<h1>Rente mit 67</h1> <h2>Wie die Regelaltersgrenze angepasst beziehungsweise angehoben wird und welche Auswirkungen das hat, erfahren Sie in dieser Brosch&uuml;re... Quelle Deutsche Rentenversicherung</h2> <p>Rente mit 67: Wie Sie Ihre Zukunft planen k&ouml;nnen Altersgrenzen steigen stufenweise Vertrauensschutz schafft Vorteile Fr&uuml;her in Rente mit Abschl&auml;gen Sicher in die Zukunft Heute ist die gesetzliche Rentenversicherung die wichtigste S&auml;ule der Alterssicherung in Deutschland. Damit dies so bleibt, muss sie sich immer wieder an die ge&auml;nderten Rahmenbedingungen anpassen. Unsere Gesellschaft ver&auml;ndert sich. Es werden immer weniger Kinder geboren. Gleichzeitig werden die Menschen &auml;lter und erhalten entsprechend l&auml;nger Rente. Das stellt die gesetzliche Rentenversicherung wie andere Alterssicherungssysteme auch vor finanzielle Herausforderungen. Eine Ma&szlig;nahme um dem Wandel zu begegnen, ist die Anpassung der Regelaltersgrenze an die demographische Entwicklung. Wie die Regelaltersgrenze angepasst beziehungsweise angehoben wird und welche Auswirkungen das eventuell auf Ihre Lebensplanung hat, erfahren Sie in dieser Brosch&uuml;re. Von Altersrenten und Altersgrenzen Altersgrenzen werden stufenweise angehoben Fr&uuml;her in Rente mit Abschl&auml;gen m&ouml;glich Langes Berufsleben wird belohnt Rente und Hinzuverdienst Vertrauensschutz schafft Vorteile Nur einen Schritt entfernt: Ihre Rentenversicherung Von Altersrenten und Altersgrenzen Die gesetzliche Rentenversicherung kennt verschiedene Altersrenten mit unterschiedlichen Altersgrenzen und Zugangsbedingungen. Die Rente soll zu Ihrem Lebensweg passen. Eine Altersrente ist daher nie pauschal die Rente mit 67. Bei den Altersrenten wird zwischen der Regelaltersrente und den vorgezogenen Altersrenten unterschieden. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt folgende Altersrenten: Regelaltersrente Altersrente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte Altersrente f&uuml;r Frauen Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig unter Tage besch&auml;ftigte Bergleute Die Altersrente f&uuml;r Frauen und die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit gibt es nur noch f&uuml;r Versicherte, die vor 1952 geboren sind. Die verschiedenen Altersrenten haben unterschiedliche Altersgrenzen. Diese lagen in der Vergangenheit zwischen dem 60. und dem 65. Geburtstag. Seit 2012 steigen sie bei einigen Altersrenten stufenweise auf den 67. Geburtstag. Bei den Altersgrenzen m&uuml;ssen Sie zwischen der Mindestaltersgrenze f&uuml;r eine Altersrente (zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt) und der Altersgrenze f&uuml;r eine abschlagsfreie Zahlung der Altersrente unterscheiden. Beispiel: Maria F. ist Jahrgang 1954. Sie m&ouml;chte so fr&uuml;h wie m&ouml;glich eine Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte erhalten. Das kann sie mit 63 Jahren. Beantragt sie die Rente so fr&uuml;h, muss sie aber Abschl&auml;ge in Kauf nehmen. Abschlagsfrei k&ouml;nnte sie die Rente aufgrund der Anhebung der Altersgrenzen erst mit 65 Jahren und acht Monaten erhalten. Maria F. muss sich entscheiden. W&auml;hlt sie den fr&uuml;heren Rentenbeginn, bleibt der Abschlag in H&ouml;he von 9,6 Prozent f&uuml;r die gesamte Laufzeit ihrer Altersrente bestehen. Er w&uuml;rde sich sogar noch auf eine m&ouml;gliche Hinterbliebenenrente auswirken. Mehr zum Thema Abschl&auml;ge k&ouml;nnen Sie im Kapitel Fr&uuml;her in Rente mit Abschl&auml;gen m&ouml;glich lesen. Zus&auml;tzlich zum Lebensalter m&uuml;ssen Sie je nach Altersrente noch weitere Voraussetzungen erf&uuml;llen. Das ist zum Beispiel die Mindestversicherungszeit auch Wartezeit genannt. Sie kann 5, 15, 25, 35 oder 45 Jahre betragen. F&uuml;r die Wartezeit z&auml;hlen nicht nur die Monate, in denen Sie gearbeitet und Beitr&auml;ge gezahlt haben. Das k&ouml;nnen zus&auml;tzlich auch Monate sein, in denen Sie arbeitslos waren, ein Kind erzogen oder Krankengeld bekommen haben. Welche Zeiten auf die jeweilige Wartezeit angerechnet werden k&ouml;nnen, erfahren Sie in der Brosch&uuml;re Rente: Jeder Monat z&auml;hlt. Eine geforderte Voraussetzung kann aber auch ein Grad der Behinderung von mindestens 50 sein, wie es bei der Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen der Fall ist. Die Voraussetzungen f&uuml;r alle Altersrenten k&ouml;nnen Sie in der Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie nachlesen. Wenn Sie sich dem Rentenalter n&auml;hern, sollten Sie sich zun&auml;chst gut &uuml;ber Ihre M&ouml;glichkeiten informieren und dann erst Ihre Wahl treffen. Bei der Entscheidung helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Auskunftsund Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung. Sie informieren allgemein und kostenlos &uuml;ber die Zugangsbedingungen. Gemeinsam k&ouml;nnen Sie ermitteln, f&uuml;r welche Altersrente Sie pers&ouml;nlich die Voraussetzungen erf&uuml;llen. Bitte lesen Sie die Informationen im Kapitel Nur einen Schritt entfernt: Ihre Rentenversicherung. Altersgrenzen werden stufenweise angehoben Bereits seit dem Jahr 1997 werden die Altersgrenzen der vorgezogenen Altersrenten stufenweise angehoben. Seit 2012 gilt die stufenweise Anhebung der Altersgrenze auch f&uuml;r die Regelaltersrente, allerdings &uuml;ber einen langen Zeitraum hinweg. Als Ergebnis der Anhebung der Regelaltersgrenze wird es im Jahr 2031 dann die erste echte Rente mit 67 geben. Wer 1964 oder sp&auml;ter geboren ist, kann die Regelaltersrente erst mit 67 erhalten. F&uuml;r diese Jahrg&auml;nge wird die Regelaltersgrenze um 24 Monate von 65 auf dann 67 Jahre angehoben. F&uuml;r die Geburtsjahrg&auml;nge 1947 bis 1963 erfolgt die Anhebung stufenweise. Ab Geburtsjahrgang 1947 wird die Regelaltersgrenze pro Jahrgang um einen Monat und ab Geburtsjahrgang 1959 pro Jahrgang um jeweils zwei Monate angehoben. Aber auch die Altersgrenzen der vorgezogenen Altersrenten werden weiter angehoben. Bis die neuen Altersgrenzen erreicht sind, vergehen oft viele Jahre, denn auch hier werden die Altersgrenzen nur um ein oder zwei Monate pro Geburtsjahr angehoben. Anhebung der Altersgrenzen Altersrente Regelaltersrente Versicherte Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte Altersrente schwerbehinderte Menschen F&uuml;r die Geburtsjahrg&auml;nge 1964 und j&uuml;nger gelten dann grunds&auml;tzlich die neuen Altersgrenzen. Die genannten Altersgrenzen geben das Lebensalter wieder, zu dem die Rente ohne Abschl&auml;ge in Anspruch genommen werden kann. Welche M&ouml;glichkeiten es gibt, mit Abschl&auml;gen schon fr&uuml;her in Rente zu gehen, erfahren Sie im Kapitel Fr&uuml;her in Rente mit Abschl&auml;gen m&ouml;glich. Mehr Informationen zur stufenweisen Anhebung der Altersgrenzen enth&auml;lt die Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Fr&uuml;her in Rente mit Abschl&auml;gen m&ouml;glich Die Altersgrenzen der meisten Altersrenten sind flie&szlig;end. Wer fr&uuml;her in Rente gehen will, muss aber mit Abschl&auml;gen rechnen. Der Abschlag betr&auml;gt 0,3 Prozent f&uuml;r jeden Monat, den Sie vorzeitig in Rente gehen. Vorzeitig bedeutet, dass Sie die Rente bereits vor der abschlagsfreien Altersgrenze bekommen. Die Abschl&auml;ge wirken sich w&auml;hrend der gesamten Laufzeit der Rente aus. Wird im Anschluss an Ihre Rente sp&auml;ter einmal eine Hinterbliebenenrente gezahlt, gilt der Abschlag auch f&uuml;r diese Rente weiter. Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit Die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit kann mit Abschl&auml;gen schon vor dem 65. Geburtstag beginnen. Altersrente f&uuml;r Frauen Frauen k&ouml;nnen ihre Altersrente f&uuml;r Frauen mit Abschl&auml;gen schon vor dem 65. Lebensjahr beginnen lassen. Bitte beachten Sie: Die Altersrente f&uuml;r Frauen und die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit k&ouml;nnen nur noch vor 1952 geborene Versicherte in Anspruch nehmen. Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte Die Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte kann mit Abschl&auml;gen ab dem 63. Geburtstag beginnen. Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen Die Mindestaltersgrenze f&uuml;r die Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen wird ab dem Geburtsjahrgang 1952 stufenweise von 60 auf 62 Jahre angehoben und ist f&uuml;r jeden Geburtsjahrgang individuell. Beispiel: Josef N. ist Jahrgang 1953 und wird am 14. Juli 2017 64 Jahre alt. Er erf&uuml;llt die Voraussetzungen f&uuml;r eine Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte. Beansprucht Josef N. seine Altersrente mit 64 Jahren, muss er daf&uuml;r Abschl&auml;ge in Kauf nehmen. Die H&ouml;he des Abschlags richtet sich nach dem Zeitraum, der zwischen Josef N.s individuellem Rentenbeginn und der zu diesem Zeitpunkt g&uuml;ltigen abschlagsfreien Altersgrenze liegt. Der Jahrgang 1953 darf ohne Abschl&auml;ge mit 65 Jahren und sieben Monaten in Rente gehen. Zwischen Rentenbeginn (64 Jahre) und der abschlagsfreien Altersgrenze liegen damit bei Josef N. 19 Monate. Die Summe seiner Abschl&auml;ge betr&auml;gt 5,7 Prozent. Erf&uuml;llt Josef N. auch die Voraussetzungen f&uuml;r eine Altersrente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte, kann er ebenfalls mit 64 Jahren in Rente gehen. Hier muss er aber keine Abschl&auml;ge in Kauf nehmen, da diese Rente bereits mit 63 Jahren und zwei Monaten abschlagsfrei gezahlt werden kann. Weitere Informationen zum Thema Abschl&auml;ge finden Sie in der Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Lassen Sie sich in einer der Auskunftsund Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung zu den verschiedenen Altersrenten, den Abschl&auml;gen und Ihren pers&ouml;nlichen M&ouml;glichkeiten beraten. Langes Berufsleben wird belohnt Arbeitnehmer mit vielen Berufsjahren und damit auch vielen Versicherungszeiten k&ouml;nnen ohne Abschl&auml;ge fr&uuml;her in Rente gehen. Die Altersrente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte erm&ouml;glicht es, eine Altersrente ohne Abschl&auml;ge zu bekommen. F&uuml;r Geburtsjahrg&auml;nge bis 1952 wurde die Altersgrenze f&uuml;r diese Rente auf 63 Jahre gesenkt. F&uuml;r Geburtsjahrg&auml;nge ab 1953 wird die Altersgrenze stufenweise um zwei Monate pro Jahrgang von 63 auf 65 Jahre angehoben. Die Wartezeit f&uuml;r diese Rente betr&auml;gt 45 Jahre. Informationen zur Altersrente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte enth&auml;lt die Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Langj&auml;hrig und besonders langj&auml;hrig Versicherte Bei der Altersrente f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte und der Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte handelt es sich um zwei verschiedene Renten. Bei der einen betr&auml;gt die Wartezeit 45 Jahre und bei der anderen 35 Jahre. Die eine kann ohne Abschl&auml;ge mit 63 Jahren und x Monaten gezahlt werden. Bei der anderen wird die Altersgrenze f&uuml;r eine abschlagsfreie Rente seit dem Jahr 2014 stufenweise vom 65. auf den 67. Geburtstag angehoben. Sie kann aber mit Abschl&auml;gen bereits mit 63 Jahren beginnen. Rente und Hinzuverdienst Bekommen Sie Ihre Altersrente vor der Regelaltersgrenze, d&uuml;rfen Sie nur begrenzt hinzuverdienen. Die Regelaltersgrenze ist gleichbedeutend mit der Altersgrenze, die f&uuml;r die Regelaltersrente gilt. Durch die stufenweise Anhebung ver&auml;ndert sich diese Jahr f&uuml;r Jahr im Laufe der n&auml;chsten Jahre. Egal welche der vorgezogenen Altersrenten Sie bekommen, beim Hinzuverdienst m&uuml;ssen Sie sich nach der Regelaltersgrenze richten. Beispiel: Sandra V. erh&auml;lt seit 2015 eine Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte. Sie ist Jahrgang 1952. F&uuml;r sie liegt die Regelaltersgrenze bei 65 Jahren und sechs Monaten. Vorher darf sie nur eingeschr&auml;nkt hinzuverdienen. Genauere Informationen zur Regelaltersgrenze finden Sie in der Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Sie k&ouml;nnen auch das kostenlose Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung anrufen und dort Ihre Regelaltersgrenze erfragen. Die Telefonnummer finden Sie im Kapitel Nur einen Schritt entfernt: Ihre Rentenversicherung. Alle wichtigen Informationen zum Hinzuverdienst finden Sie in unserer Brosch&uuml;re Altersrentner: So viel k&ouml;nnen Sie hinzuverdienen. Vertrauensschutz schafft Vorteile Zahlreiche Versicherte genie&szlig;en Vertrauensschutz. Sie k&ouml;nnen auf das Fortbestehen alter Regelungen vertrauen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erf&uuml;llen. Im Zusammenhang mit einer Altersrente kann Vertrauensschutz bedeuten, dass die Rente ohne Abschl&auml;ge gezahlt wird oder trotz steigender Altersgrenze schon fr&uuml;her beginnen kann. Vertrauensschutzregelungen gibt es f&uuml;r folgende Renten: Regelaltersrente Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig unter Tage besch&auml;ftigte Bergleute Der Vertrauensschutz f&uuml;r die Regelaltersrente, die Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte und die Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen kommt f&uuml;r Versicherte in Be17 tracht, die vor dem 1. Januar 1955 geboren sind und bereits vor dem 1. Januar 2007 Altersteilzeitarbeit vereinbart hatten. Sie k&ouml;nnen die Regelaltersrente und die Altersrente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte weiterhin ohne Abschl&auml;ge mit 65 Jahren erhalten. Wer zus&auml;tzlich am 1. Januar 2007 schwerbehindert war, kann ohne Abschl&auml;ge mit 63 Jahren oder schon fr&uuml;her, aber mit Abschl&auml;gen, eine Altersrente f&uuml;r schwerbehinderte Menschen bekommen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/09095.pdf">Publikation zeigen</a></p>