Berufsporträt

Kurzinfo

Ausbildungsberuf

Koch*

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Tätigkeitsinhalte

Köche und Köchinnen verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören. Wenn sie einen Speiseplan aufgestellt haben, kaufen sie Lebensmittel und Zutaten ein, bereiten sie vor oder lagern sie gegebenenfalls ein.

Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche und sorgen dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden.

In kleineren Küchen kochen, braten, backen und garnieren Köche und Köchinnen alle Gerichte selbst. In Großküchen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Speisen spezialisiert, etwa auf Beilagen, Salate oder Fisch- und Fleischgerichte.

Zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Preise zu kalkulieren und Gäste zu beraten.

Arbeitsbedingungen

Köche und Köchinnen arbeiten viel mit der Hand und verwenden Küchengeräte und -maschinen. Sie tragen Arbeitskleidung, z.B. weiße Kittel und Hauben.

Vorwiegend sind sie in den Küchen von Restaurants, Kantinen oder Krankenhäusern tätig. In kleineren Küchen arbeiten sie z.T. allein, in größeren sind sie an einzelnen Kochposten tätig.

In Küchen ist es heiß, Gerüche und Dämpfe liegen in der Luft. Meist arbeiten mehrere Menschen auf engstem Raum. Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit ist in der Gastronomie üblich.

Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln und der Reinigung von Geräten beachten Köche und Köchinnen sorgfältig und verantwortungsbewusst die Hygienevorschriften, leiten zum Teil das Küchenpersonal an und organisieren die Arbeiten.

Geschickt zerlegen sie Fische und Fleisch und schneiden Gemüse. Sie hantieren mit schweren Töpfen und arbeiten meist im Stehen. Das ist körperlich anstrengend.

Bei der Zusammenstellung von Menüfolgen, bei der Kombination von Zutaten wie auch beim Anrichten von Speisen ist Kreativität wichtig, für das Abschmecken der Speisen ein guter Geruchs- und Geschmackssinn.

Zugang zur Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Betriebe stellen überwiegend Ausbildungsanfänger/innen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Bildungsabschluss ein. Beim Umgang mit Lebensmitteln benötigt man eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Wichtige Schulfächer

Die Grundrechenarten sowie Dezimal-, Bruch-, Prozent- und Dreisatzrechnung sollten Auszubildende beherrschen, um z.B. Mengenverhältnisse in Rezepturen be- und umrechnen zu können.

Angehende Köche und Köchinnen befassen sich auch mit der Zusammensetzung der Lebensmittel und deren Veränderung bei Herstellung, Lagerung und Zubereitung. Kenntnisse in Chemie, besonders Wissen aus der Lebensmittelchemie und -hygiene, sind daher hilfreich.

Perspektiven

Ihre späteren Chancen können angehende Köche und Köchinnen bereits während der Aus- bzw. Weiterbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. durch die Zusatzqualifikation Barmixer/in und Barkeeper/in.

Nach ihrer Ausbildung arbeiten Köche und Köchinnen überwiegend in Restaurants, Hotels, Cateringfirmen oder Küchen von Krankenhäusern.

Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kochen bis hin zu Lebensmittelrecht.

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Küchenmeister/in abzulegen.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Ernährungswissenschaft, Ökotrophologie erwerben.

Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Restaurant- oder Gaststättenbetrieb.

Ausführliche Informationen



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