Beruf und Familie zum Thema machen

Erfahren Sie in Experteninterviews, Unternehmensbeispielen und Tipps,

wie Sie am besten über Ihre Familienfreundlichkeit kommunizieren können...

Quelle: BMFSFJ

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Beruf und Familie im Unternehmen zum Thema machen Leitfaden für eine praxisorientierte interne Kommunikation zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie TIPP: Instrumente der internen Kommunikation Umgang mit Tabuthemen: Offener Umgang versus Privatsphäre schützen Schauen Sie manchmal bei Ihren Kolleginnen und Kollegen in erstaunte Gesichter, wenn Sie über eigentlich gut etablierte Instrumente der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sprechen? Wenn Sie nicht immer wissen, was von Ihren Angeboten wirklich bei Ihren Beschäftigten ankommt und ob es dazu beiträgt, Fachkräfte zu halten und zu motivieren, dann haben Sie die richtige Lektüre in der Hand. Wie kann man familienfreundliche Maßnahmen also erfolgreich kommunizieren? Wir haben uns als Netzwerkbüro auf die Suche gemacht - nach Expertinnen und Experten und Unter nehmen, die Antworten und Erfahrungen zu dieser Frage mit uns teilen. Im Rahmen unseres Forums Interne Kommunikation haben wir Tipps und Informationen gesammelt, die wir im vorliegenden Leitfaden zusammengestellt haben. Zum Beispiel geht es darum, wie Sie interne Kommunikation zum Thema Beruf und Familie strategisch planen, glaubwürdig gestalten und angemessen dosieren können. Oder welche Anlässe, Bilder und Medien Sie nutzen können, um Beschäftigten familienbewusste Angebote nahezubringen. Und natürlich haben wir uns auch mit den weniger offensichtlichen Themen beschäftigt: wie Sie beispielsweise mit tatsächlichen oder vermeintlichen Tabuthemen wie der Pflege eines nahen Angehörigen, umgehen oder wie Sie Führungskräfte als Kommunikatoren zu Beruf und Familie gewinnen und einbinden können. Damit Unternehmen wissen, wie gut ihre Beschäftigten die Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie kennen, sollten sie diese regelmäßig befragen, vor einer Kommunikationsmaßnahme und danach. Nur so lasse sich präzise feststellen, ob Maßnahmen funktioniert haben oder nicht. Entscheidend sind die Führungskräfte Ein Konzept zu erarbeiten und regelmäßig Befragungen durchzuführen reicht aber nicht. Ob interne Kommunikation zu Beruf und Familie gelingt, hängt vor allem von den Führungskräften ab. Sie müssen offen mit dem Thema umgehen, ansprechbar sein. Sind sie das nicht, werden sie zu einer kommunikativen Lehmschicht. Da dringt dann nichts mehr durch, sagt Montua. Dann hilft auch das beste Konzept nicht. Gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne Kommuni kationsabteilung sollten zudem jene Beschäftigten früh einbinden, die Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie kommunizieren. Viele Beschäftigte sind auch deshalb nicht ausreichend informiert, weil sie die Informationen in der falschen Form vermittelt bekommen. Jene, die dem Thema ohnehin aufgeschlossen gegenüberstehen, sind empfänglicher für eine emotionale Ansprache mit Bildern und Erfolgsgeschichten...

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