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Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen

Quelle

IAB-Kurzbericht

Kurzbeschreibung

Das durchschnittliche Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren noch mit dem von Absolventen beruflicher Fortbildungsabschlüsse wie einem Meister- oder Technikerabschluss vergleichbar. Master- und Diplomabsolventen erzielen zu diesem Zeitpunkt schon ein etwas höheres Einkommen...

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Suchbegriffe und Textauszug

Einkommen von Bachelor- und anderen Hochschulabsolventen, Bachelor, Master, Studium, IAB-Kurzbericht. aktuelle analysen aus dem institut für arbeitsmarkt- und berufsforschung in aller kürze seit beginn der 2000er jahre wurden die traditionellen studienabschlüsse diplom und magister durch die gestuften studienabschlüsse bachelor und master abgelöst. mittlerweile ist die umstellung weitestgehend abgeschlossen. einkommen von bachelor- und anderen hochschulabsolventen höhere abschlüsse zahlen sich mit dem alter zunehmend aus von bernhard christoph, ute leber und heiko stüber um die längerfristige positionie rung von bachelorabsolventen am arbeitsmarkt zu untersuchen, betrachten wir die einkommensentwicklung bei 25- bis 34-jährigen sozialversicherungspflichtig beschäftigten mit unterschiedlichen abschlüssen. das einstiegsgehalt von 25-jährigen bachelorabsolventen ist vergleichbar mit dem von gleichaltrigen personen mit einem beruflichem fortbildungsabschluss, etwa einem meister oder techniker. master- bzw. diplomabsolventen hingegen erzielen etwas höhere einkommen. mit steigendem alter werden die einkommensunterschiede zwischen den qualifikationsgruppen größer. bachelorabsolventen können sich zunehmend von arbeitnehmern mit beruflichen fortbildungsabschlüssen absetzen, müssen aber ihrerseits zunehmende einkommensnachteile gegenüber master- bzw. diplomabsolventen in kauf nehmen. die einkommensdifferenzen zwi schen den qualifikationsgruppen hängen allerdings nicht nur von der formalen qualifikation der beschäftigten ab, sondern auch von ihrem beruf und den anforderungen in der jeweils ausgeübten tätigkeiten. im rahmen des bologna-prozesses erfolgte seit den 2000er jahren nach und nach die ablösung der traditionellen studienabschlüsse diplom und magister durch die gestuften abschlüsse bachelor und master. dies hat die frage aufgeworfen, wie sich die absolventen der neuen studienabschlüsse am arbeitsmarkt positionieren können. unsere untersuchungen zur längerfristigen entwicklung der einkommen von personen mit unterschiedlichen abschlüssen zeigen, dass die gehälter zunächst auf einem vergleichbaren niveau liegen. mit dem alter zahlen sich höhere abschlüsse jedoch zunehmend aus. mit der bologna-erklärung wurde im jahr 1999 die grundlage für die etablierung eines europäischen hochschulraums geschaffen. hierzu verständigten sich die unterzeichnerstaaten unter anderem darauf, gestufte studiengänge einzuführen, studienabschlüsse international vergleichbar zu machen und die mobilität von studierenden zu erhöhen. dies hat die hochschulbildung in deutschland nachhaltig verändert. zum wintersemester 2015/2016 waren über 90 prozent aller studiengänge in deutschland auf die gestufte studienstruktur umgestellt. ursprünglich war vorgesehen, dass der bachelor, als erster berufsqualifizierender abschluss, den regelabschluss eines hochschulstudiums darstellt. in der realität zeigt sich jedoch, dass der großteil der bachelorabsolventen nach dem abschluss in ein masterstudium übergeht, zuletzt traf dies auf knapp zwei drittel von ihnen zu. durchschnittliches brutto-monatsentgelt nach art des bildungsabschlusses in euro (25- bis 34-jährige vollzeitbeschäftigte) master, diplom o. ä. bachelor beruflicher fortbildungsabschluss berufsausbildung quelle: iab-berechnungen auf basis der beschäftigtenhistorik (beh) v10.0, 2012-2014. dabei unterscheiden sich die übergangsquoten der universitätsabsolventen (82%) allerdings deutlich von denen der fachhochschulabsolventen (44%) (fabian et al. 2016). insbesondere an den universitäten scheinen sich also viele studierende bessere berufliche chancen zu versprechen, wenn sie sich für ein weiterführendes studium entscheiden. der masterabschluss entspricht im hinblick auf ausbildungsdauer und -niveau im wesentlichen den traditionellen hochschulabschlüssen (diplom und magister). der bachelor hingegen war in der deutschen bildungslandschaft neu, der umfang der vermittelten qualifikationen und die qualität des abschlusses ließen sich zunächst nur schwer einschätzen. diese unsicherheit zeigt sich auch in frühen arbeitgeberbefragungen, in denen eine gewisse skepsis der unternehmen festzustellen war (rehburg 2006). die bereitschaft der betriebe, bachelorabsolventen einzustellen, ist jedoch in den letzten jahren gestiegen. gerade kleinere und mittlere unternehmen geben jüngeren untersuchungen zufolge an, dass personen mit bachelorabschluss für viele positionen infrage kommen. im gegensatz dazu gibt es in größeren betrieben laut angaben der arbeitgeber häufiger positionen, die personen mit abschlüssen oberhalb des bachelor vorbehalten bleiben (konegen-grenier et al. 2015). die unterschiedliche positionierung von bachelorabsolventen auf der einen und master- bz...

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