Info Zeitwertpapier, Argumente für die Einführung

Das Zeitwertpapier stellt eine innovative Möglichkeit

zur Gestaltung der Lebensarbeitszeit der Arbeitnehmer dar...

Quelle: bewerberAktiv

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Information Zeitwertpapier Das Zeitwertpapier stellt eine besonders innovative Möglichkeit zur Gestaltung der Lebensarbeitszeit der Arbeitnehmer dar. Im Prinzip handelt es sich um die Kombination aus einem Langzeitarbeitszeitkonto und einem Fondssparmodell. Auf diese Weise soll den Arbeitnehmern die Möglichkeit eröffnet werden, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Beim Zeitwertpapier-Modell hat der Arbeitnehmer während seines gesamten Arbeitslebens die Möglichkeit, Arbeitszeit und Arbeitsentgelt auf einem Zeitkonto anzusparen. Dort verbleibt das Guthaben jedoch nicht (wie z.B. bei den ''üblichen'' Langzeitarbeitszeitkonten, die in der Regel auf ein Sabbatical oder den vorgezogenen Ruhestand abzielen), sondern wird vielmehr in renditestarke Investmentfonds investiert. Angespart und angelegt werden können dabei sowohl Zeit (z.B. Überstunden, Sonderurlaub) als auch Geld (z.B. Teile des Gehalts, Tantieme, Weihnachtsgeld). Ab dem 55. Lebensjahr kann der Arbeitnehmer dieses Guthaben schließlich nutzen, um - unter fortlaufender Entgeltzahlung - frühzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Argumente für die Einführung von Zeitwertpapier-Modellen Für die Arbeitnehmer ist dieses Modell vorteilhaft, da sie ihre Lebensarbeitzeit - zumindest in einem erhöhten Umfang - nach ihren Vorstellungen gestalten und bei laufendem Gehalt vorzeitig das Berufsleben verlassen können. Zudem ergeben sich zu ihren Gunsten durch das Investieren in Zeitwertpapiere auch finanzielle und insbesondere steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Vorteile. Aber auch der Arbeitgeber zieht aus der Verwirklichung eines Zeitwertpapier-Modells insoweit Nutzen, als dass auf diese Weise eine Überalterung der Mitarbeiter vermieden wird und zugleich eine flexible Beschäftigungsstruktur erreicht werden kann. Daneben werden Motivation und Zufriedenheit der Arbeitnehmer gefördert, was sich wiederum positiv auf deren Produktivität und Kreativität auswirkt. Darüber hinaus ist auch der Staat an der erfolgreichen Praktizierung von Zeitwertpapier-Modellen interessiert, da daraus durchaus positive Beschäftigungseffekte resultieren können. Im Übrigen ist es auch für den Staat von besonderer Wichtigkeit, dass Wege gefunden werden, die zwar das in sozialer Hinsicht praktikable vorzeitige Ausscheiden der Arbeitnehmer aus dem Berufsleben ermöglichen, dagegen aber nicht zu einer untragbaren Belastung der Sozialversicherungsträger und der öffentlichen Hand führen. Gerade hier lagen die Probleme der klassischen Frühpensionierungsprogramme. Sie bauten auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit oder auf den vorzeitigen ungekürzten Rentenbezug und sind heute nicht mehr möglich...

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