<h1>Arbeitsentgelt und Entgeltfortzahlung bei Job-Sharing</h1> <h2>F&uuml;r die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und die Feiertagsverg&uuml;tung gelten grunds&auml;tzlich die allgemeinen Regeln... Quelle bewerberAktiv</h2> <p>Arbeitsentgelt und Entgeltfortzahlung im Rahmen von Job-Sharing Hinsichtlich des Arbeitsentgelts ergeben sich f&uuml;r das Job-Sharing-Verh&auml;ltnis grunds&auml;tzlich keine Besonderheiten. Dies gilt auch f&uuml;r die Verg&uuml;tung von Mehrarbeit und Vertretungsarbeit. Im Anwendungsbereich eines Tarifvertrags hat der Job-Sharer entsprechend seiner Arbeitszeit Anspruch auf die anteilige tarifliche Verg&uuml;tung. Ebenso kann er entsprechend der von ihm geleisteten Arbeitszeit die Zahlung von Sonderverg&uuml;tungen verlangen. F&uuml;r die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und die Feiertagsverg&uuml;tung gelten ebenfalls grunds&auml;tzlich die allgemeinen Regeln. Die zu verg&uuml;tende Arbeitszeit richtet sich nach dem zuvor festgelegten Arbeitszeitplan. Besteht f&uuml;r die Ausfallzeiten kein Arbeitszeitplan, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage der &uuml;blichen durchschnittlichen Arbeitsleistung aus der vorangegangenen Bezugsperiode (regelm&auml;&szlig;ig drei Monate). Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r die Entgeltfortzahlung bei pers&ouml;nlicher Verhinderung gem&auml;&szlig; &sect; 616 Satz 1 BGB. Hier besteht aber die Besonderheit, dass Job-Sharer im Rahmen der selbst&auml;ndigen Arbeitszeitplanung verpflichtet sind, bereits vorhersehbare Arbeitsverhinderungen zu ber&uuml;cksichtigen. Andernfalls versto&szlig;en sie gegen ihre Pflicht zur Arbeitszeitplanung nach billigem Ermessen (&sect; 315 BGB). Handeln sie insoweit pflichtwidrig, fehlt es an den Voraussetzungen des Fortzahlungsanspruchs aufgrund eigenen Verschuldens</p> <p><a href="https://www.bewerberAktiv.de/pdf/05016.pdf">Publikation zeigen</a></p>