Steuerrecht beim Sabbatical

Dem Arbeitnehmer ist der Arbeitslohn regelmäßig dann zugeflossen,

wenn er an ihn ausgezahlt worden ist...

Quelle: bewerberAktiv

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Steuerrechtliches im Rahmen von Sabbatical-Vereinbarungen Das charakteristische Merkmal der flexiblen Arbeitszeitmodelle, insbesondere der Zeitkontenmodelle besteht darin, dass die tatsächlich aufgewandte Arbeitszeit und das erzielte Arbeitsentgelt des Arbeitnehmers oft nicht in einem unmittelbaren Verhältnis zueinander stehen. Das Arbeitsentgelt bleibt ist in der Regel gleich, unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer gerade sein Konto auffüllt oder entleert. Dabei fragt es sich allerdings, wann genau die Lohnsteuerschuld entsteht. Da der Gesetzgeber diesbezüglich keine speziellen Regelungen getroffen hat, ist das Problem an den allgemeinen Grundsätzen zu messen. Gemäß § 38 (2) EStG entsteht die Lohnsteuerschuld dann, wenn der Arbeitslohn dem Arbeitnehmer ''zufließt'', so dass der Zeitpunkt der Fälligkeit irrelevant ist. Der Begriff des ''Zufließens'' wiederum ist in der Weise zu verstehen, dass der Arbeitnehmer in der Lage sein muss, wirtschaftlich darüber zu verfügen. Dem Arbeitnehmer ist der Arbeitslohn also regelmäßig dann zugeflossen, wenn er an ihn ausgezahlt oder auf sein Konto überwiesen worden ist, so dass auch erst zu diesem Zeitpunkt die Besteuerung einsetzt...

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