<h1>Implementierung der Tantieme</h1> <h2>Die Gewinnbeteiligung kann individuell durch Arbeits- oder Dienstvertrag, Einheitszusage, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag eingef&uuml;hrt werden... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Implementierung der Tantieme Die Gewinnbeteiligung kann individuell durch Arbeits- oder Dienstvertrag, Einheitszusage, Betriebsvereinbarung oder Tarifvertrag eingef&uuml;hrt werden. Sofern - wie im Regelfall - eine Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber f&uuml;r die Gewinnbeteiligung ma&szlig;geblich ist, kann diese m&uuml;ndlich oder auch schriftlich (&sect; 126 BGB) getroffen werden. Allerdings ist &sect; 2 (1) Nr. 7 NachwG zu beachten, der bestimmt, dass der Arbeitgeber die Zusammensetzung des Arbeitsentgelts schriftlich nachzuweisen hat. Soweit die Tantieme in einer Betriebsvereinbarung geregelt wird, sind die Mitbestimmungsrechte nach &sect; 87 BetrVG zu beachten. Ist die Tantieme in einem Einzelarbeitsvertrag vereinbart worden, so ist eine &Auml;nderungsk&uuml;ndigung erforderlich, wenn der Arbeitgeber sich von dem Verg&uuml;tungssystem l&ouml;sen will. Der Arbeitgeber kann sich jedoch vertraglich vorbehalten, den Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise von der Beteiligung auszuschlie&szlig;en. Einen solchen Ausschluss bzw. eine solche K&uuml;rzung hat die Rechtsprechung f&uuml;r den Fall als zul&auml;ssig erachtet, dass der Arbeitnehmer in unzul&auml;ssiger Weise gegen die Interessen des Unternehmens verst&ouml;&szlig;t</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/20013.pdf">Publikation zeigen</a></p>