<h1>Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses beim Sabbatical</h1> <h2>Vorgeschlagen wird deshalb, dass bei Arbeitsverh&auml;ltnissen, die ein Sabbatical-Programm vorsehen, die ordentliche K&uuml;ndigung ausgeschlossen werden sollte... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Sabbatical - Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses Da eine Sabbatical-Vereinbarung von ihrer Natur her - sowohl im Hinblick auf die Anspar- als auch die Freizeitphase - auf einen langen Zeitraum ausgerichtet ist, sollte auch eine l&auml;ngerfristige und sichere Bindung des Arbeitnehmers an Ihr Unternehmen gew&auml;hrleistet werden. Dies wird vor allem in den F&auml;llen deutlich, in denen der Arbeitnehmer sein angespartes Zeitguthaben f&uuml;r den vorgezogenen Ruhestand verwenden m&ouml;chte. Seine Bereitschaft, ein enormes Volumen an Vorleistungen zu erbringen, w&auml;re nicht gegeben, wenn sie ihm nicht eine hinreichende Vertrauensbasis bieten k&ouml;nnte. Vorgeschlagen wird deshalb, dass bei Arbeitsverh&auml;ltnissen, die ein Sabbatical-Programm vorsehen, die ordentliche K&uuml;ndigung seitens des Arbeitsgebers ausgeschlossen werden sollte. Da eine solche Abrede dem Arbeitnehmer zwar ein erh&ouml;htes aber kein absolutes Ma&szlig; an Sicherheit gibt, dass das Ansparen sowie die Freistellung tats&auml;chlich wie geplant eintreten, erscheint es empfehlenswert, bei der Einf&uuml;hrung von Sabbatical-Programmen immer auch Vereinbarungen zu treffen, die auf den Fall ausgerichtet sind, dass das Arbeitsverh&auml;ltnis und die Erreichung des Ansparzieles in irgendeiner Weise gest&ouml;rt werden. Zu denken ist beispielsweise an die F&auml;lle des Todes oder der Arbeitsunf&auml;higkeit des Arbeitnehmers, wie auch an das vorzeitige freiwillige Ausscheiden des Besch&auml;ftigten aus dem Betrieb. Insbesondere f&uuml;r den letzten Fall kann eine Auszahlung des Guthabens an den Arbeitnehmer zu erw&auml;gen sein. Fraglich ist, welchen Einfluss der Tod des Arbeitgebers auf sein Kontoguthaben hat. Teilweise wird der Verfall des Guthabens unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung zur Vererbbarkeit des Urlaubsanspruchs angenommen, in der ein &Uuml;bergang im Sinne des &sect; 1922 BGB wegen der h&ouml;chstpers&ouml;nlichen Natur des Anspruchs verneint wird. Allerdings l&auml;sst sich bei Arbeitszeitkonten auch die Ansicht vertreten, dass das Guthaben als geldwerte Vorleistung des Arbeitnehmers aufzufassen ist. Bei dieser Sichtweise w&uuml;rde einer Vererbbarkeit des Kontoguthabens nichts im Wege steht</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/06020.pdf">Publikation zeigen</a></p>