Elementare Grunddaten von Arbeitszeitkonten

Arbeitszeitkonten beinhalten drei elementare Grunddaten,

die bei der Einführung und Ausgestaltung zu berücksichtigen sind...

Quelle: bewerberAktiv

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Arbeitszeitkonten - Elementare Grunddaten Arbeitszeitkonten beinhalten drei elementare Grunddaten, die bei der Einführung und Ausgestaltung jedes Kontenmodells zu berücksichtigen sind. Unter der Schwankungsbreite versteht man die Ober- und Untergrenzen der täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeitdauer. Vergleiche von Betrieben mit Arbeitszeitkonten haben ergeben, dass nur eine geringe Anzahl die Schwankungsbreite auf wöchentliche Höchst- und Mindestgrenzen gründet. Der Großteil legt Ober- und Untergrenzen bei der täglichen Arbeitszeit fest, um eine größere Flexibilisierung zu erlangen, so dass ein Arbeitstag z.B. mindestens sechs und höchstens zehn Stunden hat. Als Ausgleichszeitraum wird jener Zeitraum bezeichnet, innerhalb dessen die vertragliche Durchschnittsarbeitszeit erreicht werden muss. Um die individualvertragliche oder tarifvertragliche Arbeitszeit einzuhalten, ist es nötig, dass sowohl Kontenguthaben als auch Kontendefizite in einem bestimmten Zeitraum ausgeglichen werden müssen, so dass der Endsaldo nach Ablauf des Augleichszeitraumes Null beträgt. Häufig wird dabei der Zeitraum von einem Jahr verwendet, so dass ein solches Kontenmodell auch ''Jahresarbeitszeitvertrag'' genannt wird. Schließlich müssen Höchstgrenzen des Aufbaus bzw. des Abbaus von Zeitsalden festgesetzt werden, von denen der Arbeitnehmer weder durch Ansammlung von zu viel noch von zu wenig Arbeitszeiteinheiten abweichen darf bzw. sollte. Eine Ausnahme bilden sogenannte Langzeitkonten...

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