<h1>Provisionsmodelle</h1> <h2>Bei der Umsatzprovision bemisst sich der Provisionsanspruch nach dem Wert s&auml;mtlicher Gesch&auml;fte eines Unternehmens... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Vermittlungsprovision Bei der Vermittlungsprovision wird der Provisionsanspruch dadurch ausgel&ouml;st, dass ein Gesch&auml;ft mit einem Dritten vermittelt oder abgeschlossen wird. Berechnet wird die Provision nach einem bestimmten Prozentsatz, der sich an dem Wert der vermittelten oder abgeschlossenen Gesch&auml;fte orientiert. Anteils- oder Leitungsprovision Bei der Anteils- oder Leitungsprovision erh&auml;lt der Arbeitnehmer einen Anteil an den Vermittlungsprovisionen der ihm unterstellten Mitarbeiter. Bezirksprovision Die Bezirksprovision berechnet sich nach dem Wert der Gesch&auml;fte, die in einem dem Mitarbeiter &uuml;bertragenen Bezirk anfallen. Bei dieser Art der Provision wird der Mitarbeiter prozentual an allen Gesch&auml;ften, die in einem bestimmten Gebiet zustande gekommen sind, beteiligt. Es besteht aber auch die M&ouml;glichkeit, diese Provisionsart nach Provisionsstaffeln zu berechnen. Hinweis: Bei Handlungsgehilfen (und analog bei sonstigen Arbeitnehmern) entsteht die Bezirksprovision nur bei entsprechender ausdr&uuml;cklicher Vereinbarung der Vertragsparteien. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass &sect; 65 HBG nicht auf &sect; 87 (2) HGB verweist. Inkassoprovision Bei der Inkassoprovision steht dem Arbeitnehmer neben dem Anspruch auf Abschlussprovision ein Anspruch auf Inkassoprovision f&uuml;r die von ihm auftragsgem&auml;&szlig; eingezogenen Betr&auml;ge zu. Schlie&szlig;lich geh&ouml;rt der Einzug des von dem Dritten zu zahlenden Entgelts nicht zu den Aufgaben des Arbeitnehmers. Insofern bedarf es eines besonderen Inkassoauftrags im Sinne des &sect; 55 (3) HGB. Hinweis: &Auml;hnlich wie bei der Bezirksprovision entsteht die Inkassoprovision bei Handlungsgehilfen (und analog bei sonstigen Arbeitnehmern) nur bei entsprechender ausdr&uuml;cklicher Vereinbarung, da eine gesetzliche Verweisungsnorm auf &sect; 87 (4) HGB fehlt. Umsatzprovision Bei der Umsatzprovision bemisst sich der Provisionsanspruch nach dem Wert s&auml;mtlicher Gesch&auml;fte eines Unternehmens bzw. Abteilung und nicht nur nach dem einzeln vermittelten Umsatz. Die Umsatzprovision f&uuml;hrt daher zu einer Beteiligung an s&auml;mtlichen Gesch&auml;ften eines Unternehmens oder Unternehmensteils und ist mit der Gewinnbeteiligung vergleichbar. Dadurch weist sie einen anderen rechtlichen Charakter auf, der eine Anwendung der handelsrechtlichen Provisionsregelungen ausschlie&szlig;t. Eine zus&auml;tzliche zum Gehalt gezahlte Umsatzbeteiligung ist keine widerrufbare Sonderleistung, sondern Teil des Entgelts. Die Abrechnung erfolgt vorbehaltlich besonderer Parteivereinbarung nur nach den allgemeinen Vorschriften (siehe &sect; 259 BGB). Hinweis: F&uuml;r die Zuordnung der Provisionsleistung in eine der aufgez&auml;hlten Kategorien kommt es nicht auf die Bezeichnung der Provision an. Allein entscheidend ist vielmehr ihre Rechtsnatur</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/17012.pdf">Publikation zeigen</a></p>