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Betriebsvereinbarungen zur mobilen Arbeit*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Betriebsvereinbarungen zur mobilen Arbeit

Quelle

Hans-Böckler-Stiftung

Kurzbeschreibung

Mobile Arbeit zu gestalten, ist ein relativ junges Thema. Diese Auswertung von 96 Betriebsvereinbarungen zeigt wie die Arbeitnehmervertretung das Thema aufgreift. Gezeigt wird die Bandbreite möglicher Regelungen. Sie können Anregungen geben, um die zahlreichen noch offenen Fragen anzugehen...

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Suchbegriffe und Textauszug

Betriebsvereinbarungen zur mobilen Arbeit, Betriebsvereinbarung, Mobile Arbeit, Telearbeit, Hans-Böckler-Stiftung. mobile telearbeit. formen mobiler arbeit. vernetzte projektarbeit und mobile telearbeit. arbeit beim kunden. regelungsinhalte telearbeit. telearbeit und betrieblicher arbeitsplatz/desk sharing. voraussetzungen der teilnahme an telearbeit begründung und beendigung von telearbeit. organisation der telearbeit. ergonomie und gesundheitsschutz. vereinbarungen zum regelungsbereich außendienst steuerung des außendiensts. vereinbarungen zum regelungsbereich dienstreisen sparsamkeit bei dienstreisen. reisezeit - arbeitszeit. sonderregelungen für häufiges reisen?. kostenerstattung. arbeit beim kunden/entsendung. nutzung mobiler geräte. leistungs- und verhaltenskontrolle. erreichbarkeit. datenschutz. privatnutzung von mobilen geräten. beim kunden arbeiten, längere zeit im ausland sein, unterwegs im zug, zu hause oder auf dem spielplatz, moderne endgeräte zur kommunikation machen datentransfer und globale kommunikation relativ leicht. mobile arbeitseinsätze haben in den vergangenen jahren deutlich zugenommen. jederzeit und überall arbeiten können schafft große freiräume: für unternehmen, weil beschäftigte noch flexibler eingesetzt werden können, für beschäftigte, wenn sie berufliche flexibilität für das privatleben brauchen und wollen. was ist jedoch, wenn diese noch stärker verschwimmenden grenzen nicht gewünscht sind von beschäftigten? wie kann man dem etwas entgegensetzen? eine notbremse: das smartphone nach 19 uhr abschalten. welche regelungen schützen die beschäftigten und entsprechen gleichzeitig ihren wünschen sowie den wünschen ihrer arbeitgeber nach flexibilität? für die analyse wurden 96 betriebliche vereinbarungen der jahre 1990 bis 2012 ausgewertet, die sich in unterschiedlichen aspekten von mobilität und arbeit befassen - vereinbarungen zur telearbeit, zu auslandseinsätzen, dienstreisen, arbeit beim kunden und zur nutzung mobiler endgeräte. arbeitsstättenverordnung arbeitszeitgesetz arbeitssicherheitsgesetz bildschirmarbeitsverordnung die anforderung im beruf mobil sein zu müssen, wird für immer mehr beschäftigte zu einer selbstverständlichkeit. heute sind nicht mehr nur manager und führungskräfte im auftrag von unternehmen unterwegs. auch angestellte in technischen und verwaltungsberufen, facharbeiter und handwerker, die noch vor wenigen jahren fest an ihrem dienstort verankert waren, reisen zu tochtergesellschaften oder direkt zum kunden (kesselring/vogl 2010). mittlerweile ist jeder fünfte erwerbstätige in deutschland aus beruflichen gründen mobil (ruppenthal/rüger 2011). weltweit arbeiten laut idc-report (2010, s. 1) derzeit bereits knapp 35 prozent der beschäftigten mobil. arbeit wird durch globalisierungsprozesse zeitlich, organisatorisch und räumlich entgrenzt und damit weniger ortsgebunden. wenn produkte weltweit produziert, und immer neue märkte erschlossen werden, dann führt dies in der konsequenz allerdings auch zu mehr reisetätigkeit. denn nicht alles lässt sich über schnelle datenleitungen regeln: tochterunternehmen werden gegründet und aufgebaut, mit kooperationspartnern müssen absprachen getroffen werden, kunden wollen besucht, neukunden akquiriert und neue märkte sondiert werden. dies alles führt zu einem mehr an reisen, denn ''der moderne kapitalismus ist nicht denkbar ohne physische mobilität'' (sennett 2007, s. 589). trotz der zunehmenden bedeutung mobiler arbeit ist deren gestaltung bislang kaum ein thema betrieblicher akteure, sondern wird in erster linie den beschäftigten selbst auferlegt. wie sie das zunehmende unterwegssein mit ihrer arbeits- und lebenswelt verbinden, müssen sie in erster linie selbst regeln. wenn mobilität allerdings zu einer allgemeinen anforderung an die arbeitskraft wird, sollte sie auch gegenstand betrieblicher gestaltung sein. die bedeutung des begriffes ''mobile arbeit'' hat sich in den letzten jahren deutlich gewandelt. zunächst wurde mobile arbeit mit tele(heim)arbeit gleichgesetzt. die arbeit ''verschwand'' aus den büros und wurde in die heimische wohnung verlagert. damit wurden die arbeitsaufgaben mobil, die teleheimarbeitskraft zeichnete sich hingegen durch immobilität aus: die teleheimarbeit sollte den weg zur arbeitsstätte überflüssig machen, der arbeitsplatz wurde in die wohnung (zurück) verlegt. mit der entwicklung der netzwerktechnologien und der entwicklung von mobilen endgeräten hat sich mobile arbeit vom konkreten arbeitsort gelöst. gearbeitet wird überall dort, wo der netzzugang gesichert ist: im betrieb, zu hause, im hotel, im zug, überall dort, wo man zugang zum netz hat. damit haben sich die formen mobiler arbeit deutlich ausgedehnt. das spek...

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