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Vereinbarungen zum flexiblen Arbeiten mit Kontenmodellen*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Vereinbarungen zum flexiblen Arbeiten mit Kontenmodellen

Quelle

Hans-Böckler-Stiftung

Kurzbeschreibung

Welcher Umgang mit Arbeitszeitkonten ist der richtige? Können die Interessen der Beschäftigten und betriebliche Belange gleichermaßen berücksichtigt werden? Diese Auswertung von 396 Betriebs- und Dienstvereinbarungen zeigt, wie betriebliche Akteure das Thema aufgreifen und gibt Hinweise für die Gestaltung eigener Vereinbarungen...

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Textauszug

Flexible Arbeitszeiten. Kontenmodelle. Verfügungsgewalt über die Arbeitszeit. Volumen, Dauer und Lage der Arbeitszeit. Führung und Steuerung von Arbeitszeitkonten. Begrenzung von Zeitguthaben und -defiziten. Ausgleichszeitraum. Zeitausgleich. Zeiterfassung. Mehrarbeit. Insolvenzsicherung. Kompensation. Reisezeiten. Die Gestaltung flexibler Arbeitszeiten beschäftigt Interessenvertretungen aller Betriebsgrößen und Branchen gleichermaßen. Flexible Arbeitszeiten sind attraktiv, aber auch umstritten: Dem ökonomischen Druck nach Flexibilisierung und Anpassung an den Markt von Seiten der Arbeitgeber stehen legitime Beschäftigteninteressen gegenüber. Einen Ausgleich zwischen diesen Interessen zu finden, ist besonders für Betriebsräte schwierig. Betriebsräte stehen vor der Aufgabe, oft unter hohem wirtschaftlichem Druck, betriebsspezifische flexible Arbeitszeiten zu vereinbaren und für Beschäftigte tragbare Kompromisse zu finden. Aber welche Regulierung ist ''richtig'', damit Beschäftigte gut arbeiten und leben können, Unternehmen konkurrenzfähig bleiben und Arbeitsplätze erhalten werden? Besonderen Zulauf haben Arbeitszeitkonten: Zeit wird auf Konten gespart und bei Bedarf entnommen. Die Ansparzeiträume können dabei kurz- oder auch langfristig sein. Aber wer entscheidet letztlich, aus welchen Gründen der Zeitbedarf realisiert wird. Sind die betrieblichen oder die persönlichen Belange ausschlaggebend? Wie der Einfluss von Beschäftigten auf ihre Kontenstände gesichert werden kann, welche Grenzwerte sinnvoll sind und wie ihre Einhaltung gewährleistet wird, alles das muss man heraus finden. Flexible Arbeitszeiten haben Konjunktur. Von allen Seiten werden sie empfohlen: um Überstunden abzubauen, um Arbeitskosten zu senken oder um Beschäftigten neue Freiheiten zu gewähren. Verlangen Arbeitgebervertreter längere Arbeitszeiten, werden ihnen regelmäßig deren Flexibilisierung und die Einführung von Arbeitszeitkonten (f Glossar) als bessere Lösungen entgegen gehalten. Fast immer zeugen die Äußerungen von hohem politischen Handlungswillen - beruhen aber leider nur auf geringer Sachkenntnis. Wäre diese vorhanden, würde niemand die grundsätzliche Möglichkeit der Flexibilisierung in Frage stellen. Sie besteht durch die Tarifverträge seit etwa 20 Jahren zunehmend und bis heute flächendeckend. Mit der beendeten Auseinandersetzung um die Einführung der 35-Stunden-Woche wandelte sich großteils unbemerkt die Behandlung des Themas Arbeitszeit in der Tariflandschaft. Bis dahin war es das vorrangige Ziel der Gewerkschaften, die effektive Arbeitszeit durch den Tarifvertrag zu verkürzen. So sollten Freiräume für die Beschäftigten und Beschäftigungschancen durch Umverteilung der Arbeit entstehen. Heute steht stattdessen das Verhältnis von Zeit und Geld im Zentrum des Interesses: Festgelegt wird eine normal vergütete Regelarbeitszeit, die aber je nach Interessen des Unternehmens schwanken kann. Das heißt: Sie ist ohne Einfluss auf die Vergütung mal länger und mal kürzer. Daneben tritt als gewollte Ausnahme die zusätzlich vergütete Mehrarbeit (f Glossar) in unbegrenzter Höhe. Sie soll zwar nach den meisten tariflichen Regelungen auch durch Freizeit ausgeglichen werden - aber nur dann, wenn das betrieblich möglich ist. Andernfalls darf auch ausgezahlt werden. Dies entspricht zwar durchaus dem Wunsch vieler Beschäftigter, führt jedoch regelmäßig zu längeren Arbeitszeiten - eine Tendenz, die mittlerweile durch alle Untersuchungen der Arbeitszeitrealität bestätigt wird. Sie konstatieren flächendeckend eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit von über 40 Stunden. Nachwirkung generelle Erstreckung auf alle Vereinbarungsbestandteile, grundsätzlicher Ausschluss Materielles Lage der Arbeitszeit Festlegung durch Arbeitgeber, Festlegung durch Arbeitnehmer, Festlegung in der Betriebsvereinbarung, abstraktes Festlegungsverfahren, Samstag/Wochenende, Brücken-/Brauchtumstage Abweichungen von der festgelegten Arbeitszeit Mitbestimmung bei Abweichungen, angewiesene Abweichungen, durch Arbeitnehmer selbst organisierte Abweichungen Einhaltung gesetzlicher Vorgaben tägliche/wöchentliche Höchstarbeitszeit, Pausen, Ruhezeiten, Sonntagsarbeit Pausen Korridor, Festlegung durch Beschäftigte, Bezahlung, Ausdehnungsbefugnis Planung Arbeitgeber mit Beteiligung des Betriebsrates, Arbeitgeber ohne Beteiligung des Betriebsrates, Gruppenplanung Schichten Festlegung der Lage in der Betriebsvereinbarung, Tauschoption, Wunschdienstplan Umsetzung tariflicher Vorgaben Regelarbeitszeit, Mehrarbeit/zuschlagspflichtige Zeiten, Einhaltung des Ausgleichszeitraums, Rückführung Kontoguthaben, Jahresarbeitszeit Ausgleichszeitraum Stichtagsregelung, Individualisierung des Zeitraumes Korridore Tag, Woche, Monat, Guthaben, Schulden Zeitguthaben Freizeitausgleich, Auszahlung, Übertragung, Kappung, Zugriff Arbeitnehmer, Zugriff Arbeitgeber/Vorgesetzte, Schwankungsbreite des Kontos Zeitschulden Nacharbeit, Rückzahlung, Übertragung, Streichung Freizeitausgleich Durchsetzung, Widerruf, Kontingentierung, Erkrankung Steuerung Kontensysteme gleitende Arbeitszeit, Ampelkonto, Buchungstechnik Mehrarbeit Definitionen, Freigabe, Freiwilligkeit, Freizeitausgleich, Bezahlung, Mitbestimmung, Eil-/Notfälle Abwesenheiten ganztägig, untertägig, Dienstreisen, Urlaub, Berechnung Entgeltfortzahlung Mitbestimmung Ausübung vorab, Vorbehalt, Beschränkung, Informationsrechte des Betriebsrates, Informationsrechte der Beschäftigten Vergütung verstetigtes Entgelt, Sonderleistungen Atypische Verläufe Ende des Arbeitsverhältnisses, Wechsel in andere Zeitsysteme, Umgang mit altem Bestand an Zeitguthaben Kompensation Vergütung, Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, Erhalt der Tarifbindung, Einstellungszusagen Zeiterfassung elektronisch, Handaufschreibung, Verzicht Insolvenzsicherung Konfliktlösung Einigungsstelle, Kommission, Beschwerderecht, andere Mechanismen Abrechnungsmonat Ampelkonto Ankündigungsfrist Arbeitszeitkonto Ausgleichszeitraum Auslastungsschwankungen Belastungsausgleich Betriebliche Belange Feiertagsarbeit flexible Arbeitszeiten Freistellung Freizeitausgleich Höchstarbeitszeit Kontenkaskade Mehrarbeit Minusstunden Nachtarbeit Referenzarbeitszeit Restguthaben Schichtplan Schwankungsbreite Steuerungsinstrumente Überlastung Verfallsfrist Werktägliche Arbeitszeit Wunschdienstplan Zeitausgleich Zeitdefizit Zeitdefizite Zeiterfassung Zeitguthaben Zeitplan Zeitrahmen Zeitschulden Zeitsouveränität Zeitwertpapier...

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