<h1>Minijobs in Privathaushalten</h1> <h2>Mit dieser Brosch&uuml;re wollen wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Minijobs in Privathaushalten geben... Quelle Minijob-Zentrale</h2> <p>Vielen Familien, Singles oder Alleinerziehenden fehlt die Zeit, alle Hausarbeiten selbst zu erledigen. Auch &auml;ltere Menschen brauchen immer &ouml;fter Unterst&uuml;tzung. Einkaufen, Aufr&auml;umen, Abwaschen, Kochen, Putzen und B&uuml;geln sind mehr als ein bisschen Haushalt. Hier kann eine Haushaltshilfe entlasten, entweder f&uuml;r ein paar Stunden in der Woche, halbtags oder sogar f&uuml;r den ganzen Tag. Sie suchen eine Haushaltshilfe oder m&ouml;chten als Minijobber im Privathaushalt arbeiten? Die Haushaltsjob-B&ouml;rse bietet Ihnen die M&ouml;glichkeit unkompliziert Hilfe bei diesen Arbeiten anzubieten oder zu suchen. Probieren sie es aus unter: haushaltsjob-boerse.de. Minijobs in Privathaushalten werden vom Gesetzgeber besonders gef&ouml;rdert. Deutlich erm&auml;&szlig;igte Abgaben und Steuervorteile sowie die einfache Anmeldung im sogenannten Haushaltsscheck-Verfahren erleichtern die Entscheidung, einen Minijob im Privathaushalt bei der Minijob-Zentrale anzumelden. Dabei wird dem Arbeitgeber im Privathaushalt die Anmeldung der Haushaltshilfe so bequem wie m&ouml;glich gemacht. So kann die Anmeldung auch online abgegeben werden: minijob-zentrale.de. Ihr Ansprechpartner f&uuml;r Minijobs in Privathaushalten ist die Minijob-Zentrale. Wir &uuml;bernehmen einen Gro&szlig;teil der sonst &uuml;blichen Arbeitgeberpflichten sowie die Anmeldung der Haushaltshilfe zur gesetzlichen Unfallversicherung. Mit dieser Brosch&uuml;re wollen wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Minijobs in Privathaushalten geben. Erfahren Sie, welche Vorteile, z.B. steuerlich, die Anmeldung einer Haushaltshilfe hat und wie einfach sie ist. Minijobs im &Uuml;berblick Minijobs in Privathaushalten Haushaltsscheck-Verfahren Zahlung der Beitr&auml;ge Nichtanmeldung Mehrere Besch&auml;ftigungen Rentenbezug Arbeitslosengeldbezug Hauptbesch&auml;ftigung Gleicher Arbeitgeber Kurzfristige Besch&auml;ftigungen Minijobber aus dem Ausland Arbeitsvertrag Mindestlohn Entgeltfortzahlung Erholungsurlaub K&uuml;ndigungsfristen Unfallversicherungsschutz Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung Einheitliche Pauschsteuer individuelle Lohnsteuererhebung Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Arbeitgeber Steuererm&auml;&szlig;igung bei Kinderbetreuung Bescheinigung f&uuml;r das Finanzamt Minijobs sind sogenannte geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigungen, bei denen der Verdienst regelm&auml;&szlig;ig im Monat die gesetzlich festgelegte H&ouml;chstgrenze von 450 Euro nicht &uuml;bersteigt. Diese Besch&auml;ftigungen sind versicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. In der Rentenversicherung sind Minijobber grunds&auml;tzlich versicherungspflichtig. Dies gilt allerdings nur f&uuml;r Minijobs, die nach dem 31. Dezember 2012 aufgenommen wurden. Als Pflegeperson bezeichnet der Gesetzgeber Menschen, die Pflegebed&uuml;rftige der Pflegestufen I bis III regelm&auml;&szlig;ig ehrenamtlich (nicht erwerbsm&auml;&szlig;ig) in h&auml;uslicher Umgebung pflegen, also nicht in einer Pflegeeinrichtung. Als h&auml;usliche Umgebung z&auml;hlt nicht nur die Wohnung des Pflegebed&uuml;rftigen. Auch wenn der zu Pflegende im eigenen Haushalt der Pflegeperson zum Zwecke der Pflege aufgenommen wird, gilt das als seine h&auml;usliche Umgebung. Oft sind es Angeh&ouml;rige, Freunde oder Nachbarn des Pflegebed&uuml;rftigen, die ehrenamtlich die h&auml;usliche Pflege &uuml;bernehmen (nicht erwerbsm&auml;&szlig;ig t&auml;tige Pflegepersonen). Das Pflegegeld, das der Pflegebed&uuml;rftige als Anerkennung an die Pflegeperson weitergeben kann, gilt nicht als Arbeitsentgelt. In diesem Fall besteht kein beitrags- und meldepflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis. &Uuml;berschreitet die finanzielle Entsch&auml;digung die H&ouml;he des Pflegegeldes, so kommt es bei der Beurteilung, ob ein meldepflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis vorliegt darauf an, wer die Pflege aus&uuml;bt. Handelt es sich um Familienangeh&ouml;rige liegt eine nicht erwerbsm&auml;&szlig;ige Pflege vor. Es handelt sich nicht um ein melde-und beitragspflichtiges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis. Auch wenn keine Pflegebed&uuml;rftigkeit im Sinne des Rechts der sozialen Pflegeversicherung besteht (Pflegestufe I bis III), k&ouml;nnen Personen Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, die einen Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung haben, der nicht mindestens das Ausma&szlig; der Pflegestufe I erreicht (sogenannte Pflegestufe 0). &Uuml;berschreitet die finanzielle Entsch&auml;digung bei Personen, die nicht zu den Familienangeh&ouml;rigen z&auml;hlen, die H&ouml;he des Pflegegeldes, liegt erwerbsm&auml;&szlig;ige Pflege vor. Die erwerbsm&auml;&szlig;ige Pflege kann im Rahmen einer selbst&auml;ndigen T&auml;tigkeit oder abh&auml;ngigen Besch&auml;ftigung als Arbeitnehmer erfolgen. Ist die Pflege durch ein Direktionsrecht des zu Pflegenden gepr&auml;gt, der Pflegebed&uuml;rftige tritt also wie ein Arbeitgeber auf und bestimmt die Arbeitszeit und die Art der Pfleget&auml;tigkeit, liegt eine abh&auml;ngige Besch&auml;ftigung vor. Der Beitragspflicht unterliegt die H&ouml;he des Pflegegeldes zuz&uuml;glich des dar&uuml;ber hinaus gezahlten Betrags</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/13571.pdf">Publikation zeigen</a></p>