Arbeitszeitrechtliches bei Vertrauensarbeitszeit

Bei der Vertrauensarbeitszeit können sich hinsichtlich der Einhaltung

der arbeitszeitrechtlichen Schutzvorschriften gewisse Schwierigkeiten ergeben...

Quelle: bewerberAktiv

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Arbeitszeitrechtliche Kenntnisse der Arbeitnehmer Nach § 1 Nr. 1 ArbZG besteht ein Ziel des Arbeitszeitgesetzes darin, ''die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer bei der Arbeitszeitgestaltung zu gewährleisten'' und die Arbeitnehmer somit vor Belastungen zu schützen. Daher sieht das Gesetz Grenzen vor, die bei der zeitlichen Ausgestaltung der Arbeitszeit zwingend zu beachten sind. Bei der Vertrauensarbeitszeit können sich hinsichtlich der Einhaltung der arbeitszeitrechtlichen Schutzvorschriften Schwierigkeiten ergeben. Einerseits steht bei diesem Arbeitszeitmodell die Verteilung der Arbeitszeit nicht von vornherein fest, sondern ist in der Regel in hohem Maße variabel. Zudem erfolgt die Organisation der Arbeitszeit nicht durch den Arbeitgeber, sondern regelmäßig eigenverantwortlich durch den Arbeitnehmer. Dabei hat auch dieser die - gerade zu seinem Schutz - bestehenden Vorgaben zu berücksichtigen. Damit die Arbeitnehmer vor Überlastungen geschützt sind, ist es von elementarer Bedeutung, dass sie über ausreichende arbeitszeitrechtliche Kenntnisse wie z.B. über die Höchstarbeitszeit (§§ 3, 6 ArbZG), die Pausen (§ 4 ArbZG), die Ruhezeiten (§ 5 ArbZG) und mögliche Arbeitsverbote (§ 9 ArbZG) und damit insgesamt über die Regelungen des ArbZG verfügen. Daher wird vermehrt die regelmäßige Durchführung von betrieblichen Schulungsmaßnahmen vorgeschlagen, durch welche den Arbeitnehmern zumindest grundlegende Kenntnisse über die Organisation ihrer Arbeitszeit unter Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Regelungen vermittelt werden können...

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