Varianten der Arbeit auf Abruf

Die typische Abrede und somit das Grundmodell der Arbeit auf Abruf

ist in der Vereinbarung einer variablen Lage der Arbeitszeit...

Quelle: bewerberAktiv

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Varianten der Arbeit auf Abruf Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat. Die typische Abrede und somit das Grundmodell der Arbeit auf Abruf ist in der Vereinbarung einer variablen Lage der Arbeitszeit im Rahmen eines vordefinierten Referenzzeitraums zu sehen, wobei von einem festgelegten Arbeitszeitvolumen ausgegangen wird. Beispiel: Arbeitnehmer A arbeitet als Teilzeitarbeitnehmer und Abrufarbeitnehmer auf Wochen-/ bzw. Monatsbasis drei Stunden pro Tag. Die Verteilung der Arbeitszeit ergibt sich dabei nach dem Abruf durch den Arbeitgeber. Aber auch die Dauer der täglichen Arbeitszeit ist variabel, solange sie nur innerhalb des für den Ausgleichszeitraum vereinbarten Gesamtarbeitszeitvolumens bleibt. Mischform fester und variabler Arbeitszeiten Möglich ist die Ausgestaltung eines Arbeitsverhältnisses auf Abruf jedoch auch in der Weise, dass es zu einer Kombination von fixen und veränderbaren Arbeitszeitelementen kommt. Für das Vorliegen eines Abrufarbeitsverhältnisses ist es nicht zwingend erforderlich, dass das gesamte Arbeitszeitdeputat bedarfgemäß gestaltet sein muss. Vielmehr reicht es aus, wenn nur ein Teil der Arbeitszeit bedarfsorientiert genutzt wird, hinsichtlich des restlichen Teils der Arbeitszeit hingegen sowohl Dauer als auch Lage im Voraus bestimmt sind. Beispiel: Arbeitnehmer A hat von Montag bis Mittwoch grundsätzlich zu den feststehenden Arbeitszeiten von 9 bis 16 Uhr zu arbeiten. Für die Tage Donnerstag und Freitag hingegen wird die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers A je nach aktuellem Bedarf angefordert. Befristete Arbeit auf Abruf Ebenfalls eine Möglichkeit der Ausgestaltung stellt es dar, wenn grundsätzlich von einem starren Arbeitszeitsystem mit fixierten Arbeitszeiten ausgegangen wird, für bestimmte befristete Perioden hingegen die Variabilität der Arbeitszeit ermöglicht ist. In dieser Zeitspanne hat der Arbeitnehmer demgemäss auf Abruf zu arbeiten. Eine solche Gestaltungsvariante der Arbeit auf Abruf bietet sich insbesondere für jene Betriebe an, bei denen ein starkes Bedürfnis besteht, auf saisonale Schwankungen reagieren zu können. Beispiel: Arbeitnehmer A hat von Januar bis Juni und von September bis Dezember im Rahmen einer fest vorgegebenen 35-Stunden-Woche täglich sieben Stunden zu arbeiten. Während der Kalendermonate Juli und August hingegen muss er seine Arbeitsleistung bedarfsorientiert und damit vom Abruf des Arbeitgebers abhängig erbringen...

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