<h1>Auskunftsanspruch bei der Tantieme</h1> <h2>Inhalt und Umfang des Auskunftsanspruchs richten sich nach &sect; 242 BGB... Quelle bewerberAktiv e.K.</h2> <p>Tantieme - Auskunftsanspruch Aus dem Gewinnbeteiligungsvertrag ergibt sich neben der Zahlungspflicht als Hauptleistungspflicht die vertragliche Nebenpflicht des Arbeitgebers (&sect;&sect; 157, 242 BGB), dem anspruchsberechtigten Arbeitnehmer die erforderliche Auskunft &uuml;ber das Bestehen bzw. den Umfang seines Rechts zu erteilen. Damit hat der Arbeitnehmer also Anspruch auf Informationen &uuml;ber Umst&auml;nde, die er sich grunds&auml;tzlich selbst nicht beschaffen kann, auf die der Arbeitgeber hingegen problemlos im Wege der Rechnungslegung Zugriff hat. Inhalt und Umfang dieses Auskunftsanspruchs richten sich nach &sect; 242 BGB. Nach dieser Vorschrift muss der Arbeitnehmer die rechtliche M&ouml;glichkeit haben, die Richtigkeit der Auskunft pr&uuml;fen zu k&ouml;nnen. Fehlt es an einer vertraglichen Abrede und/oder ist es dem Arbeitgeber nicht zuzumuten, dem Arbeitnehmer die Bilanz vorzulegen (z.B. wegen Verfeindung der Parteien), so kommt der Arbeitgeber seiner Rechenschaftspflicht nach, wenn er einem unparteiischen Wirtschaftspr&uuml;fer, der vom Arbeitnehmer beauftragt worden ist, die notwendigen Unterlagen vorlegt. Dabei ist der Arbeitgeber verpflichtet, dieser neutralen Stelle die Einsichtnahme und Pr&uuml;fung der vorhandenen Buchungsbelege &uuml;ber Einnahmen und Ausgaben sowie der Handelsbilanzen unter dem Gesichtspunkt zu erm&ouml;glichen, ob sie nach den Grunds&auml;tzen einer ordnungsgem&auml;&szlig;en kaufm&auml;nnischen Bilanz- oder Buchf&uuml;hrung erstellt und gef&uuml;hrt worden sind</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/20021.pdf">Publikation zeigen</a></p>