Berechnung der Tantieme

Einerseits kann die Zahlung eines bestimmten Prozentbetrages erfolgen...

Quelle: bewerberAktiv

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Berechnung der Tantieme Die an den einzelnen Arbeitnehmer gezahlte Gewinnbeteiligung wird regelmäßig in Prozenten des jährlichen Reingewinns, seltener vom Rohgewinn, vereinbart, der für das ganze Unternehmen bzw. einen Unternehmensteil erzielt worden ist. Dabei sind gewinnmindernde Sonderabschreibungen an Rücklagen sowie sonstige allen kaufmännischen Gepflogenheiten entsprechende Rückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) regelmäßig nicht zu beanstanden, soweit es sich nicht um willkürliche Manipulationen der den Gewinn ausweisenden Geschäftsbilanz handelt. In aller Regel ist für die Errechnung und Feststellung des Reingewinns die nach kaufmännischen Grundsätzen erstellte Handelsbilanz nach Vornahme sämtlicher Abschreibungen und Rücklagen, nicht aber die davon abweichende Steuerbilanz, maßgeblich. Der Arbeitnehmer kann in den Genuss der Gewinnbeteiligung auf zweierlei Wegen kommen: Einerseits kann eine Zahlung eines bestimmten Prozentbetrages vom Gewinn oder Umsatz erfolgen. Dabei kann zwischen den Parteien aber auch vereinbart werden, dass das Guthaben für eine Reihe von Jahren gesperrt wird, dafür jedoch Zinsen gezahlt werden. Ein Teil der Beträge kann in sogenannte Ausgleichsfonds fließen. Andererseits kann der Arbeitnehmer jedoch auch am Gewinn beteiligt werden, indem ihm eine gesellschaftsrechtliche Beteiligung am Unternehmen eingeräumt wird. Dabei ist insbesondere an die Gewährung von Aktien zu denken. Die Veräußerung derartiger Anteile am Unternehmen kann wiederum für mehrere Jahre gesperrt oder ausgeschlossen sein...