<h1>Sonstige AN-Rechte bei Provisionsvereinbarungen</h1> <h2>Der Arbeitnehmer kann bei der Abrechnung einen schriftlichen Buchauszug &uuml;ber alle provisionspflichtigen Gesch&auml;fte vom Arbeitgeber verlangen... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Provisionen - Sonstige Rechte des Arbeitnehmers Der Arbeitgeber hat &uuml;ber alle provisionspflichtigen Gesch&auml;fte, auch wenn sie noch nicht ausgef&uuml;hrt sind oder die Provision noch nicht f&auml;llig geworden ist, monatlich schriftlich abzurechnen. Der Abrechnungszeitraum kann auf drei Monate erstreckt werden. In die Abrechnung sind die Namen der Kunden (bzw. deren Kennziffern), Art und Menge der verkauften Waren, Gesch&auml;ftswert, Gesch&auml;ftsausf&uuml;hrung, Provisionsh&ouml;he und F&auml;lligkeit mit aufzunehmen. Weiterhin ist &uuml;ber alle Provisionsanspr&uuml;che grunds&auml;tzlich monatlich gleichzeitig abzurechnen. Der Arbeitnehmer kann bei der Abrechnung einen schriftlichen Buchauszug &uuml;ber alle provisionspflichtigen Gesch&auml;fte vom Arbeitgeber verlangen. Dabei ist ausreichend, wenn der Arbeitnehmer darlegt, dass nach den vertraglichen Vereinbarungen provisionspflichtige Gesch&auml;fte zustande gekommen sein k&ouml;nnen. In dem Buchauszug sind alle sich aus den Handelsb&uuml;chern ergebenden Umst&auml;nde aufzunehmen, die f&uuml;r die Berechnung des Provisionsanspruchs von Bedeutung sind. Der Anspruch auf Mitteilung wesentlicher Umst&auml;nde betrifft solche Umst&auml;nde, die f&uuml;r den Provisionsanspruch, seine F&auml;lligkeit und Berechnung wesentlich sind. Konsequenz daraus ist, dass der Arbeitnehmer im Prozess darlegen und beweisen muss, &uuml;ber was er Auskunft begehrt und warum diese Auskunft f&uuml;r die Provisionsberechnung wesentlich ist. Der Arbeitnehmer hat f&uuml;r den Fall, dass der Arbeitgeber sich weigert, den Buchauszug zu erstellen bzw. objektive Anhaltspunkte f&uuml;r einen fehlerhaften Buchauszug bestehen, einen Anspruch auf Einsichtnahme in die Gesch&auml;ftsb&uuml;cher und -unterlagen. Dieses Recht auf Einsichtnahme erstreckt sich auf alle Gesch&auml;ftsurkunden, die f&uuml;r die Erstellung eines Buchauszugs erforderlich sind. Dabei ist auch die Anfertigung schriftlicher Notizen zul&auml;ssig, soweit erforderlich. Die Einsichtnehmenden unterliegen Dritten gegen&uuml;ber der Schweigepflicht</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/17025.pdf">Publikation zeigen</a></p>