<h1>Rentensplitting als Alternative zur Hinterbliebenenrente</h1> <h2>Als Alternative zur Witwen- oder Witwerrente verschafft das Rentensplitting einem Partner die M&ouml;glichkeit, eigene Rentenanspr&uuml;che zu erwerben... Quelle Deutsche Rentenversicherung</h2> <p>Rentensplitting partnerschaftlich teilen Hinterbliebenenrente Hinterbliebenenrente oder Rentensplitting? Viele Paare k&ouml;nnen w&auml;hlen. H&auml;ufig sind in der Ehezeit erworbene Rentenanspr&uuml;che von Frauen und M&auml;nnern unterschiedlich hoch. Mit dem Rentensplitting k&ouml;nnen Ehepaare diese Anwartschaften partnerschaftlich teilen. Diese M&ouml;glichkeit entspricht dem heutigen Verst&auml;ndnis von Partnerschaft: Die in der Ehezeit erworbenen Anspr&uuml;che werden als gemeinschaftliche Lebensleistung betrachtet und sollen daher beiden Partnern je zur H&auml;lfte zuflie&szlig;en. Als Alternative zur Witwen- oder Witwerrente verschafft das Rentensplitting einem Partner die M&ouml;glichkeit, eigene Rentenanspr&uuml;che zu erwerben. Die sp&auml;tere Zahlung einer Witwen- oder Witwerrente ist jedoch nach einem durchgef&uuml;hrten Rentensplitting ausgeschlossen. Das Rentensplitting ist auch unter Lebenspartnern m&ouml;glich. Hierf&uuml;r gelten die gleichen Regelungen und Voraussetzungen wie f&uuml;r das Splitting unter Ehepaaren. Splitting f&uuml;r Lebenspartner Partnerschaftlich teilen &#039;&#039;Splitting&#039;&#039; kommt aus dem Englischen und bedeutet &#039;&#039;teilen&#039;&#039;. So bestimmen beim Rentensplitting die Partner gemeinsam, dass die von ihnen in der Ehe erworbenen Anspr&uuml;che auf eine gesetzliche Rente gleichm&auml;&szlig;ig zwischen ihnen aufgeteilt werden. Der Partner mit den h&ouml;heren Rentenanwartschaften gibt einen Teil seiner Anspr&uuml;che an den anderen Partner ab - und zwar die H&auml;lfte des Wertunterschiedes. Damit sind beide nach dem Rentensplitting so gestellt, als h&auml;tten sie w&auml;hrend der Ehezeit gleich hohe Anspr&uuml;che in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben. F&uuml;r Anspr&uuml;che in anderen Versorgungssystemen (zum Beispiel Beamtenversorgung oder betriebliche Altersversorgung) gilt das Rentensplitting nicht. Sie k&ouml;nnen sich mit Ihrem Partner gemeinsam f&uuml;r das Rentensplitting entscheiden, wenn Ihre Ehe entweder nach dem 31. Dezember 2001 geschlossen wurde oder wenn Sie zu diesem Zeitpunkt bereits verheiratet waren und Ihr Partner und Sie nach dem 1. Januar 1962 geboren wurden. Ausgeglichen werden die in der sogenannten Splittingzeit erworbenen Anrechte. Vor der Splittingzeit erworbene Anrechte werden beim Rentensplitting nicht ber&uuml;cksichtigt. Die Splittingzeit beginnt mit dem Ersten des Monats der Eheschlie&szlig;ung und endet in der Regel mit Ablauf des Vormonats, in dem Ihre Altersrente beginnt</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/09367.pdf">Publikation zeigen</a></p>