Jobadu.de Menü

Jobadu.de - Jobs und Infos

Brückenteilzeit (Kurzinfo)*

Publikation

Kurzinfo

Titel der Publikation

Brückenteilzeit (Kurzinfo)

Quelle

BMAS

Kurzbeschreibung

Es gibt viele gute Gründe, beruflich mal kürzer zu treten: mehr Zeit für die Familie zum Beispiel. Bisher war der Schritt in die Teilzeit aber oft eine Einbahnstraße...

Download

Publikation zeigen

Link zur Publikation

Ihre Weiterempfehlung

Gefällt Ihnen diese Publikation? Möchten Sie Freunde, Bekannte und Kollegen über diese Publikation informieren? Wir stellen Ihnen die Links zur Verfügung, mit denen Sie eine Weiterempfehlung in den sozialen Medien realisieren können.

Publikation bei Facebook weiterempfehlen
Publikation bei Twitter weiterempfehlen
Publikation bei Linkedin weiterempfehlen
Publikation bei Xing weiterempfehlen
Publikation bei Whatsapp weiterempfehlen

Mit einem Mausklick oder einem Fingertipp öffnen Sie die entsprechende Funktion.

Suchbegriffe und Textauszug

Brückenteilzeit (Kurzinfo), Teilzeitarbeit, BMAS. entwurf eines gesetzes zur weiterentwicklung des teilzeitrechts einführung einer brückenteilzeit a. problem und ziel es ist ein wichtiges arbeits-, gleichstellungs- und familienpolitisches anliegen, dass arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer freiwillig in teilzeit arbeiten können, aber nicht unfreiwillig in teilzeitarbeit verbleiben müssen. deshalb setzt sich die bundesregierung für eine weiterentwicklung des teilzeitrechts ein, die den arbeitszeitpräferenzen der arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer entgegenkommt. für diejenigen, die ihre arbeitszeit zeitlich begrenzt verringern möchten, wird im teilzeit- und befristungsgesetz (tzbfg) sichergestellt, dass sie nach ablauf der zeitlichen begrenzung der teilzeitarbeit wieder zu ihrer ursprünglich vertraglich vereinbarten arbeitszeit zurückkehren. nach dem geltenden tzbfg sind arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer in bestehenden teilzeitarbeitsverhältnissen, die ihre arbeitszeit (wieder) verlängern wollen und dies ihrem arbeitgeber mitteilen, bei der besetzung entsprechender freier arbeitsplätze bei gleicher eignung gegenüber anderen bewerberinnen und bewerbern bevorzugt zu berücksichtigen. den arbeitnehmerinnen und arbeitnehmern soll die realisierung ihrer wünsche nach verlängerung der arbeitszeit erleichtert werden, indem die darlegungs- und beweislast in stärkerem maße auf den arbeitgeber übertragen wird. für arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer, die arbeit auf abruf leisten, soll mehr sicherheit in bezug auf ihre planung und ihr einkommen erzielt werden. im tzbfg wird neben dem bestehenden anspruch auf zeitlich nicht begrenzte teilzeitarbeit ein allgemeiner gesetzlicher anspruch auf zeitlich begrenzte teilzeitarbeit (brückenteilzeit) neu eingeführt. beschäftigt ein arbeitgeber in der regel insgesamt mehr als 45 arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer, können diese, sofern ihr arbeitsverhältnis länger als sechs monate bestanden hat, verlangen, dass ihre vertraglich vereinbarte arbeitszeit (vollzeitoder teilzeitarbeit) für einen im voraus zu bestimmenden zeitraum von einem jahr bis zu fünf jahren verringert wird. der neue anspruch ist - ebenso wie der anspruch auf zeitlich nicht begrenzte teilzeitarbeit - nicht an das vorliegen bestimmter gründe gebunden (zum beispiel kindererziehung oder pflege von angehörigen). nach ablauf der brückenteilzeit kehrt die arbeitnehmerin oder der arbeitnehmer zur ursprünglichen vertraglich vereinbarten arbeitszeit zurück. für arbeitgeber, die 46 bis 200 arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer beschäftigen, wird eine zumutbarkeitsgrenze eingeführt. die anspruchsvoraussetzungen und das verfahren der antragstellung entsprechen überwiegend den regelungen für den anspruch auf zeitlich nicht begrenzte teilzeitarbeit. damit passt sich der anspruch auf brückenteilzeit in das bestehende - der praxis bekannte system des teilzeitrechts ein. um den arbeitgebern sicherheit bei der personalplanung zu gewährleisten, besteht während der zeitlich begrenzten verringerung der arbeitszeit nach dem tzbfg kein anspruch auf verlängerung oder verkürzung der arbeitszeit oder auf vorzeitige rückkehr zur ursprünglich vertraglich vereinbarten arbeitszeit. nach geltendem recht ist eine arbeitnehmerin beziehungsweise ein arbeitnehmer in einem bestehenden teilzeitarbeitsverhältnis, die oder der dem arbeitgeber den wunsch nach verlängerung ihrer arbeitszeit mitgeteilt hat, bei der besetzung eines entsprechenden freien arbeitsplatzes bei gleicher eignung gegenüber anderen bewerberinnen und bewerbern bevorzugt zu berücksichtigen. dies ist ausgeschlossen, wenn dringende betriebliche gründe oder arbeitszeitwünsche anderer teilzeitbeschäftigter arbeitnehmerinnen und arbeitnehmer entgegenstehen. hierfür trägt der arbeitgeber bereits die darlegungs- und beweislast. künftig soll der arbeitgeber auch darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass es sich nicht um einen entsprechenden freien arbeitsplatz handelt und dass die arbeitnehmerin beziehungsweise der arbeitnehmer für die besetzung des arbeitsplatzes nicht gleich geeignet ist wie eine andere bewerberin oder ein anderer bewerber. die in teilzeit beschäftigte arbeitnehmerin oder der in teilzeit beschäftigte arbeitnehmer hat weiterhin das teilzeitbeschäftigungsverhältnis sowie die anzeige des verlängerungswunsches nachzuweisen. die führung des nachweises wird dadurch erleichtert, dass der antrag auf verlängerung der arbeitszeit der textform bedarf. die textform wird auch bei anträgen auf teilzeitarbeit eingeführt. es erfolgt eine klarstellung, dass der arbeitgeber mit einer arbeitnehmerin oder mit einem arbeitnehmer den wunsch nach einer änderung der dauer oder der lage oder der dauer und der lage der bestehenden...

Menü Jobadu.de
Abschlussleiste