<h1>Muster-Betriebsvereinbarung Arbeitszeitmodelle</h1> <h2>Die Dienstvereinbarung zum Zeitkonto enth&auml;lt Regelungen f&uuml;r Gutschriften bzw. Abbuchungen von Zeiten und in Zeit umgewandelter Zuschl&auml;ge und Entgelte... Quelle Unbekannte/r Autor/in</h2> <p>Betriebsvereinbarung zum Thema Flexible Arbeitszeit Ziel dieser Betriebsvereinbarung ist es den erforderlichen Ausgleich zwischen den betrieblichen Kapazit&auml;ts- und Flexibilit&auml;tserfordernissen einerseits und den zeitlichen Interessen und Bed&uuml;rfnissen der Mitarbeiter andererseits als kontinuierlichen Prozess zu regeln und zu f&ouml;rdern. Dieser Prozess erfordert ein hohes Ma&szlig; an wechselseitiger Abstimmung und Kooperation zwischen den Vorgesetzten und den Mitarbeitern. Diese sind besonders gehalten ihre individuellen Arbeitszeiten im Rahmen der nachstehenden Regelungen abzustimmen. Diese Betriebsvereinbarung gilt zun&auml;chst f&uuml;r folgende Mitarbeiter bzw. Mitarbeitergruppen mit regelm&auml;&szlig;iger Arbeitszeit &#039;&#039;Tag&#039;&#039;: (siehe Anlage). Teilzeitbesch&auml;ftigte Mitarbeiter sind in diese Regelung miteinbezogen. 3.1 Die Normalarbeitszeit betr&auml;gt ein F&uuml;nftel der regelm&auml;&szlig;igen tariflichen w&ouml;chentlichen Arbeitszeit. Die t&auml;gliche Normalarbeitszeit wird wie folgt festgelegt: (siehe Anlage). Sie schlie&szlig;t eine unbezahlte und nicht zur Arbeitszeit gerechnete Mittagspause von insgesamt 30 Minuten ein. Dauer und Lage der Normalarbeitszeit ist bei vollzeitbesch&auml;ftigten Mitarbeitern Grundlage f&uuml;r folgende Regelungen: Zeit- und Entgeltberechnung f&uuml;r s&auml;mtliche Abwesenheitszeiten Bestimmung von Mehrarbeit Grundlage einer einheitlichen festen Arbeitszeit f&uuml;r einzelne Tage, an denen aus betrieblichen Gr&uuml;nden die flexible Arbeitszeit ausgesetzt werden muss. Zeitkonzept Die einzelnen Gruppen organisieren innerhalb eines Rahmenkonzeptes ihre Arbeitszeit unter Ber&uuml;cksichtigung der betrieblichen Notwendigkeiten: Gruppen sind: (siehe Anlage) a) Rahmenkonzept Die flexible Arbeitszeitgestaltung ist abweichend von Normalarbeitszeit und betrieblicher Regelarbeitszeit, die - wie bisher - 8 Stunden 45 Minuten abz&uuml;glich der Mittagspause betr&auml;gt, unter Ber&uuml;cksichtigung der betrieblichen und pers&ouml;nlichen Belange grunds&auml;tzlich m&ouml;glich. Dabei organisiert sich jede Gruppe selbst in Abstimmung mit dem jeweiligen Vorgesetzten. b) Die Regelarbeitszeit ist wie folgt festgelegt: Hierdurch k&ouml;nnen im Abgleich mit der Sollarbeitszeit Zeitguthaben angesammelt werden, die in Form von Freizeitausgleich abgebaut werden. Dabei finden nur Zeiten zwischen ( ) Uhr und ( ) Uhr Ber&uuml;cksichtigung. Auf die 10-Stunden-Regelung im Sinne des &sect; 3 ArbZG ist zu achten. 3.3 Mittagspause Die Mittagspause betr&auml;gt 30 Minuten und ist im Regelfall in der Zeit von ( ) Uhr bis ( ) Uhr zu nehmen. Auch wenn tats&auml;chlich k&uuml;rzere Pausen genommen werden, wird eine Dauer von 30 Minuten zugrunde gelegt. Zeitausgleich Zeitguthaben werden in Form von Freizeitausgleich abgebaut, sechsmal pro Kalenderhalbjahr auch ganztags. Eine Zusammenfassung von ganzt&auml;gigem Zeitausgleich ist dann m&ouml;glich, wenn dies der Betriebsablauf und die Belange anderer Mitarbeiter erlauben. Die Zusammenfassung von ganzt&auml;gigem Zeitausgleich dient nicht dazu, zus&auml;tzlichen Urlaub anzusammeln und sollte daher nicht mehr als 2 Tage betreffen. Mit R&uuml;cksicht auf die Urlaubsw&uuml;nsche anderer Mitarbeiter soll diese M&ouml;glichkeit nicht in den Hauptsommermonaten Juli, August, September erfolgen. Die zeitliche Lage eines ganzt&auml;gigen bzw. stundenweisen Zeitausgleiches muss mit dem zust&auml;ndigen Vorgesetzten abgestimmt und von diesem ausdr&uuml;cklich genehmigt sein. Dies gilt auch f&uuml;r die Zusammenfassung von Urlaubstagen und Freizeitausgleich zum Abbau eines Zeitguthabens. Bei Teilzeitarbeit entspricht dabei ein ganzt&auml;giger Zeitausgleich einem gem&auml;&szlig; Arbeitsvertrag definierten Anwesenheitstag. Zeitsaldo, Zeitkonto 5.1 Anwesenheitszeiten, die &uuml;ber die Dauer der Normalarbeitszeit hinausgehen, werden im Zeitraum zwischen ( ) Uhr bis ( ) Uhr als Zeitguthaben ber&uuml;cksichtigt. 5.2 Um die individuelle Zeitplanung zu erleichtern, kann das pers&ouml;nliche Zeitkonto am letzten Arbeitstag eines Monats einen Zeitsaldo bis zu plus/minus ( ) Stunden (( ) Minuten) aufweisen, der in den Folgemonat &uuml;bertragen werden kann. Jeweils an den Stichtagen 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12 wird dieser Saldo &uuml;berpr&uuml;ft. Weist das pers&ouml;nliche Zeitkonto an den vorgenannten Stichtagen einen Zeitsaldo gr&ouml;&szlig;er als plus/minus ( ) Stunden auf, so wird das &uuml;bersteigende Zeitguthaben gestrichen und Zeitschulden werden als Abzugsbetrag in der Entgeltabrechnung ber&uuml;cksichtigt. Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Zeitausgleich wegen Krankheit, Urlaub, Dienstreise oder &auml;hnlichen Gr&uuml;nden nicht erfolgen kann und die Nachgew&auml;hrung unter gleichzeitiger Festlegung des Zeitausgleichstermins der Personalabteilung schriftlich mitgeteilt wird. 5.3 F&uuml;r den monatlichen Zeitausgleich von Zeitguthaben oder Zeitschulden ist der Mitarbeiter selbst verantwortlich. Mehrarbeit 6.1 Um Mehrarbeit handelt es sich nur bei ausdr&uuml;cklich durch den zust&auml;ndigen Vorgesetzten schriftlich angeordneter und geleisteter Arbeitszeit, die &uuml;ber die Lage und Dauer der Normalarbeitszeit hinausgeht. Auf die 10-Stunden-Regelung nach &sect; 3 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist zu achten. F&uuml;r die Einhaltung der Vorschriften des ArbZG, des Mutterschutz- und des Jugendarbeitsschutzgesetzes sind die Vorgesetzten, Mitarbeiter und die Personalabteilung verantwortlich. 6.2 Sofern der Mitarbeiter Zeitausgleich f&uuml;r geleistete Mehrarbeit beansprucht und diese mit dem Vorgesetzen abstimmt, werden die Zuschl&auml;ge bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen verg&uuml;tet und die Stunden &uuml;ber das Mehrarbeitszeitkonto verrechnet. Der Zeitausgleich ist in Form ganzer freier Tage bzw. stundenweiser Freizeit m&ouml;glich, beides ist mit dem betrieblichen Vorgesetzten abzustimmen. 6.3 Guthaben aus dem Mehrarbeitskonto sind grunds&auml;tzlich im laufenden Kalendermonat einzubringen. Zum 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. darf das Guthaben nicht mehr als 16 Stunden (960 Minuten) aufweisen. Dar&uuml;ber hinaus werden nicht eingebrachte Zeitguthaben aus Mehrarbeit zu diesen Stichtagen verg&uuml;tet. 6.4 F&uuml;r au&szlig;ertarifliche Mitarbeiter finden die Ziffern 6.1 bis einschlie&szlig;lich 6.3 keine Anwendung. Dienstreisen Bei ganzt&auml;giger Abwesenheit infolge Dienstreise, Dienstgang (Definition gem&auml;&szlig; Reisekostenordnung) sowie externer Schulungen wird die Normalarbeitszeit in Anrechnung gebracht, da keine Zeitbuchungen erfolgen. Dauert ein(e) eint&auml;gig(e) Dienstgang/Dienstreise bzw. externe Schulung l&auml;nger, so kann nach entsprechender schriftlicher Selbsterkl&auml;rung des Mitarbeiters eine Anrechnung bis zu maximal 10 Stunden pro Tag erfolgen. Dabei werden bei der Berechnung der Dauer mindestens 30 Minuten Mittagspause ber&uuml;cksichtigt, bei mehr als 9 Stunden gem&auml;&szlig; &sect; 4 ArbZG 45 Minuten. Bei mehrt&auml;gigen externen Schulungsveranstaltungen wird f&uuml;r die Tage zwischen An- und Abreise die Normalarbeitszeit zugrunde gelegt. An Samstagen, Sonn und Feiertagen f&uuml;hren nur Arbeitsleistungen zu Zeitrechnungen, nicht jedoch Zeiten der Hin- und/oder R&uuml;ckreise. Hiervon abweichend kann bei Montagearbeiten (z.B. Messeaufbau) nach Beurteilung des konkreten Einzelfalles ebenfalls eine Zeitgutschrift bis zu insgesamt ( ) Stunden erfolgen. Bei untert&auml;gigen Dienstg&auml;ngen Dienstreisen/externen Schulungen werden maximal ( ) Stunden aus der Summe der in der Firma geleisteten Arbeitszeiten und der Zeiten des Dienstganges / der Dienstreise / der externen Schulung angerechnet. Dabei sind bei der Berechnung der Dauer mindestens 30 Minuten Mittagspause, bei mehr als 9 Stunden gem&auml;&szlig; &sect; 4 ArbZG 45 Minuten, zu ber&uuml;cksichtigen. Soweit Dienstg&auml;nge/Dienstreisen/externe Schulungen in der Firma beginnen/enden, ist die Kommen-/Gehzeit zu buchen. Sollte ein(e) untert&auml;gige(r) Dienstgang/Dienstreise/externe Schulung von zu Hause aus angetreten werden bzw. dort enden, sind die entsprechenden Zeiten der Zeitbeauftragten schriftlich zu melden. Bei untert&auml;gigen internen Schulungen werden die Buchungen ebenfalls bis zur m&ouml;glichen t&auml;glichen Gesamtarbeitszeit angerechnet. Bei ganzt&auml;gigen internen Schulungen erfolgt die Zeitgutschrift entsprechend der Normalarbeitszeit oder mit Selbsterkl&auml;rung bis zu max. 10 Stunden. Anstelle der Zeitberechnungen ist eine schriftliche Meldung an die Zeitbeauftragte vorzunehmen. Die beschriebenen Zeitgutschriften l&ouml;sen keine Mehrarbeitszuschl&auml;ge aus. Dies gilt insbesondere f&uuml;r die freiwillig anerkannten Reisezeiten. Nur bei Vorliegen der Voraussetzungen und schriftlicher Anordnung von Mehrarbeit erfolgt im Tarifbereich die Ber&uuml;cksichtigung als Mehrarbeit. Zeitkontenabrechnung 8.1 Bei Ausscheiden und Versetzen eines Mitarbeiters aus dem Geltungsbereich dieser Vereinbarung - insbesondere im Falle der Beendigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses - ist das individuelle Zeitkonto rechtzeitig auszugleichen oder anzupassen. Der Vorgesetzte hat die hierf&uuml;r notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Weist das pers&ouml;nliche Zeitkonto zum Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Geltungsbereich dieser Vereinbarung ein Zeitguthaben aus, so wird dieses gutgeschrieben, Zeitschulden werden als Abzugsbetrag in der Entgeltabrechnung ber&uuml;cksichtigt. Konnte das Zeitguthaben wegen Krankheit, Urlaub, Dienstreise oder &auml;hnlichen Gr&uuml;nden nicht ausgeglichen werden, wird dieses in der Entgeltabrechnung ausbezahlt. 8.2 Jeder Mitarbeiter erh&auml;lt monatlich eine schriftliche &Uuml;bersicht &uuml;ber sein Zeitkonto</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/08164.pdf">Publikation zeigen</a></p>