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Steuerfreiheit Gesundheitsförderung*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Steuerfreiheit Gesundheitsförderung

Quelle

IHK Köln

Kurzbeschreibung

Steuerfrei bleiben zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung...

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Suchbegriffe und Textauszug

Steuerfreiheit Gesundheitsförderung, Gesundheitsförderung, Steuerfrei, Gesundheitsförderungsleistungen, IHK Köln. steuerfreiheit von gesundheitsförderungsleistungen für arbeitnehmer 1. rückwirkend seit 2008 steuerbefreit mit dem jahressteuergesetz (jstg) 2009 hat der gesetzgeber rückwirkend ab 2008 einen neuen steuerbefreiungstatbestand zur gesundheitsförderung in § 3 nr. 34 einkommensteuergesetz (estg) aufgenommen. steuerfrei bleiben dadurch zusätzlich zum ohnehin geschuldeten arbeitslohn erbrachte leistungen des arbeitgebers zur verbesserung des allgemeinen gesundheitszustands und der betrieblichen gesundheitsförderung, die hinsichtlich qualität, zweckbindung und zielgerichtetheit den anforderungen der §§ 20 und 20a des fünften buches sozialgesetzbuch genügen, soweit sie 500 euro pro arbeitnehmer im kalenderjahr nicht übersteigen. diese steuerbefreiung soll die bereitschaft des arbeitgebers erhöhen, seinen arbeitnehmern dienstleistungen zur verbesserung des allgemeinen gesundheitszustands (zum beispiel bewegungsprogramme, ernährungsberatungen, angebote zur stressbewältigung und entspannung oder zur suchtprävention) sowie zur betrieblichen gesundheitsförderung (zum beispiel dienstleistungen zur vorbeugung oder reduzierung arbeitsbedingter körperlicher belastung oder eine gesundheitsgerechte betriebliche gemeinschaftsverpflegung) anzubieten und/oder entsprechende barzuschüsse für die durchführung derartiger maßnahmen. die übernahme von mitgliedsbeiträgen an sportvereine und fitnessstudios ist jedoch generell nicht begünstigt. 2. persönlicher anwendungsbereich unter die neue steuerfreiheit fallen arbeitnehmer. der befreiungstatbestand kann somit auch auf mini-jobber und gesellschafter/geschäftsführer zur anwendung kommen. steuerpflichtige mit anderen einkunftsarten werden von diesem neuen befreiungstatbestand nicht erfasst. 3. sachlicher anwendungsbereich die steuerfreiheit bezieht sich auf leistungen zur verbesserung des allgemeinen gesundheitszustands sowie zur betrieblichen gesundheitsförderung. von dem befreiungstatbestand erfasst werden leistungen zur verbesserung des allgemeinen gesundheitszustands sowie zur betrieblichen gesundheitsförderung. diese müssen hinsichtlich qualität, zweckbindung und zielgerichtetheit den anforderungen der §§ 20 und 20a sozialgesetzbuch v (sgb v) genügen. die leistungen genügen diesen anforderungen, wenn sie im präventionsleitfaden der spitzenverbände der krankenkassen aufgeführt sind. dort sind die folgenden handlungsfelder genannt: 3.1 verbesserung des allgemeinen gesundheitszustandes bewegungsgewohnheiten (reduzierung von bewegungsmangel, vorbeugung und reduzierung spezieller gesundheitlicher risiken durch verhaltens- und gesundheitsorientierte bewegungsprogramme), ernährung (vermeidung von mangel- und fehlernährung, vermeidung und reduktion von übergewicht), stressbewältigung und entspannung (förderung individueller kompetenzen der belastungsverarbeitung zur vermeidung stressbedingter gesundheitsrisiken), suchtmittelkonsum (förderung des nichtrauchens, gesundheitsgerechter umgang mit alkohol, reduzierung des alkoholkonsums). 3.2 betriebliche gesundheitsförderung arbeitsbedingte körperliche belastungen (vorbeugung und reduzierung arbeitsbedingter belastungen des bewegungsapparates wie zum beispiel rückenschule bei bildschirmarbeit), gesundheitsgerechte betriebliche gemeinschaftsverpflegung (ausrichtung der betriebsverpflegungsangebote an ernährungsrichtlinien und bedürfnisse der beschäftigten, schulung des küchenpersonals, informations- und motivierungskampagnen), psychosoziale belastung, stress (förderung individueller kompetenzen der stressbewältigung am arbeitsplatz, gesundheitsgerechte mitarbeiterführung), seminare und kurse zur reduzierung von suchtmittelkonsum (zum beispiel rauchentwöhnungskurse). beispiele 1. ein arbeitgeber bietet seinen mitarbeitern mit bildschirmarbeitsplätzen an, dass auf seine kosten massagen durchgeführt werden. die beschäftigten erhalten in 2013 jeweils monatlich eine halbstündige massage zum preis von 30 euro. bewertung: es liegt eine sachzuwendung vom arbeitgeber an den arbeitnehmer vor. selbst wenn es sich um lohnsteuerbaren arbeitslohn handeln würde, bleibt dieser steuerfrei. der freibetrag von 500 euro wird nicht überschritten. auf die sogenannte 44 euro - freigrenze nach § 8 absatz 2 einkommensteuergesetz (estg) werden nur lohnsteuerpflichtige, individuell zu erfassende sachbezüge angerechnet, die lohnsteuerlich mit dem marktpreis bewertet werden. da diese sachleistung lohnsteuerfrei ist, steht die 44 euro - freigrenze ungekürzt anderweitig zur verfügung. 2. der arbeitgeber zahlt allen seinen arbeitnehmern, die ihm die mitgliedschaft in einem fitnessstudio nachweisen, einen monatlichen barzuschuss von 30 euro. bewert...

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