Besondere gesetzliche Regelung zur Befristung

Eine Abweichung ergibt sich nach § 21 (4) BErzGG,

wenn die Elternzeit des Vertretenen bzw. der Vertretenen vorzeitig endet...

Quelle: bewerberAktiv

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Besondere gesetzliche Regelung im Rahmen der Befristung Gemäß § 21 (1) Bundeserziehungsgeldgesetz (BErzGG) ist die Befristung eines Arbeitsverhältnisses zur Vertretung eines Arbeitnehmers für die Dauer eines Beschäftigungsverbotes nach dem Mutterschutzgesetz, einer Elternzeit, einer auf Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder einzelvertraglichen Vereinbarung beruhenden Arbeitsfreistellung zur Betreuung eines Kindes zulässig. Da die genannten Fälle des Vertretungsbedarfs bei Kinderbetreuung durch Rechtsprechung und Literatur bereits allgemein anerkannt sind, hat diese Norm im Wesentlichen nur Klarstellungsfunktion, so dass auch auf die Befristung nach § 21 BErzGG die allgemeinen Regeln des TzBfG Anwendung finden. Eine Abweichung ergibt sich jedoch nach § 21 (4) BErzGG, der dem Arbeitgeber ein besonderes Kündigungsrecht einräumt, wenn die Elternzeit des Vertretenen vorzeitig endet...

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