<h1>K&uuml;ndigungsschutz im Rahmen von Teilzeitarbeit</h1> <h2>Eine K&uuml;ndigung aus Anlass einer Weigerung des Arbeitnehmers, in Teilzeit oder Vollzeit zu wechseln, ist unzul&auml;ssig... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>K&uuml;ndigungsschutz im Rahmen von Teilzeitarbeit Teilzeitarbeitsverh&auml;ltnisse k&ouml;nnen aus den gleichen Gr&uuml;nden gek&uuml;ndigt werden wie Vollzeitarbeitsverh&auml;ltnisse. Eine K&uuml;ndigung aus Anlass einer Weigerung des Arbeitnehmers, in Teilzeit oder Vollzeit zu wechseln, ist unzul&auml;ssig. Besonderheiten bei der Sozialauswahl: Findet das KSchG Anwendung, ist bei einer betriebsbedingten K&uuml;ndigung eine Sozialausauswahl durchzuf&uuml;hren, die zwischen vergleichbaren Arbeitnehmern stattfinden muss. Diesbez&uuml;glich hat das BAG in einer Grundsatzentscheidung festgestellt, dass die Frage, welche Arbeitnehmer in die Sozialauswahl einbezogen werden sollen, von der betrieblichen Organisation abh&auml;ngen solle. Zu unterscheiden ist demnach dahingehend, ob der Arbeitgeber eine Organisationsentscheidung getroffen hat, aufgrund derer f&uuml;r bestimmte Arbeiten Vollzeitkr&auml;fte vorgesehen sind. Sollte dies der Fall sein, so kann diese Entscheidung als sogenannte freie Unternehmerentscheidung nur darauf &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob sie offenbar unsachlich, unvern&uuml;nftig oder willk&uuml;rlich ist. Liegt hiernach eine bindende Unternehmerentscheidung vor, so sind bei der K&uuml;ndigung einer Teilzeitkraft die Vollzeitkr&auml;fte nicht in die Sozialauswahl einzubeziehen. Sollte es sich jedoch um einen Sachverhalt handeln, in welchem der Arbeitgeber in einem bestimmten Bereich lediglich die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden abbauen will, ohne dass es sich um eine Organisationsentscheidung im obigen Sinne handelt, so sind alle in dem betroffenen Bereich besch&auml;ftigten Arbeitnehmer - unabh&auml;ngig von ihrem Arbeitszeitvolumen - in die Sozialauswahl einzubeziehen</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/14017.pdf">Publikation zeigen</a></p>