbeitnehmers innerhalb der - im Rahmen des Blockmodells praktizierten - Freistellungsphase gerade zu verneinen, weil es - im Gegensatz zur Sabbatical-Freistellungsphase - nicht mehr zur sp&auml;teren R&uuml;ckkehr des Arbeitnehmers kommen wird. Vielmehr stellt die Freistellungsphase beim Altersteilzeitverh&auml;ltnis eine dauerhafte und endg&uuml;ltige Ausgliederung dar</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/06015.pdf">Publikation zeigen</a></p>