Minijob für Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und Geduldete

Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung und geduldete Personen können nicht ohne Weiteres einen Minijob ausüben...

Quelle: Minijob-Zentrale

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Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und Geduldete Asylsuchende, anerkannte Flüchtlinge und Geduldete Wer darf in einem Minijob beschäftigt werden? Viele Privatpersonen und Unternehmen haben erkannt, dass sie einen Beitrag für die Integration der nach Deutschland geflüchteten Menschen leisten können. Sie sind bereit diese Menschen zu beschäftigen, damit sie schnell in Deutschland auf eigenen Beinen stehen können. Bei geflüchteten Menschen wird je nach Stand des Asylverfahrens zwischen folgenden Personenkreisen unterschieden: Asylsuchende mit noch nicht abgeschlossenen Verfahren (Aufenthaltsgestattung liegt vor) Geduldete Menschen, deren Asylantrag abgelehnt wu rde, welche aus Gründen von Krankheit o.ä. nicht abgeschoben werden können. Anerkannte Flü chtlinge mit Aufenthaltserlaubnis Voraussetzungen für die Beschäftigung in einem Minijob Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung und gedu ldete Personen können nicht ohne Weiteres einen Minijob ausüben. Für beide Gruppen kann die Ausländerbehörde nach Ablauf der Wartezeit von drei Monaten eine Arbeitserlaubnis erteilen. Hier muss die Erlaubnis für eine konkrete Beschäftigung bei der Au sländerbehörde beantragt werden. In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit wird eine Zustimmung oder Ablehnung erteilt. Anerkannte Flü chtlinge mit einer Au fenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen dürfen jeder Beschäftigung nachgehen. Geflüchtete Menschen in einem 450-Euro-Minijob Haben geflüchtete Menschen eine Arbeitserlaubnis, können sie einen Minijob ausüben. Hier ist wichtig zu wissen: Arbeitgeber müssen für diese Personen keinen Pauschalbeitrag zur Krankenversicherung zahlen, da Flüchtlinge in Deutschland nicht gesetzlich krankenversichert sind. Ansonsten haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer die gleichen Rechte und Pflichten wie bei jedem anderen Arbeitsverhältnis in Deutschland. Kurzfristige Beschäftigung bei Geflüchteten nicht möglich Anders als bei einem 450-Euro-Minijob darf der Verdienst bei einer kurzfristigen Beschäftigung die Gehaltsgrenze uneingeschränkt überschreiten, wenn der Minijob nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Bei geflüchteten Menschen ist die kurzfristige Beschäftigung nicht möglich, da man von Berufsmäßigkeit ausgeht, wenn der Arbeitnehmer keine weiteren Einkünfte hat. Gewerbliche Arbeitgeber finden wie gewohnt auf der Website der Minijob-Zentrale alle Informationen zu Minijobs. Darüber hinaus stehen Flyer mit den wichtigsten Informationen zu Minijobs in Privathaushalten und dem Anmeldeformular in verschiedenen Sprachen als Download zur Verfügung. Bei anderen Fragen zur Beschäftigung geflüchteter Menschen (z.B. Anerkennung ausländischer Berufsabschlü sse, Einreise und Aufenthalt usw.) können Sie sich an die '' Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland (http://www.bamf.de /DE/DasBAMF/HotlineArbeitenLeben/hotline-arbeiten-leben-node.html)”wenden, welche gemeinsam vom Bundesamt für Migration und Flü chtlinge (BMAF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) betrieben wird. Die Hotline ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 15 Uhr unter der Rufnummer und 49 30 1815-1111 erreichbar...

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