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Mobiles und entgrenztes Arbeiten*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Mobiles und entgrenztes Arbeiten

Quelle

BMAS

Kurzbeschreibung

Hier werden die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebs- und Beschäftigtenbefragung zur Nutzung von Homeoffice und der Erreichbarkeit von Beschäftigten in ihrer Freizeit zusammengefasst...

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Textauszug

Arbeiten von zu Hause aus Sicht der Betriebe Arbeiten von zu Hause aus Sicht der Beschäftigten Rahmenbedingungen der Arbeit von zu Hause Arbeiten von zu Hause und Arbeitsqualität Beschäftigte ohne Homeoffice Arbeiten, wann und wo wir wollen - viele Beschäftigte wünschen sich das. Ein wichtiges Anliegen ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Beruf und Privatleben. Zugleich ist zeit- und ortsflexibles Arbeiten technisch heute in vielen Bereichen auch leichter umsetzbar. Dabei stellt sich eine Reihe grundlegender Fragen für die Gestaltung guter Arbeit: Wie zeit- und ortsflexibel wollen die Beschäftigten arbeiten? Was sind ihre Motive? Welche Hindernisse gibt es im Betrieb? Wie viel Flexibilität dürfen die Betriebe von ihren Beschäftigten im Gegenzug erwarten? Und welche Folgen hat es, wenn Beschäftigte ihr mobiles Büro mit sich herumtragen und potenziell immer und an jedem Ort erreichbar sind? Beruf und Familie bzw. Privatleben und das Einsparen von Wegezeiten die erwartetermaßen wichtige Rolle. Eine andere, etwa gleich große Gruppe arbeitet in ihrer Freizeit von zu Hause aus. Fragen der besseren Integration von Arbeit und Familienleben stehen für diese Gruppe nicht im Vordergrund. Vielmehr sind die Rollenkonflikte zwischen Arbeits- und Privatleben für sie stärker ausgeprägt. Äußert sich darin ein besonderes Maß an Engagement und Leistungs willen? Oder ist es Ausdruck davon, dass die normale Arbeitszeit für die Fülle zu bewältigender Aufgaben nicht ausreicht und aus diesem Grund ein Teil der Arbeit in der Freizeit erledigt wird? Die Befragung lässt dies offen. Die Weiterentwicklung mobiler Endgeräte und die Ausbreitung des Breitband-Internets haben die Digitalisierung der Arbeitswelt in den letzten Jahren schnell vorangetrieben. Flexible Arbeitsformen gewinnen zunehmend an Bedeutung und rücken immer stärker in den Fokus der gesellschaftlichen Debatte. Zwei Dimensionen der Flexibilität - die zeitliche und die räumliche - führen zu einem Phänomen, das häufig als Entgrenzung der Arbeit bezeichnet wird. sucht. Anschließend werden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken dieser Form der Flexibilisierung betrachtet. Das Wissen soll dabei helfen, Ansätze für eine gesundheitsgerechte und zukunftsfähige Gestaltung flexibler Arbeitsformen zu entwickeln. Definition von räumlicher und zeitlicher Entgrenzung Die bisherige Forschung zeigt: Flexible Arbeitsformen können einerseits die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten erhöhen. Andererseits bergen sie aber auch die Gefahr von höherem Arbeitsvolumen und höherer Arbeitsintensität ohne ausreichende ungestörte Erholungsphasen. Auf Dauer kann das negative Folgen für die psychische und physische Gesundheit der Beschäftigten haben. Für die Arbeitsqualität der Beschäftigten und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg der Betriebe ist eine Arbeitsorganisation unverzichtbar, die das Spannungsfeld zwischen Work-Life-Balance und Beanspruchung verringert. Bisher ist wenig bekannt über die tatsächlich gelebte Entgrenzung der Arbeit, deren Voraussetzungen, Chancen und Risiken. Dieser Monitor fasst die Ergebnisse einer repräsentativen Betriebs- und Beschäftigten befragung zusammen, dem Linked Personnel Panel (LPP). Zunächst wird die Verbreitung des Phänomens Entgrenzung aus Betriebs- und Beschäftigtensicht für die zeitliche und räumliche Dimension unter Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglicht eine Entgrenzung der Arbeit, d.h., dass Arbeit räumlich, zeitlich und organisational bisherige betrieblich vorgegebene Strukturen zugunsten einer neuen Offenheit verliert. Das betrifft beispielsweise feste Arbeitszeiten und Arbeitsorte und die langfristig angelegte Bindung von Mitarbeitenden an den Betrieb (Quelle: Grünbuch Arbeiten 4.0, BMAS 2015). Den Ergebnissen in diesem Monitor liegen folgende Definitionen zugrunde: Räumliche Entgrenzung: Die Arbeit findet nicht beim Arbeitgeber, sondern zu Hause statt. Mobiles Arbeiten von unterwegs beispielsweise wurde bei der Befragung nicht berücksichtigt. Zeitliche Entgrenzung: Die Arbeit findet außerhalb der regulären Arbeitszeit statt. Da sich die Fragen hierzu nur auf Arbeit von zu Hause beziehen, sind Überstunden im Büro nicht berücksichtigt...

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