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Fachkräfteengpässe in Unternehmen (Potenziale)*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Fachkräfteengpässe in Unternehmen (Potenziale)

Quelle

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Kurzbeschreibung

Die Engpassquote gibt den Anteil offener Stellen in Engpassberufen an allen offenen Stellen in relevanten Berufen an. Die Engpassquote zeigt somit, wieviele gemeldete offene Stellen aufgrund der Fachkräfteengpässe schwer zu besetzen sein dürften...

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Suchbegriffe und Textauszug

Fachkräfteengpässe in Unternehmen (Potenziale), Engpassquote, Engpassanalyse, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.. fachkräftesicherung in deutschland diese potenziale gibt es noch. wo bestehen fachkräfteengpässe? welche qualifikationen werden gebraucht? welche berufe sind besonders von engpässen betroffen? welche inländischen fachkräftepotenziale gibt es bei frauen und männern aktuell noch? welche qualifikationen bringen arbeitslose mit? welche qualifizierungspotenziale gibt es in helferberufen? welche potenziale lassen sich durch eine fundiertere berufswahlentscheidung erschließen? welche ausbildungsberufe wählen mädchen und jungen? welche aufstiegsfortbildungen absolvieren frauen und männer? im jahr 2018 gab es in 391 von 753 betrachteten berufen fachkräfteengpässe. 79 prozent aller stellen, die unternehmen bei der bundesagentur für arbeit (ba) im jahr 2018 gemeldet haben, waren in engpassberufen ausgeschrieben. besonders von engpässen betroffen sind: berufe, die entweder überwiegend von frauen oder überwiegend von männern ausgeübt werden der überwiegende teil der stellen in engpassberufen wird in männertypischen oder frauentypischen berufen ausgeschrieben. nur knapp 16 prozent aller stellen in engpassberufen werden in geschlechtsuntypischen berufen gemeldet. männertypische berufe, die eine gewerblichtechnische ausbildung voraussetzen fast alle top-10-engpassberufe für personen mit abgeschlossener berufsausbildung sowie für akademiker sind männertypische berufe aus dem gewerblichtechnischen beziehungsweise naturwissenschaftlichen bereich. bei den top-10-engpassberufen für spezialisten mit fortbildungsabschluss sind insbesondere männertypische berufe in der verund entsorgung, im tiefbau und der spanenden metallbearbeitung zu finden. frauentypische berufe für spezialisten im gesundheitsbereich unter den top-10-engpassberufen für personen mit abgeschlossener berufsausbildung zählt lediglich die altenpflege zu den frauentypischen berufen. dieser beruf gehört allerdings schon sehr lange zu den engpassberufen und weist mittlerweile flächendeckend einen mangel auf. die top-10-engpassberufe für spezialisten mit fortbildungsabschluss sind hingegen überwiegend frauentypische (gesundheits-)berufe. identifizierte potenziale, um fachkräfteengpässen entgegenzuwirken qualifizierte frauen in qualifizierte jobs bringen arbeitslose frauen und männer verfügen im durchschnitt etwa über den gleichen bildungsstand. beim suchverhalten auf dem arbeitsmarkt unterscheiden sie sich jedoch. frauen suchen häufiger als männer einen job, der unterhalb ihres formalen qualifikationsniveaus liegt. so suchen mehr arbeitslose frauen eine helfertätigkeit als es arbeitslose frauen ohne berufsabschluss gibt. auch ein teil der arbeitslosen akademikerinnen sucht eine tätigkeit, für die kein akademischer abschluss erforderlich ist: so suchen 28.638 akademikerinnen eine tätigkeit unterhalb ihres qualifikationsniveaus. unternehmen können diese frauen durch weiterbildungsangebote und gezielte ansprache in stellenangeboten für sich gewinnen. mit diesen hochqualifizierten frauen ließe sich ein teil der 62.653 gemeldeten offenen stellen für akademisch qualifizierte besetzen. im gegensatz zu den frauen strebt ein teil der arbeitslosen männer eine tätigkeit an, die oberhalb ihres formalen qualifikationsniveaus liegt. so haben 625.659 arbeitslose männer keinen berufsqualifizierenden abschluss (51,0 prozent aller arbeitslosen männer), jedoch suchen lediglich 559.413 (45,6 prozent aller arbeitslosen männer) eine tätigkeit als helfer. das bedeutet, 66.246 männer ohne formalen abschluss suchen eine tätigkeit als fachkraft. eine ursache hierfür kann sein, dass männer häufiger als frauen ihre non-formal und informell erworbenen kompetenzen bei der jobsuche nutzen. potenziale von arbeitslosen helferinnen und helfern nutzen viele helferinnen und helfer melden sich in berufen arbeitslos, in denen es in den berufen im gleichen fachlichen bereich auf einem höheren qualifikationsniveau (fachkraft, spezialist) engpässe gibt. in 30 von 204 engpassberufen für fachkräfte mit abgeschlossener ausbildung gibt es in den dazugehörigen helferberufen deutlich mehr arbeitslose helferinnen und helfer als nachgefragt werden. diese stellen ein fachkräftepotenzial dar. sowohl in frauenals auch in männertypischen berufen lässt sich durch die qualifizierung von helferinnen und helfern zu fachkräften ein teil der engpässe deutlich verringern bzw. ''heilen'' (zum beispiel im friseurgewerbe und im verkauf von lebensmitteln - beide frauentypisch - oder in der lagerwirtschaft und bei maler-/lackiererarbeiten - beide männertypisch). in anderen berufsbereichen bieten helferinnen und helfer dagegen nur ein relativ geringes potenzial zur ver...

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