Arbeitgeberwechsel beim Zeitwertpapier-Modell

Problematisch sind regelmäßig solche Fälle,

in denen der mit dem Flexibilisierungsinstrument verfolgte Zweck nicht eintritt...

Quelle: bewerberAktiv

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Arbeitgeberwechsel beim Zeitwertpapier-Modell Problematisch sind regelmäßig solche Fälle, in denen der mit dem Flexibilisierungsinstrument verfolgte Zweck nicht eintritt. Bei Zeitwertpapieren stellt sich vor allem die Frage, was ist, wenn der Arbeitnehmer bereits Zeit- und Geldelemente angesammelt hat, er jedoch - aus welchen Gründen auch immer - das Arbeitsverhältnis nicht fortsetzen kann. Da es sich bei dem bereits angesparten Guthaben um eine geldwerte Leistung des Arbeitnehmers handelt, ist zunächst von einem Auszahlungsanspruch des Arbeitnehmers gegenüber seinem Arbeitgeber auszugehen. Möglich ist aber auch eine Verwendung der angesparten Elemente zur Freistellung vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses. Wechselt der Arbeitnehmer den Arbeitgeber, könnte er zudem die Mitnahme des bereits angesparten Guthabens erwägen. Eine derartige Übertragung (''Huckepackverfahren'') ist jedoch nur unter den Voraussetzungen zulässig, dass - der neue Arbeitgeber sich dazu bereit erklärt und - zudem ebenfalls ein Modell wie das des Zeitwertpapiers im eigenen Unternehmen praktiziert. An der zweiten Voraussetzung wird die Übertragung des Wertguthabens jedoch in der Regel scheitern, da das Zeitwertpapier-Modell noch nicht sehr weit verbreitet ist...

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