Praxiserprobte Wege für mehr Erfolg in der dualen Ausbildung

Im Rahmen von 17 Modellversuchen wurden von 2011 bis 2014 Konzepte, Instrumente und Methoden entwickelt,

mit dem Ziel, auch den Jugendlichen einen Zugang zur Ausbildung zu ermöglichen,

die den Unternehmen oftmals als nicht geeignet erscheinen.

Diese Broschüre stellt fünf Handlungsfelder vor, die leitend waren für die Arbeit der 17 Modellversuche...

Quelle: BIBB

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Praxiserprobte Wege für mehr Erfolg in der dualen Ausbildung. Wie sieht die Fachkräftesicherung in Zukunft aus? Entwicklung von Ausbildungsmärkten. Betriebliche Berufsvorbereitung. Externes Ausbildungsmanagement/Assistierte Ausbildung. Qualifizierung des Ausbildungspersonals. Ausbildungsinhalt: Lesen und Schreiben. Betriebspraktika zur Azubi-Gewinnung optimieren. Ausbildungsplätze besser besetzen. Mit Feedback Ausbildungsabbrüchen vorbeugen. Migrantenbetriebe attraktiver für Azubis machen. Assistierte betriebliche Ausbildung als dritter Weg. Teilzeitausbildung? Funktioniert erstaunlich gut. Mit vereinten Kräften Azubis erfolgreich begleiten. Durch geteiltes Wissen erfolgreich Azubis finden. Eine Kette von der Schule bis zur Ausbildung. Azubis unterstützen, ''das Lernen zu lernen''. Lebensnahe Vorausbildung im Betrieb. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um Ausbildungsplätze in Betrieben und Schulen (duales System) geht kontinuierlich zurück. Immer weniger junge Menschen verlassen die Schule. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) beklagen dieses und fügen hinzu, dass es oft an der notwendigen Ausbildungsreife fehle. Ein Fachkräftemangel ist zum Teil schon spürbar und wird von noch mehr Unternehmen zukünftig befürchtet. Gleichzeitig haben viele junge Menschen große Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden oder die richtige Berufswahl zu treffen: Welcher Beruf kommt in Frage? Ist es besser, weiter zur Schule zu gehen oder zu studieren? Wenn die Entscheidung für eine Ausbildung in einem Betrieb gefällt ist, werden die Chancen, dabei erfolgreich zu sein, von vielfältigen Faktoren bestimmt, wie z.B. Migrationshintergrund, Alter, persönliche Problemlagen, mehr oder weniger günstige (schulische) Vorbildung sowie bereits durchlaufene Fördermaßnahmen. Gleichzeitig aber klagen kleine und mittlere Unternehmen darüber, nicht die für sie passenden Auszubildenden finden zu können. Der Förderschwerpunkt ''Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung'' des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) setzte hier an. Es wurden innovative Wege in die Ausbildung aufgezeigt und modellhaft gefördert. Dabei wurde die zunehmende Heterogenität, also die Vielfalt der Jugendlichen als Herausforderung und Chance begriffen. Im Rahmen von 17 Modellversuchen wurden von 2011 bis 2014 Konzepte, Instrumente und Methoden entwickelt, und erprobt. Ziel war es, auch den Jugendlichen einen Zugang zur Ausbildung zu ermöglichen, die den Unternehmen oftmals als nicht geeignet erschienen. Die Modellversuche wurden von Experten aus Wissenschaft und Praxis begleitet. In dieser Broschüre finden Sie die Hintergründe, Maßnahmen und Erfolge der Modellversuche, gemeinsam mit Anregungen, wie die Ideen und Ansätze auf Ihre Unternehmenssituation übertragbar sein könnten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen waren von Beginn an in die Arbeit der Modellversuche integriert und haben wichtige Impulse gegeben. Vor allem aber konnten sie die Erfolge durch Veränderungen unmittelbar feststellen - wie z.B. die schwäbischen Stucka teure, die durch besseres Marketing, bessere Ausbildung und neue Ausbildungsangebote (z.B. Studium zum ''Bachelor of Crafts'') anfangen, die massiven Nachwuchsprobleme der Branche zu lösen (S. 20). Oder als ein weiteres Beispiel die landwirtschaftlichen Betriebe im Erzgebirge, die vorher die Ausbildungsplätze schwer besetzen konnten und viele Ausbildungsabbrüche hatten. Durch ein Angebotspaket konnten diese Betriebe Azubis erfolgreich gewinnen und halten (S. 38). Lassen Sie sich von den Beispielen inspirieren...

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