<h1>Info zur freiwilligen Rentenversicherung</h1> <h2>Wer sich freiwillig versichern kann. Wann sich freiwillige Beitr&auml;ge besonders lohnen. Welche Beitr&auml;ge Sie zahlen... Quelle Deutsche Rentenversicherung</h2> <p>Freiwillig rentenversichert: Wer sich freiwillig versichern kann Wann sich freiwillige Beitr&auml;ge besonders lohnen Welche Beitr&auml;ge Sie zahlen In der gesetzlichen Rentenversicherung k&ouml;nnen Sie - wenn Sie nicht schon pflichtversichert sind - auch freiwillig vorsorgen. Mit freiwillig gezahlten Rentenbeitr&auml;gen k&ouml;nnen Sie einen Rentenanspruch erwerben oder die sp&auml;tere Rente erh&ouml;hen. Wer kann freiwillige Beitr&auml;ge zahlen? Hier lohnen sich freiwillige Beitr&auml;ge besonders Freie Wahl bei der Beitragsh&ouml;he So steigt die Rente Fristgerecht zahlen Nachzahlen erlaubt Wer kann freiwillige Beitr&auml;ge zahlen? Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland sind automatisch in der Rentenversicherung versichert. Wenn Sie nicht oder nicht mehr versicherungspflichtig sind, k&ouml;nnen Sie freiwillige Rentenbeitr&auml;ge zahlen. Vom 16. Lebensjahr an k&ouml;nnen Sie sich freiwillig versichern, wenn Sie in der Bundesrepublik Deutschland wohnen oder hier normalerweise leben. Auf die Staatsangeh&ouml;rigkeit kommt es dabei nicht an. Das bedeutet, als Ausl&auml;nder sind Sie ebenso berechtigt wie Deutsche, Sie sich als Deutscher im Ausland aufhalten. Sind Sie Ausl&auml;nder, leben normalerweise im Ausland und waren schon bei der Deutschen Rentenversicherung versichert, k&ouml;nnen Sie sich eventuell nach besonderen &Uuml;bergangsvorschriften oder nach sogenannten &uuml;ber und zwischenstaatlichen Regelungen freiwillig versichern. Lassen Sie sich zu diesem Thema von Ihrem Rentenversicherungstr&auml;ger beraten! Freiwillige Beitr&auml;ge d&uuml;rfen Sie nicht zahlen, wenn Sie eine volle Altersrente bekommen und bereits die Regelaltersgrenze erreicht haben. Wenn Sie eine Rente wegen Erwerbsminderung, eine volle Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze oder eine Altersteilrente erhalten, k&ouml;nnen Sie sich freiwillig versichern. Die Beitr&auml;ge werden jedoch erst beim n&auml;chsten Rentenanspruch ber&uuml;cksichtigt. Hier lohnen sich freiwillige Beitr&auml;ge besonders Mit freiwilligen Beitr&auml;gen k&ouml;nnen Sie einen Anspruch auf Rente erwerben, unter bestimmten Voraussetzungen eine schon bestehende Anwartschaft auf Erwerbsminderungsrente aufrecht erhalten und Ihren Rentenanspruch erh&ouml;hen. Einen Rentenanspruch erwerben Wenn Sie - beispielsweise wegen der Geburt Ihres Kindes - nur kurze Zeit berufst&auml;tig waren und erst wenige Beitr&auml;ge eingezahlt haben, lohnen sich freiwillige Beitr&auml;ge besonders. Falls die bisher von Ihnen zur&uuml;ckgelegten rentenrechtlichen Zeiten - Kindererziehungszeiten eingerechnet - keine f&uuml;nf Jahre Wartezeit ergeben, k&ouml;nnen Sie damit einen Anspruch auf die Regelaltersrente erwerben. Nach ihrem Studium bekommt Annette K. am 7. August 1987 ihr Kind Paul. Am 3. November 1989 wird ihre Tochter Anna geboren. Sie ist die ganze Zeit Hausfrau und &uuml;bt auch sp&auml;ter keine versicherungspflichtige Besch&auml;ftigung mehr aus. N&auml;heres zu Zeiten der Kindererziehung finden Sie in der Brosch&uuml;re Kindererziehung Da f&uuml;r jedes vor 1992 geborene Kind 24 Monate Pflichtbeitr&auml;ge f&uuml;r Kindererziehung gutgeschrieben werden, enth&auml;lt das Rentenkonto von Annette K. Kindererziehungszeiten f&uuml;r Paul: 9/1987-8/1989 24 Monate f&uuml;r Anna: 12/1989-11/1991 24 Monate 48 Monate F&uuml;r eine Regelaltersrente ben&ouml;tigt Annette K. mindestens 60 Beitragsmonate (f&uuml;nf Jahre). Deshalb zahlt sie im Jahr 2017 f&uuml;r 12 Monate freiwillige Beitr&auml;ge. Damit liegen insgesamt 60 Beitragsmonate vor. Annette K. hat damit Anspruch auf eine Regelaltersrente. N&auml;heres zur stufenweisen Anhebung der Altersgrenze finden Sie in der Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Eine Regelaltersrente erhalten Sie mit Erreichen der Regelaltersgrenze. Das war Ihr 65. Geburtstag, wenn Sie vor 1947 geboren sind. F&uuml;r alle, die von 1947 bis 1963 geboren sind, wird die Regelaltersgrenze stufenweise angehoben. Wer 1964 oder sp&auml;ter geboren ist, erreicht die Regelaltersgrenze mit 67 Jahren. Zahlen Sie fehlende Beitr&auml;ge rechtzeitig bis zum Erreichen Ihrer Regelaltersgrenze. Werden die Beitr&auml;ge sp&auml;ter gezahlt, beginnt die Regelaltersrente auch erst sp&auml;ter. Mit den f&uuml;nf Jahren haben Sie zudem die Wartezeit f&uuml;r eine Hinterbliebenenrente f&uuml;r Ihre Angeh&ouml;rigen erf&uuml;llt. Den Versicherungsschutz erhalten Wenn Sie aus einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung ausgeschieden sind, zum Beispiel weil Sie sich selbst&auml;ndig gemacht haben und diese selbst&auml;ndige T&auml;tigkeit nicht versicherungspflichtig ist, verlieren Sie ohne weitere Beitragsleistung unter Umst&auml;nden Ihre Anwartschaft auf eine Rente wegen Erwerbsminderung. Sie k&ouml;nnen sich Ihren Anspruch auf eine Rente im Fall einer Erwerbsminderung mit freiwilligen Beitr&auml;gen sichern, wenn Sie am 31. Dezember 1983 bereits die Wartezeit von f&uuml;nf Jahren erreicht, seit Januar 1984 jeden Monat mit einer rentenrechtlich relevanten Zeit belegt haben und jetzt ohne Unterbrechung freiwillige Beitr&auml;ge zahlen. N&auml;here Informationen finden Sie in der Brosch&uuml;re Erwerbsminderungsrente: Das Netz f&uuml;r alle F&auml;lle. N&auml;heres zur Wartezeit bei Altersrenten finden Sie in der Brosch&uuml;re Die richtige Altersrente f&uuml;r Sie. Die Wartezeit erf&uuml;llen Wenn Sie f&uuml;r 18 Jahre Pflichtbeitr&auml;ge zur Rentenversicherung gezahlt haben, werden freiwillige Beitr&auml;ge auch bei der Wartezeit von 45 Jahren f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte angerechnet. Sie k&ouml;nnen mit diesen freiwilligen Beitr&auml;gen gegebenenfalls beim Erreichen des entsprechenden Lebensalters die Voraussetzungen f&uuml;r eine abschlagsfreie Altersrente erf&uuml;llen. Sonderregelungen gelten jedoch, wenn Sie in den letzten zwei Jahren vor dem Rentenbeginn gleichzeitig arbeitslos sind. Lassen Sie sich in diesem Fall unbedingt von Ihrem Rentenversicherungstr&auml;ger beraten. Die Rente erh&ouml;hen Freiwillige Beitr&auml;ge k&ouml;nnen Sie auch zahlen, wenn Sie Ihre Altersrente oder die Hinterbliebenenversorgung erh&ouml;hen m&ouml;chten. Den Ausstieg &uuml;berlegen Wenn Sie aus der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ausscheiden, zum Beispiel weil Sie Ihre Arbeitnehmerbesch&auml;ftigung aufgeben, sollten Sie bedenken: Sie geben unter Umst&auml;nden damit auch einen umfassenden Versicherungsschutz ganz oder zumindest teilweise auf. Unser Tipp: Wenn Sie Risiken wie Alter, Erwerbsminderung oder Tod privat absichern wollen, empfehlen wir Ihnen, sich auch &uuml;ber Ihre M&ouml;glichkeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung beraten zu lassen. Vergleichen Sie! Freie Wahl bei der Beitragsh&ouml;he Als freiwillig Versicherter bestimmen Sie die Anzahl und H&ouml;he der Beitr&auml;ge selbst. Sie k&ouml;nnen pro Kalenderjahr von einem bis zu zw&ouml;lf Monatsbeitr&auml;ge zahlen und dabei jeden Betrag vom Mindest- bis zum H&ouml;chstbeitrag frei w&auml;hlen. Auf die Anzahl der Beitr&auml;ge kommt es an, wenn Sie Versicherungszeiten f&uuml;r einen Rentenanspruch brauchen, auf die H&ouml;he der Beitr&auml;ge, wenn Sie Ihre Rente steigern wollen. M&ouml;chten Sie in diesem Jahr freiwillige Beitr&auml;ge f&uuml;r 2017 zahlen, ergeben sich aus dem Beitragssatz von 18,7 Prozent als Mindestbeitrag monatlich 84,15 Euro, als H&ouml;chstbeitrag monatlich 1 187,45 Euro. Wenn Sie im Jahr 2017 noch Beitr&auml;ge f&uuml;r das Jahr 2016 nachzahlen m&ouml;chten, gelten als Mindestbeitrag monatlich 84,15 Euro, als H&ouml;chstbeitrag monatlich 1 159,40 Euro. Sie k&ouml;nnen die Beitragsh&ouml;he f&uuml;r die Zukunft jederzeit &auml;ndern, die Zahlung einstellen und dann sp&auml;ter wieder damit beginnen. Bitte beachten Sie: Wenn Sie freiwillige Beitr&auml;ge zahlen, um sich Ihre Anwartschaft auf Rente wegen Erwerbsminderung zu erhalten, darf kein Monat L&uuml;cke entstehen. Einen gezahlten Beitrag d&uuml;rfen Sie nachtr&auml;glich allerdings nicht mehr &auml;ndern. Lassen Sie sich also am besten vorher beraten, in welcher Anzahl und H&ouml;he freiwillige Beitr&auml;ge f&uuml;r Sie sinnvoll sind. So steigt die Rente Freiwillige Beitr&auml;ge steigern Ihren Rentenanspruch. Die H&ouml;he der Rentensteigerung richtet sich nach dem gezahlten Beitrag. Auch niedrige Beitr&auml;ge, die Sie zur Erhaltung Ihrer Anwartschaft auf eine Rente wegen Erwerbsminderung einzahlen, erh&ouml;hen Ihre Rente. Grunds&auml;tzlich gilt: Jeder Beitrag erh&ouml;ht die Rente. Je mehr und je h&ouml;her die Beitr&auml;ge, desto h&ouml;her ist die Rentensteigerung. &Uuml;berschl&auml;gig steigt Ihre j&auml;hrliche Rente nach den im Jahr 2017 geltenden Werten um 5,27 Prozent der gezahlten Beitr&auml;ge. Rentenzuwachs 2017 Sie zahlen Ihr monatlicher Renten f&uuml;r das ganze Jahr 2017 pro Jahr Beitragszahlung um rund Mindestbeitrag Der Rentenzuwachs aus den Beitr&auml;gen erh&ouml;ht sich entsprechend den k&uuml;nftigen Rentenanpassungen. Fristgerecht zahlen Freiwillig Versicherte m&uuml;ssen ihre Beitr&auml;ge rechtzeitig an die Rentenversicherung zahlen. Freiwillige Beitr&auml;ge f&uuml;r das jeweilige Kalenderjahr k&ouml;nnen Sie bis zum 31. M&auml;rz des Folgejahres zahlen, demnach f&uuml;r 2016 bis zum 31. M&auml;rz 2017, f&uuml;r 2017 bis zum 3. April 2018. L&auml;uft in der Zeit vom 1. Januar bis 31. M&auml;rz ein Beitrags- oder Rentenverfahren, k&ouml;nnen Sie die Beitr&auml;ge f&uuml;r das Vorjahr sogar noch innerhalb von drei Monaten nach Verfahrensende zahlen. Fristverl&auml;ngerung nach Verfahrensende Antrag auf Kontenkl&auml;rung und Rentenauskunft Rentenauskunft erteilt freiwillige Beitr&auml;ge f&uuml;r 2016 k&ouml;nnen gezahlt werden bis Bitte beachten Sie jedoch, dass sich der Mindestbeitrag und der H&ouml;chstbeitrag erh&ouml;hen k&ouml;nnen, wenn Sie Beitr&auml;ge f&uuml;r das Vorjahr zahlen. Das ist der Fall, wenn der Beitragssatz angehoben wird. Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Beitr&auml;ge in dem Jahr zu zahlen, f&uuml;r das sie gelten sollen. Anmelden Bei Beginn einer freiwilligen Versicherung sollten Sie sich bei Ihrem Rentenversicherungstr&auml;ger anmelden. Hierzu erhalten Sie bei den auf den Seiten 17 bis 19 genannten Stellen ein Formular. Darin geben Sie an, ab wann und in welcher H&ouml;he Sie freiwillige Beitr&auml;ge zahlen wollen. Kann ich abbuchen lassen? Wenn Sie Beitr&auml;ge f&uuml;r jeden Monat zahlen wollen, ist der einfachste Weg die Abbuchung: Sie erm&auml;chtigen Ihren Rentenversicherungstr&auml;ger, die Beitr&auml;ge automatisch von Ihrem Girokonto abzurufen (sogenanntes Lastschriftmandat). Die Beitr&auml;ge gelten dann am ersten Tag des vereinbarten Abbuchungsmonats als gezahlt. So schlie&szlig;en Sie aus, dass Sie die Beitr&auml;ge nicht rechtzeitig zahlen und Ihnen daraus Nachteile, insbesondere f&uuml;r die Erhaltung der Anwartschaft auf Rente wegen Erwerbsminderung, entstehen. &Auml;ndert sich der Beitragssatz, werden die Beitr&auml;ge automatisch angepasst. Das Lastschriftmandat k&ouml;nnen Sie jederzeit &auml;ndern oder widerrufen. Bitte achten Sie dabei auf die Zahlungsfrist. Kann ich auch &uuml;berweisen? M&ouml;chten Sie nicht abbuchen lassen, dann zahlen Sie die Beitr&auml;ge durch &Uuml;berweisung (das kann auch ein Dauerauftrag sein). Geben Sie in diesem Fall auf dem &Uuml;berweisungsvordruck bitte unbedingt Ihren Namen und Vornamen, Ihre Versicherungsnummer, den Zeitraum, f&uuml;r den Ihr Beitrag bestimmt ist und die Beitragsart (freiwilliger Beitrag) an. Beitragsbescheinigung Sp&auml;testens bis zum 28. Februar des folgenden Kalenderjahres stellt Ihnen Ihr Rentenversicherungstr&auml;ger eine Bescheinigung &uuml;ber Ihre im Vorjahr gezahlten Beitr&auml;ge aus. Bewahren Sie die Beitragsbescheinigung bitte bei Ihren Versicherungsunterlagen auf. Und im Ausland? Halten Sie sich im Ausland auf, k&ouml;nnen freiwillige Beitr&auml;ge entweder von einem Konto in Deutschland abgebucht oder von Ihnen selbst &uuml;berwiesen werden. Es ist auch m&ouml;glich, die Beitr&auml;ge von einer in Deutschland lebenden Person zahlen zu lassen. Einzelheiten zur freiwilligen Beitragszahlung bei Aufenthalt im Ausland k&ouml;nnen Sie in den Brosch&uuml;ren Leben und arbeiten in Europa, Arbeiten in Deutschland und im vertragslosen Ausland oder in einer der Brosch&uuml;ren zu den Sozialversicherungsabkommen nachlesen. Nachzahlen erlaubt In bestimmten F&auml;llen d&uuml;rfen Sie auch f&uuml;r weiter zur&uuml;ckliegende Zeiten Beitr&auml;ge nachzahlen. Allerdings besteht diese M&ouml;glichkeit teilweise nur zeitlich befristet. Zur Nachzahlung f&uuml;r weiter zur&uuml;ckliegende Zeiten berechtigt sind Versicherte, denen Kindererziehungszeiten angerechnet werden und die beim Erreichen der Regelaltersgrenze die allgemeine Wartezeit nicht erf&uuml;llt haben, Versicherte mit Zeiten einer schulischen Ausbildung, die nicht als Anrechnungszeiten ber&uuml;cksichtigt werden und f&uuml;r die nicht bereits Beitr&auml;ge entrichtet worden sind, sofern der Antrag bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres gestellt wird, Berufssoldaten und Bundeswehrbeamte, die nach bestimmten Sonderregelungen beurlaubt wurden und beim Erreichen der Regelaltersgrenze die allgemeine Wartezeit nicht erf&uuml;llt haben, Personen, die nachversichert wurden und mit den freiwilligen Beitr&auml;gen die Anwartschaft auf Rente wegen Erwerbsminderung erwerben k&ouml;nnen, Versicherte, f&uuml;r die zu Unrecht Pflichtbeitr&auml;ge gezahlt wurden, ehemalige Bedienstete von internationalen Organisationen, unschuldig Inhaftierte, Geistliche und Ordensleute aus Vertreibungsgebieten, Vertriebene (insbesondere Sp&auml;taussiedler), die selbst&auml;ndig t&auml;tig waren, sowie Personen im Zeugenschutz</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/09397.pdf">Publikation zeigen</a></p>