Rechtsnatur bei der Vertrauensarbeitszeit

Die Praktizierung einer Vertrauensarbeitszeit

ändert nichts an dem Arbeitnehmerstatus des Beschäftigten...

Quelle: bewerberAktiv

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Vertrauensarbeitszeit - Rechtsnatur des Arbeitsverhältnisses Die Tatsache, dass der Arbeitgeber anstatt auf die Arbeitszeit abzustellen vielmehr das Arbeitsergebnis seines Beschäftigten als relevantes Kriterium für dessen Bewertung heranzieht, könnte den Eindruck erwecken, dass es sich bei dem Vertrag mehr um einen Werkvertrag (§ 631 BGB) denn um einen Arbeitsvertrag (§ 611 BGB) handelt. Jedoch ist es auch bei der Vertrauensarbeitszeit nicht gänzlich irrelevant, wie lange jemand arbeitet. Zwar wird dem Arbeitsergebnis eine größere Bedeutung zugebilligt, doch darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass rechtlich gesehen auch innerhalb eines solchen flexiblen Arbeitszeitmodells die Bereitstellung der Arbeitskraft in dem vereinbarten zeitlichen Umfang weiterhin eine arbeitsvertragliche Pflicht darstellt. Folglich ändert die Praktizierung der Vertrauensarbeitszeit nichts an dem Arbeitnehmerstatus des Beschäftigten. Insbesondere ist er kein Unternehmer im Sinne des § 631 BGB...

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