<h1>Befristung ohne sachlichen Grund</h1> <h2>Gem&auml;&szlig; &sect; 14 (2) TzBfG kann ein Arbeitsverh&auml;ltnis ohne Sachgrund bis zu einer H&ouml;chstdauer von zwei Jahren kalenderm&auml;&szlig;ig befristet werden... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Befristung ohne sachlichen Grund Gem&auml;&szlig; &sect; 14 (2) TzBfG kann ein Arbeitsverh&auml;ltnis ohne Sachgrund bis zu einer H&ouml;chstdauer von zwei Jahren kalenderm&auml;&szlig;ig befristet werden. Bis zu dieser Gesamtdauer ist auch die bis zu dreimalige Verl&auml;ngerung des Arbeitsverh&auml;ltnisses zul&auml;ssig. So kann z.B. nach einer Ausgangsbefristung von sechs Monaten der Vertrag dreimal um jeweils weitere sechs Monate verl&auml;ngert werden. Die M&ouml;glichkeit der sachgrundlosen Befristung beschr&auml;nkt sich auf Neueinstellungen. Sie ist ausgeschlossen, wenn jemals zuvor ein Arbeitsverh&auml;ltnis zwischen dem Arbeitnehmer und demselben Arbeitgeber, d.h. der identischen nat&uuml;rlichen oder juristischen Person, bestanden hat. Die Befristung eines Arbeitsvertrages im Rahmen einer Existenzgr&uuml;ndung kann f&uuml;r die Dauer von vier Jahren ohne sachlichen Grund vorgenommen werden. Bitte beachten Sie: Der &sect; 14 (2) Satz 2 TzBfG, wonach eine sachgrundlose Befristung unzul&auml;ssig ist, wenn mit demselben Arbeitgeber bereits zuvor ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverh&auml;ltnis bestanden hat, ist nach einer aktuellen Entscheidung des BAG (Az: 7 AZR 716/09) einschr&auml;nkend auszulegen: Eine &#039;&#039;Zuvor-Besch&auml;ftigung&#039;&#039; im Sinne dieser Vorschrift liege nach ihrem Zweck und unter Ber&uuml;cksichtigung der Berufswahlfreiheit der Arbeitnehmer nicht vor, wenn ein fr&uuml;heres Arbeitsverh&auml;ltnis mehr als drei Jahre zur&uuml;ckliege</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/11017.pdf">Publikation zeigen</a></p>