<h1>Besteuerung von Alterseink&uuml;nften</h1> <h2>&Uuml;berblick &uuml;ber die Besteuerung der unterschiedlichen Formen von Alterseink&uuml;nften und Informationen &uuml;ber die Abzugsm&ouml;glichkeiten... Quelle BMF</h2> <p>Besteuerung von Alterseink&uuml;nften Leibrenten und andere Leistungen aus den gesetzlichen Alterssicherungssystemen Leistungen aus einer Direktzusage oder Unterst&uuml;tzungskasse Leistungen aus Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen Rentenbezugsmitteilungen Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten von Alterseink&uuml;nften. Typische Alterseink&uuml;nfte sind etwa Renten aus den gesetzlichen Alterssicherungssystemen und Pensionen. Daneben dienen insbesondere auch Eink&uuml;nfte aus der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zur Sicherung eines angemessenen Lebensstandards im Alter. Die Besteuerung von Alterseink&uuml;nften wurde mit dem Alterseink&uuml;nftegesetz zum 01.01.2005 neu geregelt. Mit diesem Gesetz wird die Besteuerung der verschiedenen Arten von Alterseink&uuml;nften schrittweise angeglichen. Insbesondere Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden in zunehmendem Ma&szlig;e bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens ber&uuml;cksichtigt und die f&uuml;r Pensionen zu gew&auml;hrenden Freibetr&auml;ge werden schrittweise abgebaut. Gleichzeitig k&ouml;nnen die Altersvorsorgeaufwendungen in einem stetig steigenden Ma&szlig; als Sonderausgaben steuerlich ber&uuml;cksichtigt werden. Dieser gleitende &Uuml;bergang zu einer am Ende vollst&auml;ndigen nachgelagerten Besteuerung dauert insgesamt bis zum Jahr 2040. Bei Personen, die im Jahr 2040 oder sp&auml;ter in Rente gehen, unterliegt die Rente oder Pension dann in voller H&ouml;he der Besteuerung. Personen, die ab dem Jahr 2040 eine Rente bzw. Pension erstmalig beziehen, werden dann einkommensteuerrechtlich gleich behandelt. Infolge dieses gleitenden &Uuml;bergangs sind z.B. Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, die erstmals in 2016 bezogen werden, zu 72 Prozent steuerpflichtig. F&uuml;r Rentnerinnen und Rentner, die 2016 in Rente gehen, entf&auml;llt daher unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundfreibetrags in H&ouml;he von 8.652 Euro und weiterer abzugsf&auml;higer Betr&auml;ge auf eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung in H&ouml;he von bis zu 14.354 Euro in der Regel keine Einkommensteuer. Ob es im Einzelfall zu einer steuerlichen Belastung kommt, h&auml;ngt dabei von mehreren Faktoren ab, wie z.B. der H&ouml;he der Sonderausgaben oder auch vom Vorliegen au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Belastungen. Kommen neben einer gesetzlichen Rente noch andere Eink&uuml;nfte (z.B. aus Werkspensionen oder anderen Betriebsrenten oder Vermietung und Verpachtung) hinzu, kann sich auch eine Steuerbelastung ergeben. Dies kann auch der Fall sein, wenn weitere Eink&uuml;nfte im Rahmen der Zusammenveranlagung zu ber&uuml;cksichtigen sind. Diese Brosch&uuml;re gibt einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Besteuerung der unterschiedlichen Formen von Alterseink&uuml;nften und informiert &uuml;ber bestimmte Abzugsm&ouml;glichkeiten, die der Gesetzgeber einger&auml;umt hat. Ob und in welchem Umfang ein Abzug m&ouml;glich ist, h&auml;ngt jedoch von den Gegebenheiten des Einzelfalls ab. Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, den landwirtschaftlichen Alterskassen, den berufsst&auml;ndischen Versorgungseinrichtungen und aus Basisrentenvertr&auml;gen unterliegen seit 2005 grunds&auml;tzlich der nachgelagerten Besteuerung. Dies gilt gleicherma&szlig;en f&uuml;r alle Bestandsrenten sowie f&uuml;r nach 2004 erstmals gezahlte Renten. Erfasst werden alle Leistungen aus den genannten Alterssicherungssystemen, unabh&auml;ngig davon, ob sie als Rente oder Teilrente - wie Altersrente, Erwerbsminderungsrente, Rente wegen Todes (als Witwen-/ Witwerrente, Waisenrente oder Erziehungsrente) - oder als einmalige Leistung - wie Sterbegeld oder Abfindung von Kleinbetragsrenten - ausgezahlt werden. Bestimmte Leistungen sind allerdings steuerfrei: z.B. Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung, der Abfindungsbetrag f&uuml;r eine Witwen-/Witwerrente wegen Wiederheirat des Witwers/der Witwe nach &sect; 107 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) oder die unter bestimmten Voraussetzungen m&ouml;gliche Erstattung der Versicherungsbeitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Gleiches gilt f&uuml;r entsprechende Leistungen aus berufsst&auml;ndischen Versorgungseinrichtungen</p> <p><a href="https://www.bewerberAktiv.de/pdf/09392.pdf">Publikation zeigen</a></p>