Job bei HAMBURG WASSER

Fachkraft (m/w/d) für Abwassertechnik

⧉ HAMBURG WASSER, 20539 Hamburg, Berufsausbildung ab 2023

Info zum Arbeitgeber

HAMBURG WASSER ist der Wasser- und Abwasserspezialist in der Hansestadt - mit allen Leistungen aus einer Hand.

Mit seinem Know-how bietet das Unternehmen nicht nur Versorgungs- und Entsorgungssicherheit

auf höchstem Niveau für die Hamburger Bürgerinnen und Bürger, sondern auch maßgeschneiderte Lösungen

für die wasserwirtschaftlichen Bedürfnisse der umliegenden Städte und Kommunen in der Metropolregion.

Die Fachkenntnisse von HAMBURG WASSER beruhen auf langjähriger Erfahrung im Wasser- und Abwasserfach

und gezielter Entwicklungsarbeit - insbesondere auch in der Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Das umfassende Know-how versetzt HAMBURG WASSER in die Lage, weltweit Beratungsleistungen anzubieten

und an zukunftsträchtigen Lösungen in wasserwirtschaftlichen Fragen mitzuwirken.

Der Zusammenschluss von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung macht uns außerdem leistungsfähiger und effizienter.

Das bedeutet mehr Wettbewerbsfähigkeit und damit sichere Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter.

Kompetenz heißt für uns, alle Dienstleistungen rund ums Wasser aus einer Hand anbieten zu können:

Kunden- und Serviceorientierung stehen für HAMBURG WASSER im Mittelpunkt.

Tätigkeitsinhalte

Fachkräfte für Abwassertechnik überwachen, steuern und dokumentieren die Abläufe in Entwässerungsnetzen

sowie bei der Abwasser- und Klärschlammbehandlung in kommunalen und industriellen Kläranlagen.

Sie kontrollieren automatisierte Anlagen und Maschinen an Leitständen.

Bei Normabweichungen ergreifen sie sofort die notwendigen Korrekturmaßnahmen.

In Kläranlagen überwachen Fachkräfte für Abwassertechnik die Reinigung des Abwassers

in der mechanischen, biologischen und chemischen Reinigungsstufe.

Zudem analysieren sie Abwasser- und Klärschlammproben, dokumentieren die Ergebnisse,

werten sie aus und nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Prozessoptimierung.

Sie überwachen Kanalnetze und Einleiter.

Rohrleitungssysteme, Schächte und andere Anlagenteile inspizieren, reinigen und warten sie.

Als sogenannte ''elektrotechnisch befähigte Personen'' können sie auch elektrische Installationen ausführen und reparieren.

Arbeitsbedingungen

Fachkräfte für Abwassertechnik steuern Abwasserreinigungsprozesse von Leitständen aus,

untersuchen Proben mit Laborgeräten oder reinigen Anlagenteile mithilfe von Hochdruckspülgeräten.

Je nach Tätigkeit tragen sie Schutzkleidung, z.B. Kittel, Sicherheitsschuhe, Atemschutz, gasdichte Anzüge und Atemschutzgeräte

bei Auftreten von Schwefelwasserstoff oder anderen gefährlichen Gasen.

Sie sind in geschlossenen Hallen, in Labor- oder Büroräumen, auf dem Freigelände und ggf. im Kanalsystem tätig

und kommen mit Abwässern, Schmutz und chemischen Reinigungsmitteln in Kontakt.

In einigen Bereichen ist es kühl und feucht, unangenehme Gerüche liegen in der Luft, im Freien sind sie der Witterung ausgesetzt.

Je nach Abteilung ist Schichtarbeit üblich.

Wartungs- und Reparaturarbeiten an Betriebseinrichtungen erfordern handwerkliche Fähigkeiten,

technisches Verständnis, das Erkennen von Schäden ein gutes Auge.

Sorgfältig analysieren Fachkräfte für Abwassertechnik Wasser- und Klärschlammproben

und ergreifen - z.B. bei zu hoher Schadstoffbelastung - schnell

und verantwortungsbewusst entsprechende Gegenmaßnahmen, um Mensch und Umwelt zu schützen.

Ausbildungsdauer

Die Ausbildungsdauer ist für jeden Ausbildungsberuf in der jeweiligen Ausbildungsordnung festgelegt (Regelausbildungszeit).

Beim genannten Ausbildungsberuf beträgt sie 3 Jahre.

Wer einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss hat, kann seine Ausbildungszeit verkürzen.

Mit Fachoberschulreife, also z.B. einem Realschulabschluss ist eine Kürzung um 6 Monate möglich,

mit Fachhochschulreife und Abitur kann die Ausbildung um 12 Monate gekürzt werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen,

ist die Ausbildungszeit einer vorherigen Ausbildung anrechnen zu lassen.

Auch andere Bildungsgänge wie Einstiegsqualifizierung, Berufsfachschule oder Berufsgrundbildungsjahr

können unter bestimmten Voraussetzungen angerechnet werden.

Zudem kann die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt werden,

wenn die Leistungen in der Berufsschule und die Leistungen im Ausbildungsbetrieb dies rechtfertigen.

Berufsausbildung in Teilzeit

Wenn eine Vollzeitberufsausbildung wegen der individuellen Lebensumstände nicht möglich ist,

kann man die Ausbildung nach Absprache auch in Teilzeit absolvieren.

Bei einer Berufsausbildung in Teilzeit ist die tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzt.

Dafür verlängert sich die Gesamtdauer der Ausbildung entsprechend.

Eine Teilzeitberufsausbildung ist grundsätzlich in allen anerkannten Berufen des dualen Ausbildungssystems möglich.

Finanzielle Unterstützung

Minderjährige Auszubildende, die während der Berufsausbildung in einem eigenen Haushalt leben wollen,

weil das tägliche Pendeln zwischen Ausbildungsort und Wohnort der Eltern nicht zumutbar wäre,

können die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) als Zuschuss zur Ausbildungsvergütung von der Agentur für Arbeit erhalten.

Volljährige Auszubildende, die verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden sind oder waren

oder mit mindestens einem Kind zusammenleben, können die Berufsausbildungsbeihilfe

auch dann erhalten, wenn sie in erreichbarer Nähe zum Elternhaus leben.

Gezahlt wird diese Unterstützung zum Lebensunterhalt für die Dauer der Berufsausbildung.

Sie kann jederzeit beantragt werden und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die Höhe richtet sich nach der Art der Unterbringung, den Fahrkosten und sonstigen Aufwendungen.

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