<h1>Jobben (Kurzinformation f&uuml;r Studierende)</h1> <h2>Studierende jobben aus verschiedenen Gr&uuml;nden neben ihrem Studium: z.B. f&uuml;r die Haushaltskasse oder zum Sammeln von Berufserfahrung... Quelle Deutsches Studentenwerk</h2> <p>Die H&ouml;he der BAf&ouml;G-F&ouml;rderung &auml;ndert sich nicht, wenn im BAf&ouml;G-Bewilligungszeitraum nicht mehr als 5.421,48 Euro brutto (3.480,00 Euro und 1.000,00 Euro Werbungskostenpauschale und 21,3% Sozialpauschale) verdient wird. Umgerechnet auf zw&ouml;lf Monate &auml;ndert sich die H&ouml;he der BAf&ouml;G-F&ouml;rderung nicht, wenn das Einkommen des Studierenden 451,35 Euro im Monat nicht &uuml;bersteigt. Bei einem Praktikum, das w&auml;hrend des Studiums abgeleistet wird und in der Studien- und Pr&uuml;fungsordnung vorgeschrieben ist, sind die Praktikanten sozialversicherungsfrei. Die H&ouml;he der erzielten Praktikumsverg&uuml;tung ist insofern unerheblich.1 Bei einem Praktikum, das w&auml;hrend des Studiums abgeleistet wird und das zwar zweckm&auml;&szlig;ig, aber nicht in der Studien- und Pr&uuml;fungsordnung vorgeschrieben ist, kann man sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen, wenn die Praktikumsverg&uuml;tung 450,00 Euro im Monat nicht &uuml;bersteigt. Die Praktikumsdauer spielt dabei keine Rolle. Die Versicherungsfreiheit endet mit dem ersten m&ouml;glichen Studienabschluss. Betrachtet man die Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, gelten die allgemeinen Beurteilungsregeln genau wie f&uuml;r den Fall, dass Studierende eine Besch&auml;ftigung aufnehmen (wie in den Optionen 1 bis 3 beschrieben). Kurzinformation f&uuml;r Studierende Bei Vor- oder Nachpraktika, also bei Praktika vor oder nach dem Studium, sind Praktikanten zur Berufsausbildung Besch&auml;ftigte und damit sozialversicherungspflichtig. Die H&ouml;he der erzielten Praktikumsverg&uuml;tung ist insofern unerheblich. Dem regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsverdienst werden auch anteilig Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) hinzugerechnet. Achtung: Bei 450,00 Euro im Monat plus Weihnachtsgeld ist man nicht mehr geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt! Beim Kindergeld muss beachtet werden, dass dieses bei Studierenden, die bereits ein Studium oder eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, nur gezahlt wird, wenn sie nicht mehr als 20 Wochenstunden regelm&auml;&szlig;ig arbeiten oder einen Minijob aus&uuml;ben. Auch f&uuml;r Studierende gilt der gesetzliche Mindestlohn von 9,19 Euro brutto je Zeitstunde. Davon ausgenommen sind Praktika, die in der Studienordnung des Studienfachs vorgeschrieben sind, und solche, die nicht l&auml;nger als drei Monate dauern. Eine Praktikumsverg&uuml;tung z&auml;hlt beim BAf&ouml;G als Einkommen, wenn sie die Werbungskostenpauschale von 1.000,00 Euro pro Jahr &uuml;bersteigt. Geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigung (sogenannter 450-Euro-Job oder Minijob) Studierende, die auf Dauer angelegte Besch&auml;ftigungen als Arbeitnehmer/innen mit einem Monatsentgelt von insgesamt regelm&auml;&szlig;ig nicht mehr als 450,00 Euro aus&uuml;ben. Bei mehreren Minijobs gilt das Folgende nicht, wenn die Arbeitsverdienste zusammengerechnet mehr als 450,00 Euro betragen. Anzumelden sind die Minijobs durch den/die Arbeitgeber/in bei der Minijob-Zentrale. Jobben w&auml;hrend der Semesterferien Studierende, die in der vorlesungsfreien Zeit jobben, ohne R&uuml;cksicht auf die H&ouml;he des Arbeitsentgelts</p> <p><a href="https://www.jobadu.de/pdfs/67146.pdf">Publikation zeigen</a></p>